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Astrologie-Vergleich (2)

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14) APL im Vergleich zur Systemischen Astrologie (SA):

  • Seit wenigen Jahren wird der an sich werthaltige Versuch unternommen, Erkenntniswege der modernen systemischen Psychologie, namentlich der systemischen Aufstellarbeit, mit denen der Astrologie in einer sogenannte SA zu einem neuen Weg zu verbinden. Leider entsteht in Form der SA daraus bislang aber in der letztlichen Essenz eine nur abgewandelte Arbeitsweise ähnlich den sogenannte “Horoskopaufstellungen” (HA), die für ernsthafte beraterische Arbeit nicht zu gebrauchen sind und daher hier auch vollkommen unkommentiert bleiben. Beide Versuche (SA und HA) ähneln APL prinzipiell nur insofern, als systemische Erkenntnisse in Verbindung zum Geburtsbild gebracht werden. Im “Wie” sind die Unterschiede allerdings eklatant, ebenso in dem Umstand, dass dem systemischen Gedanken innerhalb APL schon seit über zwei Jahrzehnten in Forschung, Beratung und Lehre Rechnung getragen wird (siehe unter anderem die methodischen Vorgehensweisen des UWK-Deutungssystems, der Transmitter-Lehre und anderes...)
  • Komplett unterschiedlich zu APL ist der Grundansatz, von dem die sogenannte SA und die sogenannte HA ausgehen. SA und HA setzen im Grunde genommen Erkenntnisse aus beiden Erfahrungsbereichen nur parallel neben einander (dies ist es, was die SA selbst mit “in Verbindung bringen” meint), ohne augenscheinlich davon Kenntnis zu haben, dass das Geburtsbild eine eigene, natürliche, allerdings zunächst direkt nicht sicht- und deutbare Systemik soz. vorinstalliert hat (dieser Kritik würden die Vertreter der SA natürlich vehement widersprechen). Die geburtsbildimmanente Systemik kann mittels entsprechender methodischer APL-Diagnostik jederzeit sichtbar gemacht werden und führt in dieser Art Arbeit zu eklatant wirklichkeitsnäheren Ergebnissen, als sie der sogenannte SA, die nur die “Verbindung” des einen mit dem anderen versucht, möglich sind. Die Ursache dafür liegt in dem schlichten Umstand, dass wir innerhalb APL nicht erst zum Beispiel über Aufstellungen oder ähnliches eine für den Menschen gültige systemische Ordnung finden müssen und diese dann im Geburtsbild wieder zu entdecken hoffen, sondern dass wir das Geburtsbild direkt - soz. ohne Zwischenschritt - als die Ordnung an sich verstehen und - das ist entscheidend - vorab bereits methodisch deuten können.
  • Dieser prinzipielle Unterschied zur SA und den HA ist durch APL auf verschiedenen Ebenen nachweisbar manifestiert, unter anderem durch die Transmitter-Lehre (astrologische Analogie zu morphogenetischen Feldern). Die mit den “Transmitter -Konstellationen” verbundene zentrale system-astrologische Aussage innerhalb APL lautet, dass über besagte Konstellationen die sogenannte “Nicht-Lokalität” beziehungsweise die sogenannte “Nicht-Anwesenheit” von Wirkphänomenen in Geburtsbildern und damit im Leben nachweisbar wird - sowohl zeitlich als auch inhaltlich. Die systemische Arbeit beruht ja auf Phänomenen, die zwar anwesend (phänomenologisch sichtbar) sind, aber bislang nicht beweisbar (unter anderem auch im naturwissenschaftlichen Sinne) scheinen. Die Transmitter-Lehre macht APL daher nicht zu einer “sogenannten” sondern zu einer tatsächlich “Systemischen Astrologie” mit bislang ungeahntem Aussagepotenzial. Denn sie erbringt neben ihrem enormen Nutzen in der praktischen astrologisch-systemischen Arbeit auch den Nachweis, dass das einfache Verbinden von systemischer Sichtweise und Astrologie zu wenig ist, um eine wirklich Systemische Astrologie zu begründen.
  • Und: an sich ist aber auch schon das gesamte grundlegende UWK -Deutungssystem per se die reine astrologische Spielart des systemischen Grundgedankens (zum Beispiel in Sinne der astrologisch-methodisch nachweisbar gewordenen akausalen Verknüpfung von Ursache und Wirkung!). Wenn man sich tiefer gehend mit APL beschäftigt, erkennt man dies leicht. Und man versteht mit der Zeit, dass der klassisch-systemische Blick (zum Beispiel auch innerhalb des NLP unter anderem) und damit auch der Blick der sogenannte SA eine Art “Anleitung zum Leben” sein will beziehungsweise oft darauf hinaus läuft - ... wo hingegen die APL lehrt, sich ganz im Gegenteil vom Leben selbst anleiten zu lassen! Dies ist etwas gänzlich anderes, eine gänzlich andere “Interpretation” dessen, was der “systemische Gedanke” dem Menschen eigentlich aufgeben will. Auch hier wird deutlich, wie wenig intervenierend, leitend und planend APL im Vergleich zur sogenannte SA ist.
  • Letztlich zählen immer nur diejenigen Ergebnisse, die der Wirklichkeit des Menschen so nahe wie möglich kommen. In den vielen APL-Seminaren und Workshops zur astrologisch basierten Aufstellarbeit sind wir immer wieder mit Klienten konfrontiert, die anderswo (mit oder ohne SA) versucht haben, zu Ergebnissen zu kommen, die ihrer Lebenswirklichkeit möglichst nahe kommen sollten. Oft leider nur mit mäßigem oder letztlich gar ausgebliebenem Erfolg weil eben nur eine schlichte Verbindung zwischen systemischer Arbeit und Astrologie Anwendung fand. Erfolg stellt(e) sich dann in APL-Seminaren deutlich und vor allem mittel- beziehungsweise langfristig überprüfbar ein (die jederzeit öffentliche Überprüfbarkeit ist gerade auch hier ein ganz wesentlicher Faktor). Die APL-Formate innerhalb der astrologisch basierten Aufstellarbeit kommen schnell, punktgenau und nachhaltig wirkend an das jeweils gesteckte Ziel, weil sie eben nicht nur A und B verbinden (A + B = C ... C wäre dann die sogenannte Systemische Astrologie), sondern A aus B und B aus A ableiten (A = B und B = A). Verbinden kann man nur, was unverbunden ist beziehungsweise erscheint. Von einander ableiten lässt sich aber, was man als bereits innerlich miteinander verbunden identifiziert hat (hier nochmals der Verweis auf die Transmitter-Lehre innerhalb APL).
  • Die SA beziehungsweise die HA sind vergleichsweise faktisch bislang nicht in der Lage, aus dem Geburtsbild selbst die systemische Ordnung abzuleiten, die für den individuell zu betrachtenden Klienten zur Verfügung steht, weil ihnen die dazu nötigen astrologisch-methodischen Möglichkeiten und Erfahrungen fehlen. In der SA wird daher i.d.R. immer nur eine vermeintliche Systemik, die im Grunde genommen aus Annahmen und Aussagen des Klienten abgeleitet beziehungsweise aus Vermutungen und gelernten Erfahrungen des Beraters / Workshopleiters bestehen, über das Geburtsbild gestülpt beziehungsweise in das aufgestellte Feld projiziert, anstatt diese sich aus dem Geburtsbild selbst offenbaren zu lassen. Letzteres zeitigt vollkommen andere und nachweislich erheblich objektivere Ergebnisse und führt unter anderem auch zu der entscheidenden Erkenntnis, dass jenseits der gültigen Lehrmeinungen von Systemischer Psychologie (oder gar SA) eine wirkende Dynamik jedes einzelnen Geburtsbildes/Menschen besteht, die sich den erwähnten Vorabannahmen mit Regelmäßigkeit entzieht.
  • Die Lehrmeinungen der Systemischen Psychologie und der sogenannte SA sind in weiten Teilen (ähnlich wie auch zum Beispiel das klassische NLP) unter anderem stark von der Philosophie des klassischen Konstruktivismus geprägt. Innerhalb APL arbeiten wir dagegen unter anderem - also nicht alleinig - mit einem spirituell-metaphysich geprägten konstruktivistischen Welt- und Menschenbild, das - vereinfacht gesagt - sowohl die Freiheit als auch die Determiniertheit des Menschen in einer methodisch begründbaren Weise jeweils anteilig in einem Geburtsbild kennzeichnen kann und insofern die Eigenbestimmung und die Schicksalsprägung in Beratungskontexten deutlicher und flexibler nutzbar macht. Freiheit und Determination als die zwei unbestreitbaren Seins-Säulen menschlicher Existenz werden damit innerhalb APL nicht einfach nur - wie üblicherweise - postuliert, sondern methodisch spiegelbar. Genau dies ist gerade für die systemisch-astrologische Arbeit unverzichtbar, wenngleich andererseits die sogenannte SA diesen Nachweis bis heute schuldet.
  • Hinzu kommt, dass der klassische Konstruktivismus aus Sicht von APL das Verstehen des Menschen insofern stark einschränkt, als eine überbewertete Plan-, Gestalt-, Lenk- und Erklärbarkeit des Lebens unterstellt wird, die nachweisbar an den Wirklichkeiten des Lebens viel zu oft scheitert. Hinzu kommt weiterhin, dass der als “planungsfähiges Wesen” angesehene Mensch in der logischen Folge auch immer nach dem Sinn seines Tuns suchen muss und dies in eklatante Krisen (der Sinnfindung) führen kann, wenn sich dieser nicht finden lässt. Wird der Mensch wie innerhalb APL nicht per se als “planungsfähiges Wesen” verstanden, entfällt automatisch der Zwang der Sinnhaftigkeit des eigenen Tuns wie auch des Schicksals selbst (was keinesfalls mit Sinnlosigkeit gleichgesetzt werden darf). Dies führt zu einer ungeheuren Entlastung vor allem entsprechend “planungsresistenter” Menschen (und derer gibt es viel mehr als man glaubt), die konkret auch in APL-basierten Beratungen Anwendung findet.
  • Dieser grundsätzlich “planungs- und lenkorientierte” Wesenzug der SA lässt daher auch die SA selbst nachweisbar oft an ihren Arbeitsvorgaben scheitern, denn gemeinhin kann jeder Plan an sich prinzipiell scheitern. In Anlehnung an ein Wort Wolfgang Döbereiner´s, nach dem die Titanic sinken musste, gerade weil man ihr Unsinkbarkeit unterstellte (...), scheitert die SA oft am eigens aufgestellten Anspruch. Ungeachtet des Umstandes, dass die SA dies wiederum mit Argumenten zu widerlegen versuchen wird, die selbst wieder konstruktivistisch und planungsorientiert basiert sind und die sich daher selbst vermeintlich unwiderlegbar machen (das Auge kann sich selbst nicht sehen ...).
  • Genau in diesem Zusammenhang sei an dieser Stelle - obwohl als Unterscheidungsmerkmal auch für alle anderen astrologischen Schulrichtungen gültig - darauf hingewiesen, dass wir uns gemäß der APL niemals auf Beratungsgespräche in irgend einer Weise vorbereiten. 99% aller Astrologen/innen beugen sich vor folgenden Gesprächen lange über das Geburtsbild des Betreffenden um es “zu studieren” oder “zu verstehen”. Eine “gute Vorbereitung” erscheint als unverzichtbar. Auch dies ist eine wie scheinbar selbstverständlich bestehende und umgesetzte “Regel”, die fast alle Astrologen/innen nie in Frage gestellt beziehungsweise hinterfragt haben und daher einfach automatisch adaptieren. Die APLer hingegen bleiben in Herz und Verstand frei von den daraus resultierenden Vorbeurteilungen, weil sie das Geburtsbild des zu Beratenden bis weit in den Gesprächsverlauf hinein zunächst nicht kennen (müssen), sondern aufgrund besonderer Schulung und Übung unter anderem die Kunst der “Leere im Zuhören” und der “Simultanen Übersetzung” (des beim Klienten ganzheitlich Wahrgenommenen in Konstellationsbilder) beherrschen. Diese Kunst erwächst automatisch aus dem APL-Deutungsgrundsatz der “Kreativen Reduktion” (siehe dort) und ermöglicht es dem Astrologen, erst dann - und auch nur kurz - in das Geburtsbild des Klienten zu schauen, wenn dieser mit seiner Schilderung des Anliegens den soz. “vorurteilsfrei gebliebenen Raum” im Astrologen gänzlich gefüllt hat. In dieser Weise ist der Weg in das Tiefenverständnis - auch der schicksalhaft vorgegebenen, unantastbaren systemischen Geordnetheit - des Klienten tatsächlich in der Weise frei, dass der Astrologe den Klienten nicht mehr aus seinen Vorbeurteilungen heraus versteht, sondern aus der sich selbst entfaltet habenden Lebenswirklichkeit des Klienten. Astrologen - vor allem jene mit systemischem oder psychologischen Anspruch - müssen lernen, den Klienten nicht so zu verstehen, wie SIE meinen dass er es meint, sondern wie ER es meint! Dieser strategisch entscheidende Unterschied führt in der systemischen und psychologischen APL-Beratungsarbeit unabhängig von der Tiefe, Schwere oder Komplexität der Thematik des Klienten schnell und sicher zu Aussagen, die seiner im Geburtsbild gespiegelten Lebenswahrheit in höchstem Maße nahe kommen. Die Mehrheit der Astrologen (vornehmlich aus dem Bereich der klassischen wie psychologischen Astrologie kommend) schüttelt ob dieses bewussten und begründeten Unvorbereitetseins aus Unkenntnis des unglaublichen Nutzens für Klient und Berater nur ungläubig den Kopf beziehungsweise wird dies mangels entsprechender Erfahrung als “Unsinn” abtun. Nun, was man nicht weiß macht einen auch nicht heiß. Diejenigen, die jedoch diese Kunst innerhalb der APL kennen und beherrschen gelernt haben und in wenigen Augenblicken das Geburtsbild an der entscheidenden Stelle (!) öffnen können, verfahren um ihrer selbst und des Klienten willen dann nie wieder anders.
  • Innerhalb APL arbeiten wir - auch aus ähnlichen Gründen - in fast allen Fällen mit dem sogenannte “verdeckten” Aufstell-Format (als einer oft wichtigen Ergänzung und Erweiterung im Beratungskontext), das heißt, dass alle Beteiligten nicht wissen, wer wofür als was in der Aufstellung plaziert ist. Dadurch wird ganz bewusst und zusätzlich der objektivierenden Entscheidungshoheit des Geburtsbildes innerhalb der astrologisch basierten Aufstellarbeit Rechnung getragen. Die SA arbeitet vergleichsweise selten mit verdeckten Formaten.
  • Letztlich wird in der sogenannte SA häufig die Übernahme extrem verstandes- beziehungsweise logikorientierter Aufstellformate (aus der systempsychologischen und systemphilosophischen Szene) exerziert, was im Unterschied zu APL oft zu “vorstellungs- beziehungsweise kopfgeborenen Lösungen” führt, die ihrer “künstlichen” Natur gemäß oft nach kurzer Zeit wie Seifenblasen im Lebenswind zerplatzen müssen (das Konstrukt zerbricht mit Leichtigkeit in und an der verkannten Schwere der Wirklichkeit). Die SA ist zwar an sich recht experimentierfreudig, das Leben fließt jedoch häufig an den zu oft akademisch verstiegenen Arbeitsvorlagen der SA vorbei (abgeändertes Zitat Bert Hellinger, siehe oben)
  • Würdigung: Die sogenannte Systemische Astrologie stellt den Versuch dar, neue system-psychologische Erkenntnisse vor allem im beziehungsweise aus dem Bereich der sogenannte Kurzzeit-Therapien in Verbindung mit dem Geburtsbild zu bringen. Dies ist an sich zunächst sinnvoll und lässt auf großen Nutzen hoffen. Entscheidend ist aber der jeweilig mögliche Erfolg, welcher wiederum maßgeblich von der angewandten Methodik abhängt. Gerade hier hinkt die sogenannte Systemische Astrologie den prinzipiellen Möglichkeiten hinterher, denn die einseitig lösungsorientierte Ausrichtung ist eine Erkenntnisblockade erster Güte, sowohl für den so arbeitenden Astrologen als natürlich auch für die Klienten. Hinzu kommt, dass die sogenannte SA allen Ernstes meint, auf die Wesenszusammenhänge wie sie zum Beispiel die archetypisch basierte Weltsicht ermöglicht, verzichten zu können. Man muss sich fragen, was oder wer da für eine derartige Verarmung der Erkenntniswege und schon fast lächerlichen Hybris zuständig ist. Das Verfehlen der Möglichkeiten, die Systemik an sich bieten könnte, ist zu einem großen Teil zudem einerseits der doch oft sehr stark verstandesorientierten Sicht auf die sich zeigenden Zusammenhänge geschuldet ist und hat andererseits aber seine Krux schon in dem zuvor beschriebenen nur parallel nebeneinander Stellen (also nicht der Synergie!) von systemischer Sicht und Astrologie. Der Analytiker Steve de Shazer sagte einmal sinngemäß: “In der Regel haben Problem und Lösung nichts mit einander zu tun” (vergleiche dazu auch die APL-Deutungsstrategien der akausalen Verknüpfungen von Ursachen und Wirkungen!). Diese große Wahrheit findet sich astrologisch-methodisch begründet beziehungsweise begründbar innerhalb der APL wieder (siehe dort ), die SA bleibt den notwendigen Nachweis für diese systemische Gesetzmäßigkeit in ihrem methodischen Ansatz bislang aber schuldig. Dies hat letztlich wohl auch damit zu tun, dass die sogenannte SA im Grunde und Kern ihres Wesens ein Abzweig der Psychologischen Astrologie ist und letztere bislang ebenfalls nicht über eine unter anderem auch systemisch gesicherte Deutungsmethodik verfügt. Insofern ist die SA aus Sicht von APL nur eine effekthaschende Worthülse, mehr nicht. Es geht innerhalb der SA also vor allem mehr um einen notwendigen Wandel beziehungsweise eine ausgeprägte Erweiterung der grundsätzlich anzuwendenden astrologischen Deutungsmethodik denn um die Korrektur ihres systemischen Grundansatzes. Dieser ist für heutige Astrologie unverzichtbar. In der Form wie er von der sogenannte SA vertreten wird ist er jedoch in den wichtigsten Bereichen unbrauchbar.

 

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15) APL im Vergleich zur merkmalsorientierten Astrologie (MA):

  • Die Unterschiede zu APL sind ähnlich denen zur Hamburger Schule, teilweise aber noch erheblich ausgeprägter, da innerhalb der MA mit hunderten Einzelmerkmalen (Asteroiden beziehungsweise Planetoiden, Fixsternen und so weiter ...) gearbeitet wird, über die es bislang de fakto keine wirklich basisgebende Erfahrung gibt. Eine klare Aussage, die vor allem in Beratungen mit wirklich in existentieller Not befindlichen Klienten nötig ist, wird dadurch nicht mehr möglich.
  • Es kann aufgrund der Überladenheit von Merkmalen, deren vermeintliche Bedeutungen heute zudem keinerlei fundierte, überprüfbare Grundlagen haben, sondern oft nur auf subjektiv entworfenen Hypothesen und frei erfundenen Behauptungen beruhen - immer irgend eine Aussage zu irgendeiner Thematik gemacht werden. Damit entstehen Beliebigkeiten in der Aussage, die zu Austauschbarkeit und inakzeptablen Unklarheiten führen. Aussagen, die sich inhaltlich vollständig widersprechen und daher argumentativ im Beratungskontext nicht widerlegt werden können (weil auch ihr Gegenteil durch irgend ein anderes Merkmal vermeintlich wahr sein soll) sind so jederzeit möglich. Dies ist aus Sicht von APL absolut unverantwortlich.
  • Ebenso absolut unverantwortlich erscheint, dass die Bedeutung, welche den vielen einzelnen “Gesteinsbrocken” im Geburtsbild angehaftet wird, oftmals schlicht aus ihrer willkürlichen Namensgebung, die i.d.R. aus der griechischen oder ägyptischen Mythologie, von Schutzpatronen verschiedener Religionen oder von Gottheiten von Naturvölkern etc. entnommen ist, verliehen wird. Natürlich haben die jeweiligen Namen beziehungsweise ihre mythologisch/göttlichen Träger eine tiefe Bedeutung, ob diese aber ähnlich oder gar identisch ist mit der Bedeutung, die das jeweilige Merkmal auch im Geburtsbild haben soll, ist nach Erfahrung von APL (und anderen) im Sinne der gerne unterstellten “inhaltlichen Analogie” mehr als zweifelhaft. Derartiges darf niemals ausreichen, um daraus schwerwiegende astrologische Aussagen abzuleiten.
  • Ein weiterer gewichtiger Punkt, warum APL komplett auf die Nutzung von Planetoiden und Asteroiden verzichtet ist die Tatsache, das sämtliche bisherigen Deutungen und Interpretationen dieser Merkmale ausschließlich nur rein eigenschaftsbezogener Art sind und keine dann nämlich dringend nötigen Beschreibungen umfassender lebenshistorischer Erlebnisse und Erfahrungen des Menschen bis dato gemacht werden können. Das reine Beschreiben einer Eigenschaft reicht nicht aus, um einen Menschen in seiner Tiefe zu verstehen. Denn ohne das Wissen um zum Beispiel Ursachen für die beschriebene Eigenschaft, weitergehende damalige oder gegenwärtige Lebensumstände die die Eigenschaft eventuell abschwächen oder verstärken, väterliche oder mütterliche Prägungen die zum Beispiel eine Vererbung anzeigen, Bezüge auf Verbindungen der Eigenschaft zu bewussten und unbewussten Teil der Person ... und vieles mehr ist das Wissen um eine Eigenschaft als solche wie eine Insel die man entdeckt hat, deren Koordinaten aber unbekannt bleiben. Die MA ist im Großen und Ganzen eine der vielen sogenannte eigenschaftsbezogenen - und damit sehr einseitig werkelnden - Varianten der Astrologie, insofern ähnelnd unter anderem der klassischen Astrologie, insofern gemäß heutiger Anforderungen und Möglichkeiten nicht wirklich zu gebrauchen beziehungsweise schlicht viel zu oberflächlich.
  • Die MA versucht ihr Vorgehen unter anderem mit der Möglichkeit vermeintlich differenzierterer Aussagen zu begründen, die anders als mittels der vielen zusätzlichen Merkmale so nicht erzielbar wären. Dem ist leider nicht so - ganz im Gegenteil: die Merkmalsüberflutung verwischt beziehungsweise verhindert sogar zuweilen Erkenntnisse in einem Geburtsbild, weil entsprechende Aussagen eben nur an eine Unmenge einzelner - jeweils z.T. auch nur seltenst auftauchender - Merkmale gekoppelt sind. Allein schon die Quantität von Aussagen der MA führt zwingend zu einer Vielzahl von Widersprüchen, die letztlich keine klare Linie bilden können. Klarheit und Eindeutigkeit sind aber die wichtigsten Beratungsziele, da die meisten Klienten ohnehin schon - entweder komplett oder partiell - ihre klare (Lebens)linie verloren haben. Da geht es bei der MA oft ein wenig nach dem Motto: folgen sie mir nicht, ich hab´ mich auch verirrt!
  • Entscheidend kommt hinzu, dass wenn eine einzelmerkmalsbezogene Aussage von MA überhaupt inhaltlich stimmig ist, diese in jedem einzelnen Fall aus nachweisbarer APL-Erfahrung über die Tiefenkenntnis der “normalen” Konstellationsbilder möglich ist. Daher ist aus Sicht von APL die Anwendung beziehungsweise sind die hypothetisch-ausgedachten Deutungen von Asteroiden & Co. selbstverständlich vollkommen verzichtbar und ein eindeutiger Irrweg. Auch scheint es so zu sein, dass jenen die diesen Weg gehen, ein tieferes - geschweige denn gänzliches - Eindringen in die Wesenheit der Konstellationsbilder der 10 astrologischen Hauptmerkmale Sonne bis Pluto, aus denen heraus die grundsätzlichste bis differenzierteste Betrachtung des Menschen möglich ist, nicht gelingen wollte/will und sie daher nach vermeintlichen Aussagemöglichkeiten auf anderem Wege suchen. Aus Sicht und Erfahrung von APL ist das im Sinne des Wortes eine Notlösung.
  • Die Merkmalsüberflutung führt letztlich natürlich auch zu einer extrem zeitaufwendigen Arbeitsweise in der Form, als manche Anwender der MA - bildlich gesprochen - ständig mit einem “Rechenschieber” umher laufen um zu wissen, was in welcher Minute wo im jeweiligen Geburtsbild vermeintlich irgend etwas “macht” (wobei für viele dieser Merkmale noch nicht einmal gesicherte Ephemeriden sondern nur Annahmen über ihre mutmaßliche Position bestehen).
  • Insofern wird von der MA methodisch begründet verkannt, das weniger mehr ist und dass die Reduzierung auf das Wesentliche (als ein in APL angewandter Lehrgrundsatz) nicht zu Vereinfachungen und Verallgemeinerungen in der Aussage führt - sondern ganz im Gegenteil! Die MA ist im Gegensatz zu APL nicht in der Lage, über wenige Merkmale (zum Beispiel ein als Kernthema fokussiertes Konstellationsbild) in die Wesenstiefe des Menschen sowohl in Eindeutigkeit als auch in Differenziertheit vorzudringen. Hier wird Aussagekraft mit Merkmalsvielfalt und Qualität mit Quantität verwechselt! Das Motto eines der APL-Workshops (Zen in der Kunst der Astrologie) lautet: “Im Angesicht des Vielen zieht sich das Wahre still zurück”. Dies fasst in einem schlichten Satz den Kern der Kritik an der MA aus Sicht von APL zusammen.
  • In punkto Deutungsstrategie gilt das gleiche wie unter Klassik, Psychologische Astrologie und Münchner Rhythmenlehre beschrieben. Gegenüber APL ist die MA kaum im Bereich der astrologischen Medizin etabliert.
  • Würdigung: Die merkmalsorientierte Astrologie unternimmt den Versuch, mittels einer Vielzahl von zusätzlichen Deutungsmerkmalen zu weiter reichenden Aussagegrenzen als andere astrologische Vorhaben zu gelangen. Dies ist an sich ein nachvollziehbarer Ansatz und astrologisch stimmiger Wunsch, nur bleibt das erreichbare Resultat aus den benannten Gründen weit hinter dem Anspruch zurück beziehungsweise ist es gerade dieser Anspruch, der die gewünschten Resultate letztlich verhindert. So lange sich die MA nicht als einen nur ersten Arbeits- und Forschungsansatz bezüglich neuer Himmelskörper und deren vermeintliche astrologische Deutungsrelevanz begreift, sondern sich als eigenständige und ernst genommen werden wollenden astrologische Richtung mit weitreichend nutzbarem Aussagepote.

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16) APL im Vergleich zur merkmalsorientierten Astrologie (MA):

  • Dieser Begriff wurde von Michael Roscher eingeführt. Gemeinsamkeiten zu APL ergeben sich in der Grundannahme, dass der Mensch prinzipiell eine metaphysische Wesensdimension in sich trägt und dass astrologische Aussagen an sich und auch bezogen auf diese “4. Dimension” in jedem Falle überprüfbar sein müssen.
  • Ähnlich sind auch gedankliche Ansätze zur Kybernetik (astrologisch: die innere Selbst-Steuerung und Selbst-Regelung eines Geburtsbildes), die jedoch innerhalb APL zu anderen Schlussfolgerungen und einer anderen - vor allem deutungstechnischen - Anwendung kommen, zum Beispiel über das Verständnis der sogenannte “rahmengebenden Bedingungskonstellationen” von Geburtsbildern, die innerhalb APL schlicht als Lösungswege identifiziert sind. Wie die meisten astrologischen Schulen kennt auch die TA solch spezielle Konstellationsbilder leider nicht. Ebenso ist die Sicht der sogenannte “Regelkreise” (einem der Kybernetik entliehenen Begriff) innerhalb der TA im Vergleich zu APL sehr starr beziehungsweise geht von generalisierten Vorab-Annahmen aus, die einfach - wie ein theoretisch erdachtes Konstrukt - auf ein Geburtsbild übertragen werden. Die “Regelkreis-Theorie” der TA, mit der auch vermeintlich zu durchlaufende Entwicklungsstufen des Menschen erklärt - oder besser: vorgegeben - werden sollen, ist aus Sicht und Erfahrung von APL lebensfremd in dem Sinne, als es Millionen von Menschen gibt, die dieser Theorie aufgrund ihres tatsächlichen Naturells von vorn herein nicht entsprechen. Wenn “die TA auf einen solchen Menschen trifft“, dann sieht sie ihn nicht in seinem So-Sein. Dann entsteht das Dilemma zwischen gewünschter Theorie und anders gearteter Lebenswirklichkeit. In diesem Sinne kann der Unterschied zwischen TA und APL grösser kaum sein, denn APL ist generell frei von Vorab-Annahmen die dem Menschen - scharf formuliert - letztlich einen Weg vorschreiben, den er zu gehen hat. Dies kann und darf nicht sein!
  • Unterschiede zur TA liegen bei APL weiterhin auch in der grundsätzlich weniger einseitigen Sicht auf den Menschen. Innerhalb APL sehen wir den Menschen gleichwertiger auf realer, seelischer, geistiger und transzendenter Ebene. Die TA pflegt eine überwertig metaphysische Sicht, in der viele “diesseitigere” Fragen im Vergleich zu APL unbeantwortet bleiben müssen, zum Beispiel in dem Postulat, dass es nicht die Persönlichkeit eines Menschen sei, die es weiter zu entwickeln gelte, sondern seinen “kosmischen spirituellen Auftrag”. Die TA setzt die Entwicklung der spirituellen Seite des Menschen gleich mit der Entwicklung seiner Persönlichkeit beziehungsweise widersetzt sich der an sicht, dass Entwicklung der Persönlichkeit keinesfalls bei jedem Menschen auch automatisch und zwangsläufig Entwicklung von Spiritualität bedeuten muss. Damit ist die TA gegenüber APL erheblich rigider im Verständnis der menschlichen Psyche. Innerhalb APL sehen wir den Menschen selbst - und damit sein im Geburtsbild abgebildetes Naturell - als die Grundlage seiner Entwicklungsmöglichkeiten an und nicht eine pauschalisierte Forderung nach metaphysischem So-Sein. In diesem Sinne gibt es Menschen, die diesem generalisierten Postulat der TA schlicht gar nicht entsprechen beziehungsweise nach kommen können, weil ihr Naturell dies gar nicht ermöglicht beziehungsweise sie auf anderen Domänen mehr zu Hause sind.
  • Hinzu kommt in diesem Zusammenhang, dass die TA unter “Persönlichkeit” auch etwas sehr anderes versteht als APL. Laut TA wird der “Persönlichkeit” unterstellt, sie sei an sich nicht entwicklungsfähig beziehungsweise grundsätzlich vorrangig damit beschäftigt, ihre Verhaltensweisen unverändert - im Sinne einer Entwicklungsverweigerung (so interpretiert das die TA) - stur zu belassen wie sie sind. Dies führe dazu, dass eben eine spirituelle Entwicklung unmöglich werde. Gleichzeitig wird unterstellt, dass Menschen, die derart “erstarrt” wären, dies möglicherweise sogar als Entwicklung ihrer Persönlichkeit fehl interpretieren - sich selbst also vollkommen falsch einschätzen. Auch hier muss dieser aus Sicht von APL völlig unzulässigen Generalisierung vehement widersprochen werden! Es gibt Menschen, die sich sehr wohl tiefgehend und weiträumig im Sinne ihres wahren Naturells weiter entwickeln, ohne dabei in spirituell-transzendente Dimensionen vorstoßen zu müssen und die keineswegs entwicklungsresistent sind, nur weil sie im Sinne ihres Naturells an bestimmten Verhaltensformen, Ansichten oder Denkweisen festhalten. Die TA verkennt hier unverständlicher- wie fatalerweise eindeutig, dass menschliche Weiterentwicklung nicht vor-genormt ist oder werden kann durch ein Postulat und dass das, was unter “Persönlichkeit” zu verstehen ist ebenfalls nicht durch ein Postulat sondern durch den Menschen jeweils selbst definiert ist. Die Form, in der die TA Entwicklungsorientiertheit postuliert, verhindert leider das Erkennen von Entwicklungen bei Menschen, die ihrem Postulat nicht entsprechen. Die TA gleicht in diesem Sinne einem Einäugigen, der König unter den Blinden ist.
  • Parallel zu dieser überwertig metaphysisch- und vermeintlich entwicklungsorientierten beziehungsweise entwicklungsförderlichen Sicht wird innerhalb der TA aber auch oft (paradoxerweise) sehr verstandes- beziehungsweise kopflastig vorgegangen, was bei vielen Beobachtern den Verdacht nahe legt, die TA basiere eher auf subjektiven Vorstellungen entsprechender Astrologen/innen denn auf den Wirklichkeiten des Lebens selbst (was allerdings so auch für sehr viele andere astrologische Ansätze - zum Beispiel die sogenannte Systemische Astrologie (siehe dort), die eine Art Ableger der TA ist - gilt).
  • Ebenso ist sich die TA des karmischen Gedankens nicht sicher, was innerhalb APL nicht der Fall ist. Dies begründet die TA mit ihrem Anspruch, dass Aussagen nachweisbar sein müssen - was wiederum identisch mit APL ist, aber hier nicht als Widerspruch zur Existenz des Karma gesehen wird. In diesem Zusammenhang sei auch darauf verwiesen, dass die TA die Gültigkeit des kausalen Ursache-Wirkungsprinzips (im Sinne einer naturwissenschaftlichen Definition) für die astrologische Arbeit leugnet. In diesem Punkt ist sie identisch mit der APL. Andererseits kennt sie aber im Unterschied zu APL nicht die astrologischen Analogien auf der eigentlich gültigen akausalen Ursache-Wirkungsebene, welche eine vollkommen andere Sicht auf den Menschen und seine Eingebundenheit in die kosmischen (damit auch transpersonalen) Ebenen ermöglicht. Das UWK-Deutungssystem von APL trägt dieser Lebensgesetzmäßigkeit im Unterschied zur TA astrologisch-methodisch anwendbar Rechnung und ermöglicht damit unter anderem auch die Nachweisbarkeit karmischer Aussagen.
  • Neben dem Begriff “Persönlichkeit” hat auch der Begriff “Wirklichkeit” innerhalb der TA eine große Bedeutung. Er wird in Verbindung gebracht mit sogenannte “Regelkreisen” (siehe oben), derer es verschiedene geben soll (zum Beispiel den persönlichen, den sozialen und so weiter ...). Jeder Regelkreis soll zudem eine eigenständige “Wirklichkeit” spiegeln und so weiter ... In deutlicher Unterscheidung zur APL sei hier darauf verwiesen, dass auch die TA mit derart gewichtigen Begriffen wie “Wirklichkeit” in einer aus Sicht von APL eher unreflektierten beziehungsweise astrologisch undifferenzierten Weise arbeitet in dem Sinne, als er nicht deutlich unterschieden wird zum Begriff der “Realität”, der in vielen von der TA angesprochenen Zusammenhängen (zum Beispiel den Quadranten) eher dem entspricht was sie eigentlich meint. Realität und Wirklichkeit sind zwei gänzlich unterschiedliche und zu unterscheidende Seinsebenen, deren Trennung auch astrologisch wichtig und möglich ist. Ähnlich wie auch in der sogenannte Systemischen Astrologie werden Aussagen innerhalb der TA auf der Grundlage eines vornehmlich konstruktivistischen Welt- und Menschenbildes gemacht (vergl. dazu auch die Ausführungen zu sogenannte Systemischer Astrologie) was dazu führt, dass eine objektiv/absolut existente Seinsebene im Sinne von “Wirklichkeit” als eine astrologisch relevante Sicht eines Geburtsbildes geleugnet wird und nur “subjektive Wirklichkeiten” als existent angenommen werden. Das was innerhalb der TA derart bezeichnet wird, nennen wir innerhalb APL schlicht “Realität”. Da aus Sicht von APL die Realität prinzipiell aber Form gewordene Wirklichkeit ist (Ursachen erzeugen akausal Wirkungen), führt ein Leugnen von objektiv/absolut existenter Wirklichkeit zu einem vergleichsweise nur sehr oberflächlichen Verstehen des Menschen. Dies hat vor allem im Beratungskontext ungute Folgen, denn die daraus für die TA resultierende typisch einseitig nur sogenannte “lösungsorientierte” Sicht lässt die ungeheure Entwicklungskraft der Wirklichkeits- beziehungsweise Ursachenebene dadurch völlig außer Acht. Sie bleibt schlicht unerkannt. (Zum begrifflichen Verständnis von “Wirklichkeit” innerhalb APL siehe einen entsprechenden Aufsatz bitte hier ...)
  • Wie in vielen anderen astrologischen Schulrichtungen wird auch innerhalb der TA ein besonderer Wert auf die Deutung mit Hilfe des sogenannte Häuserherrschersystems gelegt. Es sei an dieser Stelle deutlich dem immer wieder auftauchenden Irrtum widersprochen, das UWK-System innerhalb der Deutungslehre von APL sei damit vergleichbar oder gar das Gleiche. Alle Astrologen arbeiten zwar letztlich immer mit den gleichen drei Grundbausteinen des Geburtsbildes: Zeichen, Felder und Planeten. Absolut entscheidend ist aber, als was diese Bausteine erkannt werden. In diesem Sinne geht das UWK-System der APL erheblich weiter und tiefer erforscht in das Beziehungsgeflecht der Bausubstanz eines Geburtsbildes hinein, als es das herkömmliche Häuserherrschersystem tun kann. Dies ist innerhalb der APL für jeden in kurzer Zeit klar, wenn er sich angemessen tief in das Studium der APL (siehe dort) einlässt. Ein nur Überfliegen dessen, was UWK im Sinne von APL ist, offenbart nichts beziehungsweise führt zu den entsprechenden Irrtümern.
  • In punkto Deutungsstrategie gilt das gleiche wie unter Klassik, Psychologische Astrologie und Münchner Rhythmenlehre beschrieben. Gegenüber APL ist die TA kaum im Bereich der astrologischen Medizin etabliert.
  • Würdigung: Die Transpersonale Astrologie fügt der Astrologie an sich einen wichtigen Grundgedanken hinzu, unter anderem in ihrer Stellungnahme zur Kybernetik. Insofern ist sie ein wichtiger - wenngleich leider auch oft sehr einseitiger - Zweig moderner astrologischer Betrachtungsweisen. Die Einseitigkeit der Interpretation von menschlicher Entwicklungsfähigkeit, Entwicklungsmöglichkeit und Entwicklungsart entspricht zwar konsequent der selbst gewählten Namensgebung und ist insofern Programm, als das transpersonale, überpersönliche in den Vordergrund geholt wird. Zugleich offenbart die TA aber jene methodische Sturheit, welche sie zwar einerseits als für ein Individuum entwicklungspsychologisch kontraproduktiv brandmarkt, während sie ihr andererseits jedoch selbst im Sinne einer - sicher unbeabsichtigten - Selbstbeschränkung erliegt. Fazit: Es scheint, als sitze die TA ungewollt selbst im Glashaus. An sich stellt sie einen guten Ansatz dar, offenbart aber erhebliche methodische und inhaltliche Umsetzungsdefizite und Inkonsequenzen und wird insofern aus Sicht von APL nur den “für diese Methode geeigneten Menschen” in ihrer Weise gerecht. Etwas verquerer im Sinne der TA formuliert, ist Letzteres allerdings nicht der TA “geschuldet”, sondern denjenigen Menschen, die ihrem Bild von Entwicklungsorientiertheit nicht entsprechen.

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