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Warum nicht herkömmliche Astrologie ... sondern AstroPolarity!
von Peter-Johannes Hensel


Bitte nehmen Sie sich in Ruhe ein paar Minuten Zeit und lesen Sie ...

Wenn man mit einem Menschen spricht der Rat sucht, sei man wie ein weißes, leeres Blatt Papier, auf das vom Anderen - was auch immer - geschrieben werden kann. Man sei wie ein aufgespanntes Segel, das den Wind des Anderen - woher auch immer er weht - ruhig wartend empfängt. Dann ist man frei - in seiner Arbeit und für den Anderen. Nur so finden Wahrheit und Wirklichkeit ihren Platz - in einem selbst und im Anderen. Was sollte man selbst, was sollte der Andere mehr wollen?

Astrologie ist es wert, gewürdigt zu werden als ein einmaliges Instrument tiefster menschlicher Erkenntnis. Leider können die allermeisten herkömmlichen astrologischen Formen und Methoden der Gegenwart dieser damit verbundenen Aufgabe nicht gerecht werden, denn sie bleiben - sehr wohlwollend ausgedrückt - weit zurück hinter dem, was heute astrologisch eigentlich möglich ist.

Das hat seinen Grund darin, dass fast alle zeitgenössischen astrologischen Schulrichtungen meinen, sich selbst und der Öffentlichkeit eine Daseinsberechtigung nur dann glaubhaft machen zu können, wenn sie methodisch möglichst komplex sind, in jedem Fall einen intellektuell gebildeten Eindruck hinterlassen und gerne auch eine Nähe zu den etablierten Wissenschaften suggerieren ... und das selbst dann, wenn sie diesem unnötigen Anspruch noch nicht einmal gerecht werden können.

Anstatt sich ausschließlich einer nachweisbaren Lebens- und Wirklichkeitsnähe zu verpflichten, verkrampfen sich ihre häufig jeweils peinlich theorieverliebten, zeitgeisthörig intellektualisierten, bauklötzchenartigen oder schlechterwisserisch simplen Aussagen derart in sich selbst, sodass entweder

  • eine ungeheure Aussageflut mit sich oft unbemerkt widersprechenden, absurd verkomplizierten und damit völlig wirklichkeits- und lebensfremden Inhalten heraus gepresst entsteht
  • oder aber ein beliebig wirkender Aussagebrei von nichtssagenden Allgemeinsätzen hervorquillt, der vielleicht auf einer Party für kurzweilige, stimmungserhaltende Erheiterung sorgen könnte, mehr aber nicht
  • oder / und eine “astrologische Korrektheit” (ähnlich der sog. “politischen Korrektheit”) entsteht, die eigentlich nur eine unehrliche Strategie der Realitätsvermeidung ist.


Keine dieser Varianten dient wahrer Erkenntnis. Der vor allem über das Internet erreichbaren Öffentlichkeit wird das alles allerdings als entweder moderne, aufgeklärte, forschungsverbundene, erkenntnisfördernde, vielfaltsorientierte oder auch lösungsorientierte - in jedem Fall aber als gute Astrologie verkauft. Das alles häufig und gerne dargeboten in einem entweder

  • hübsch dreinschauenden, modern anmutenden, internetzeitgeistig konformen Website-Outfit. Hier fühlen Sie sich willkommen geheißen und mit gezieltem psychologischen Duktus herzlich eingeladen im Astroland von Strahlemann und Strahlefrau und haben kaum eine Wahl nicht zu meinen, hier genau richtig zu sein!
  • oder aber in einem unübersichtilichen, verstaubten, wartungsangestauten Website-Outfit. Hier befällt Sie vielleicht Bedenklichkeit ob der definitiv verbesserungswürdigen, stark vernachlässigten Optik der Themen- und Selbstdarstellung, was Sie aber dann doch einen gewissen Retro-Charme verspüren und mindestens ein Auge zukneifen lässt.


Nun, egal was da selbstdarstellerisch geboten wird oder nicht - in Wirklichkeit verbirgt sich hinter viel zu vielen dieser Varianten im Grunde fast immer das Bild einer Astrologie, die sich in der konkreten Ausübung aufgrund erheblicher inhaltlicher und formell-methodischer Schwächen unbemerkt entweder

  • in ihrem eigenen Aussagewirrwarr verirrt hat, sich dann folgerichtig nur noch aus der eigenen sinnentleerten Komplexität ernährt und daher aber kompensatorisch gerne “businesslike” als “Lebenshilfe und Lebensqualitätsverbesserer” Eindruck machen möchte
  • oder gar keine auch nur ansatzweise nach Mindestmaßstäben werthaltigen Aussagen generieren kann, nur leere Worthülsen reproduziert und unbekümmert das Allgemeine und Nichtssagende feilbietet.


In beiden Fällen viel mehr Schein als Sein! Möglicherweise kommt Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser dieser Zeilen ein geflügeltes Wort in den Sinn: “Kollegenschelte ... das macht man doch nicht!” Nun, was macht man denn ansonsten, wenn man nicht gewillt ist - und eigentlich auch gar nicht gewillt sein darf - den augenzudrückenden Schongang bei der Begutachtung des Zustands der zeitgenössischen Astrologie einzulegen? Sollte man über real nachweisbare und wichtige Tatsachen hinweg sehen? Warum? Wofür? Wenn man etwas liebt, muss man sich kümmern. Klingt heutzutage vielleicht ein wenig altmodisch ... aber ich liebe die Astrologie. Und beide Augen eben nicht zuzudrücken heißt sich kümmern, heißt die Dinge neu ordnen und einordnen.

Und so braucht es meines Erachtens für den “Astroladen” unbedingt ein “Update” ... oder um es mal in anderer Weise in einer Mischung aus Humor und Philosophie mit Tucholsky zu sagen: "Die Seele jeder Ordnung ist ein gr0ßer Papierkorb." Jeder, der ehrlich zu sich selbst ist und etwas in Ordnung bringen will, weiß das. Nur - sich danach zu richten fällt schwer. Auch den AstrologenInnen. Vor allem wenn es darum geht, einer höheren Ordnung gerecht zu werden, der man ja innerhalb dieser Arbeit eigentlich verpflichtet sein sollte.

Denn es geht hier in der Astrologie im Grunde nicht um irgendein “auch interessantes Thema” oder irgendeine “gelegentlich wichtige Angelegenheit” oder gar eine “hübsche Nebensächlichkeit- oder beschäftigung”. Es geht nicht um zum Beispiel vielleicht

  • Musik, in der es hervorragende, gute, mittelmäßige und einfach auch schlechte Musiker gibt und geben darf
  • oder um Sport, wo es auch hervorragende, gute, mittelmäßige und einfach auch schlechte Sporttreibende gibt und geben darf
  • es geht nicht um irgendwelche Hobbys oder konsequenzenlose Freizeitvergnügen, wo es letztlich eben gar keine Rolle spielt, ob der Musiker ein Großer oder ein Kleiner oder der Sportler ein Gewinner oder ein Verlierer ist. Wo es also letztlich eben überhaupt gar nicht zwingend nötig ist, etwas ernsthaft zu bewerten, weil es keine Folgen - geschweige denn ernsthafte - hat.


In der Astrologie geht es sehr wohl um ernsthafte, tiefgründige und sich der Wahrheit verpflichtende Arbeit mit und am Menschen, die in der Regel immer weitreichende Folgen hat. Gerade dann, wenn Menschen in großer körperlicher, seelischer, geistiger oder spiritueller Not sind! In der Astrologie geht es immer um

  • die Lehre vom Leben an sich
  • um die Lehre von wahren Ursachen, von anlageprägenden Inhalten, von positiven und negativen Wirkungen und Folgen der Prägungen
  • um festgefahrene aber änderbare Formen
  • um das Erkennen tatsächlicher Zusammenhänge
  • um klare und durch sowohl die Realität als auch die Wirklichkeit verifizierbare Zuordnungen von Ereignissen und Erlebnissen zu entsprechenden Konstellationsbildern
  • damit verbunden um Probleme die bis in die Kindheit oder manchmal in frühere Existenzen zurück reichen und die in Form von nachweisbaren Ursachen beschrieben werden müssen
  • und letztlich um gute und nachhaltig lebbare Lösungen, um in einem Zustand leben zu können, den man schlicht “Glück und Frieden” im Außen und im Innen nennt.


Hier ist deshalb eine bewußt gewollte und begründete Bewertung der jeweiligen astrologischen Schulrichtung und ihrer ernannten Repräsentanten zwingend nötig, denn die Pseudoprofessionalität, die sich auf dem Astro-Markt versteckt im Mäntelchen der Professionalität tausendfach tummelt, ist erschreckend! In der Astrologie ist es ebenso wie zum Beispiel in der Medizin oder Heilkunde. Hier hat - neben der Eigenverantwortung des Patienten - die Qualität der Ausbildung, die Erfahrung und die empathisch / menschliche Kompetenz des Mediziners oder Heilkundlers auch einen ganz entscheidenden Einfluß und eine ganz entscheidende Bedeutung für den Lebensverlauf des Patienten. Das weiß eigentlich jeder.

Genau so muss dies auch in der Astrologie gelten! Das scheint aber nicht jeder zu wissen oder für zwingend nötig zu halten. Denn die gegenwärtigen Selbstregularien, die Ausbildungsangebote und die Beratungsstandards der sich offiziell nennenden und gebenden Astroszene sind kaum geeignet, einen fachlich hohen, geschweige höchsten Qualitätsanspruch im zuvor benannten Maßstab zu garantieren. Hier gehört leider viel zu vieles in den astrologischen Papierkorb.

Einführung in die AstroPolarity-Ausbildung + Beispiel-Video zu Elton John

Man sollte sich klar werden darüber, dass die erwähnten umfangreichen Schwächen der herkömmlichen Astrologie neben vielem anderen zwingend dazu führen, dass inhaltliche(!) Begründungen, die eigentlich die Verständnisbrücke zwischen den astrologischen Aussagen und den jeweils zu begutachtenden Lebensmerkmalen darstellen, fast immer fehlen. Statt dessen werden in der Regel in Publikationen, Ausbildungen oder in Beratungen formale(!) astrologische Merkmale vergleichsweise nur an der Oberfläche beschrieben und in irgendeinen vermeintlich begründenden Zusammenhang mit Lebensereignissen oder Charaktermerkmalen gestellt. Die zeitgenössische Astrologie erliegt im Grunde sozusagen der “formellen Fiktion”, während sie gleichzeitig das Inhaltliche als das Wahrheitliche mehr und mehr vergisst.

Das ist nicht nur zu wenig, das ist eigentlich ein astrologischer Kunstfehler, der nicht passieren dürfte! Als wenn ein einfaches und unverbundenes Nebeneinanderstellen von Aussageebenen in Form von vermeintlich “gesicherten” Behauptungen (analog Diagnosen) ausreichen würden, den Lebensverlauf eines Menschen oder eines Ereignisses auf astrologischer Grundlage zu begründen. Aus diesen nebeneinander gestellten Behauptungen werden dann in der Regel auch direkt noch Lösungen (analog Therapien) generiert. Ein solches Vorgehen wird zudem dann oft auch noch als “astrologische Aussagesynthese” verkauft ... hört sich vielleicht toll an, ist aber fachlich gesehen Unfug. Denn wenn eine Diagnose nicht stimmig ist, kann die aus ihr hergeleitete Therapie nichts bewirken.

Um das klar zu stellen: hier ist die Rede von der vermeintlichen astrologischen “Profi-Liga” bzw. dem was meint, sich dazu zählen zu können. Hier ist nicht die Rede von der astrologischen “Amateur-Liga” in der Akteure tätig sind (und sein dürfen!), die sich zwar öfter gerne auch mal grundlos für “Profis” halten, die aber halt gar nicht merken (können), was für dummes Zeug sie eigentlich schwätzen und die daher hier auch gar nicht kommentiert werden müssen.

Der größte Teil der organisierten und sich höchst offiziell, seriös und professionell gebenden Gegenwartsastrologie ist seit Jahrzehnten auf sträflichste und unberechtigste Weise selbstzufrieden. Daher

  • feiert man sich auch grundlos glücklich gerne auf vereinskonformen Kongressen oder “Fortbildungsveranstaltungen”, die aber schon seit langem keine wirklich kompetenten und innovativen Themen mehr bieten können
  • oder ergeht sich in effektheischerischen aber irrelevanten Prüfungsritualen, die eine elegante Sorge um das fachliche Niveau der Astrologietreibenden und zugleich eine vermeintliche eigene Maßstäblichkeit suggerieren sollen
  • oder heftet sich sogenannte “Berufsgelöbnisse” und Ethikrichtlinien ans astrologische Revers, als würden diese per se vor Amateurhaftigkeit, Halbwissen oder Scharlatanerie schützen
  • oder man verirrt sich in beschämenden Vereins- und Verbandstümeleien, die der Astrologie an sich ohnehin einfach nicht würdig sind
  • oder man verleiht sich - die Autosuggestion lebe hoch - gegenseitig sogar “Ehrenreise” für “besondere Leistungen”, das alles natürlich möglichst medienwirksam.


Die breite Öffentlichkeit ist allerdings durch all das Brimborium in der Regel in gutem Glauben, dass hier die Repräsentanten qualitativ hochwertiger Astrologie am Werke sind. Diese zahlenmäßig höchst belegte und besuchte Astrowelt macht jedoch in viel zu vielen Fällen eher den Eindruck eines nur sich selbst künstlich hochhaltenden “Astroladens” mit zum Teil sogar abergläubisch anmutenden Verkaufsschlagern, dem eigentlich die Vertriebslizenz entzogen gehörte. Menschen die wirklich in Not sind, sollten diesen Laden besser meiden. Das hat im ursprünglichen Kern der Sache letztlich einen sehr einfachen Grund:

Die herkömmliche Gegenwartsastrologie verkompliziert menschlich / kosmische Wahrheiten und Zusammenhänge vollkommen unnötig vor allem immer dann, wenn sie - wie so oft - in ihrem Kern einfacher, einfachster Natur sind. Sie tut dies in der Regel prinzipiell - zuweilen bewußt und absichtlich, oft aber auch völlig unbewußt und unreflektiert. Hinter diesen Verkomplizierungen, die dann in der Folge

  • katalogartig und linear hintereinader lexikonartig nur aufgezählt werden, anstatt in der Tiefe nach dem Kernwesen der jeweils einfachen Wahrheit zu suchen
  • und / oder zwingend einhergehen mit einer absolut sinnentleerten Überladung vermeintlich aussagekräftiger astrologischer Deutungsmerkmale
  • und / oder ebenso zwingend andererseits einhergehen kann mit einer Aneinanderreihung belangloser Allgemeinaussagen - je nach dem, auf welchem intellektuellen Niveau sich der/die Astrologe/in bewegt.


So läßt sich gut die oft unbewusste eigene Unfähigkeit verbergen, die grundsätzlich bestehende Einfachheit aller wichtigen Dinge des Lebens klar, deutlich und wirklichkeitsnah zu erkennen. Gleichzeitig kann man vermeintlich umfangreiches “Fachwissen und Kunstfertigkeiten” anpreisen und steht aus der Sicht vieler Betrachter als AstrologeIn schon mal vermeintlich gut da. Auf einen Laien (und leider auch auf viele KollegenInnen) machen diese Verkomplizierungen allerdings großen Eindruck.

Dieses “Fachwissen” und diese ”Kunstfertigkeiten” sind aber niemals das wirkliche Wesentliche, sie sind fast immer hübsches Zier- oder Blendwerk und sind letztlich sogar wertlos, denn sie dienen - wenn überhaupt - nur sich selbst, aber nicht dem Menschen. Wie wunderbar lässt Hermann Hesse in “Siddhartha” den Buddha zu Siddhartha sagen: “Du bist klug mein Freund ... aber hüte dich vor allzu großer Klugheit.” - Eine Wahrheit, die auch unzählige zeitgenössische AstrologenInnen vergessen zu haben scheinen. Denn: die wesentlichen Dinge des Lebens sind immer einfacher Natur und das Aussortieren des Unwesentlichen ist der Kern aller Lebensweisheit.

Weil ein “Mehr” letztlich immer ein Weniger ist, müsste eigentlich wie selbstverständlich auch in der Astrologie gelten, was in allen Weisheitslehren der Welt seit jeher gilt: “Weniger ist Mehr.” Aber ein “Mehr” verkauft sich natürlich den Menschen immer besser als ein “Weniger.” Dennoch: wie sagte einst ein Weiser: “Meistens beginnt eine wahre Veränderung mit einem Verzicht.” Aber wie gesagt: schauen Sie sich unsere Welt an, Sie wird regiert von allen Varianten des “Mehr.” Da wird die vergleichsweise sehr leise Stimme des “Weniger” eben auch nur von vergleichsweise einigen Wenigen gehört.

Manche - nein, viele - mögen nun meinen, dass dieses “Weniger” auch bedeuten muss, dass leider ganz viele wichtige Fakten, die für die Deutung von Geburtsbildern nötig wären, unter den Astrotisch rollen und verloren gehen. Klar, wenn da nur noch ein kleines “Faktenhäuflein” übrig bleibt, wie soll man da das Ganze mit seinen vielen Einzelteilen noch erkennen können? Ein verständlicher Standpunkt. Aber: ein solcher Standpunkt ist nur aus Sicht des intellektuellen, vorstellungsgebundenen Verstandes stimmig, denn der Verstand braucht innerhalb seiner ihm möglichen Entscheidungsgrenzen logisch nachvollziehbare, linear (meint horizontal, s.u.!) abrufbare, quantitativ größtmögliche Grundlagen, um überhaupt Aussagen machen zu können. Fehlen diese heißt es: “Ich kann nichts sagen, ich weiß zu wenig.”

Kein Wunder, denn ein solcher astrologischer Ansatz enthält in sich selbst bereits eine irreparable Deutungs- und Aussagebeschränkung. In der zeitgenössischen Astrologie geht es fast immer um ein Wissen, das letztlich nur auf verstandesmäßig nachvollziehbaren Fakten beruht - also nicht um das wahre Wissen, das dieser Art Fakten nicht bedarf. Dies ist dem Gros der so arbeitenden AstrologenInnen natürlich nicht bewusst, denn innerhalb der Entscheidungsgrenzen des Verstandes wird logischerweise(!) per se ausgeschlossen, dass innerhalb seines Hoheitsgebietes ein fundamentaler Grundsatzirrtum möglich wäre - egal auf welchem geistigen Niveau man sich auch bewegen kann.

Die AstroPolarity-Lehre ist im Gegensatz zu fast allen zeitgenössischen Formen der Astrologie eine vertikal ausgerichtete Astrologie (s.a.u.!) was bedeutet, dass aufgrund der sowohl Tiefe als auch Höhe der inhaltlich punktgenauen Aussagen eben die horizontalen und auf Faktenvielfalt beruhenden Deutungsbeschränkungen vollkommen entfallen können (und müssen). Anstelle dessen entsteht eine qualitative Klarheit in den Aussagen, in der das wirklich Wesentliche zutage treten kann.

Im Sinne und Wortlauf der AstroPolarity-Lehre meint dies:

  • herkömmliche Astrologie = horizontal ausgerichtet = daher vorrangig formell = daher relativ = daher inhaltlich ausgedünnt = daher vergleichsweise fehlende Aussagetiefe = daher unendlich und beliebig verkomplizierbar = daher oft widersprüchlich = daher oft subjektiv schwer nachvollziehbar in den Aussagen = daher letztlich oft nicht hilfreich!
  • APL = vertikal ausgerichtet = daher inhaltlich auf das Wesentliche zentriert = daher formell nicht überladen = daher unerreichte Aussagetiefe = daher einfach und wirklichkeitsnah = daher klar, widerspruchslos und folgerichtig = daher subjektiv und objektiv nachvollziehbar in den Aussagen = daher letztlich immer hilfreich!


Ich bin seit über 4 Jahrzehnten täglich in verschiedenster Weise in der Astrologie unterwegs. Spätestens seit Mitte der 80iger Jahre ist die Astrologie, begründet unter anderem durch den Vormarsch des Computers (der mit Abstand effektivsten Faktenproduktionsmaschine weltweit), regelrecht explodiert bezüglich eines möglich gewordenen Aussagematerials, das man ganz einfach nur in hunderten von Varianten zu berechnen braucht. PC, Laptop, Tablet, Smartphone an, Maus oder Tastenkombination gedrückt, fertig. Zu den so gewonnenen, niemals in dieser Quantität da gewesenen Aussagemengen wurden und werden dann eilig irgendwelche vermeintlich “gesicherten” Interpretationen beigemengt ... und schon ist sie da, die wunderbare neue Astrologie der Moderne.

VerkäuferInnen dieses Produkts lassen nicht lange auf sich warten, die astrologische “Ausbilder- und Beraterszene” boomt, dass sich die Balken des altehrwürdigen Astrogemäuers nur so biegen. Und von überall her tönt es: “Schaut her was wir alles haben, was wir alles können!” Quantität - im Sinne des Formellen - geht in der Astrologie seither schon lange eindeutig vor Qualität - im Sinne des Inhaltlichen. Nicht dass ich falsch verstanden werde: der Computer ist in vielerlei Hinsicht nützlich, keine Frage. Innerhalb astrologischer Arbeit spart er viel Zeit für Berechnungen, die man dann sinnvoller zum Beispiel für eine Beratung nutzen kann. Wenn man allerdings den ungebremsten Möglichkeiten unangemessener Faktenproduktion des Computers erliegt, wird es bezüglich der Qualität astrologischer Arbeit sehr bedenklich. Nur weil etwas möglich ist, ist es noch lange nicht gut. Das weiß eigentlich auch jeder ...

Ich habe in den vergangenen Jahrzehnten natürlich auch ungezählte Menschen kennen gelernt, die eine oder auch mehrere herkömmliche astrologische Ausbildungen - auch mit Prüfungen, Abschlüssen, Zertifikaten usw. - durchlaufen haben oder die sich auf irgendeine der herkömmlichen Weisen bereits astrologisch ein- oder mehrmals haben beraten lassen.

Was diese Menschen zu hören bekamen, ließ mir viel zu oft die Haare zu Berge stehen. Es ließ mich mit dem jeweiligen Menschen für einen Augenblick viel zu oft verzweifeln an den unsäglichen Folgen nachweislich vollkommen nutzloser weil lebensfremder, zum Teil auch völlig absurder, oft schlicht unwahrer oder leider oft auch sehr gefährlicher Aussagen - egal ob aus der klassischen, psychologischen, sogenannt systemischen oder merkmalsüberladenen Astrologie stammend. Das Maß an Unsinnigkeiten, Unverantwortlichkeiten, nur aus der Phantasie des / der jeweiligen AstrologenIn geborenen Hypothesen und Vermutungen, absurden Ursachenbeschreibungen und in der Folge zwingend falschen Lösungsansätzen ließ und lässt mich immer wieder nur den Kopf schütteln. Was AstrologenInnen sich da an Aussagen zusammenreimen, erscheint mir oft fast wie eine Art unbemerkt selbst beigefügte gedankliche Traumatisierung aufgrund von Irrtümern, die aber in der eigenen Vorstellungswelt als Wahrheiten mißverstanden werden. Vorstellung ersetzt Wahrheit durch Irrtum! In der menschlichen Welt ein alltäglicher Vorgang ...

Fakt bleibt: in Beratungen geht es sehr oft um im Grunde existentielle, absolut wichtige Dinge des Lebens. Diese Dinge sind immer einfacher Natur! Die herkömmliche Gegenwartsastrologie ist seit langem auf dem Wege, diese tiefe Wahrheit des Lebens und damit des Mensch-Seins aus den Augen zu verlieren. Sie verirrt sich in unsinnigen Verkomplizierungen, dadurch in Oberflächlichkeiten und ungezählten, belanglosen Details. Eigentlich beachtet sie dabei auch eher sich selbst als das, was sie eigentlich zu beachten hätte. Dieser zeitgenössische astrologische Narzissmus und der daraus entstandene “Astronarziss” liebt nicht die Astrologie, er liebt nur das Bild, das er von ihr und von sich selbst in ihr hat. Das ist einfach nur beschämend.

Die breite beziehungsweise diesbezüglich interessierte Öffentlichkeit kann da natürlich nicht die riesige Streu vom wenigen Weizen trennen. Sie kann die qualitativen Unterschiede zwischen den astrologischen Schulen und Richtungen, den angebotenen Ausbildungen, den angepriesenen Beratungskompetenzen weder erkennen geschweige denn beurteilen und ist so zunächst der Selbstdarstellung der herkömmlichen Astrologie ausgesetzt. Die Öffentlichkeit kann aus ihrer natürlichen Unkenntnis heraus ja auch keinen hohen oder höheren Maßstab oder Anspruch einfordern oder erheben, sie muss halt mit dem vorliebnehmen, was ihr als “hochwertig” verkauft wird. Hier bestimmt leider nicht die Nachfrage das Angebot, sondern das Angebot die Nachfrage.

Das führt als eine indirekte Konsequenz unter anderem auch unweigerlich dazu, dass die herkömmlichen astrologischen Schulrichtungen in ihren Geburtsbildinterpretationen

  • bei vergleichsweise unfassbar oberflächlichen Beschreibungen von nur Eigenschaften verbleiben können, ohne diese in der Regel auch nur ansatzweise wirklich tiefergehend zu begründen geschweige denn in einen Gesamtzusammenhang von Ursachen, Wirkungen und Lösungswegen zu stellen
  • oder sie machen Aussagen, die sie - die AstrologenIinnen - sich analog zu entsprechenden astrologischen Faktoren oftmals schlicht nur aus ihrem bisherigen, oft viel zu schmalen Wissen ausgedacht oder gemutmaßt und dann bauklötzchenartig zusammengesetzt haben und die daher nicht im Mindesten durch die Lebenswirklichkeiten verifiziert sind.


Dabei geschieht folgendes:

sie treten so nah wie möglich an das zu betrachtende Lebensbild heran, versuchen aus jedem dadurch erkennbar werdenden Detail irgendeine (vermeintlich wichtige) Aussage zu holen, addieren linear die vielen sich ergebenden Aussagen, verkaufen das geschnürte Maxi-Paket als Beratung oder Ausbildung und verlieren dabei aber automatisch den Gesamtblick und das Verständnis auf und für das, was wirklich wesentlich ist. Denn das wirklich Wesentliche zieht sich im Angesicht des “Mehr” immer zurück. In diesem Sinne ist die zeitgenössische Astrologie eine “horizontal(!) ausgerichtete Astrologie”, die sich aufgrund dieser Ausrichtung zwingt, an der Oberfläche der Erscheinungen zu verbleiben und dort alle vorzufindenden Merkmale abzugrasen - wie die Kuh das Gras auf der Weide!

Die AstroPolarity-Lehre ist in ihrem inneren Wesen vollkommen anders, sie ist eine “vertikal(!) ausgerichtete Astrologie.” Daher muss sie sich begründet, absichtlich, nachdrücklich und in voller Bewußtheit von fast allen Formen und Schulrichtungen der herkömmlichen Gegenwartsastrolgie abgrenzen. Denn:

  • sie ist im besten Sinne puristisch und folgt dem vertikalen Aussageprinzip von zugleich “Höhe und Tiefe”
  • sie sortiert das Unwesentliche konsequent aus und folgt damit dem Weniger-ist-Mehr
  • sie tritt dazu einige Schritte vom zu betrachtenden Lebensbild zurück und bekommt dadurch das Wesentliche vergleichsweise viel deutlicher, klarer, verifizierbarer und unmittelbarer in den ganzheitlichen Blick
  • sie eröffnet durch das vertikale Aussageprinzip ein höchstmögliches Deutungsniveau, tiefst mögliche Begründungen für wirklich individuelle Ursachen und deren Auswirkungen ebenso wie höchst individuelle, effektive und lebbare Lösungswege - ganz egal, ob es um körperliche, seelische, geistige oder metaphysische Fragestellungen geht.


Dies wird innerhalb der APL unter anderem durch weltweit einmalige astrologische Deutungs- und Prognosemethoden verwirklicht, die jederzeit nachweisbar (!) eine erheblich höhere Effektivität, Genauigkeit, Aussagekraft und Wirklichkeitsnähe haben, als alle anderen zeitgenössischen Astrologieformen. Weil dem so ist, darf dies hier auch genau so gesagt sein. Die APL-Deutungs- und Prognoselehre ist in jahrzehntelanger Forschung, Lehrarbeit und Beratungstätigkeit im Sinne eines wahren, puristischen Alleinstellungsmerkmals organisch und lebensnah gewachsen. Daher muss auch gesagt sein:

Die AstroPolarity-Lehre ist Astrologie in einzigartiger Gestalt und bietet Ihnen im Unterschied zu allen anderen zeitgenössischen astrologischen Erscheinungsformen ein menschlich-astrologisches Erkenntnispotential, das Sie in dieser ausnahmslos klaren Form und in dieser inhaltlichen Aussagetiefe anderswo vergeblich suchen.

Der veritable Nachweis wird dazu täglich in Ausbildungen und Beratungen erbracht!

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