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Angebote & Preise gültig bis 31. Juli 2017    +++    im Juli fallen keine Versandkosten an  +++

Gesamte ZEN-Astrologie für nur 699 €

“Das Aussortieren des Unwesentlichen ist der Kern aller Lebensweisheit”  - Lao Tzu -


Liebe Freunde und Freundinnen der Astrologie, wenn Sie ...

  • die nächste Stufe der AstroPolarity-Lehre betreten möchten
  • eine besondere, einmalige Form der astrologischen Betrachtung von Geburtsbildern
    und des darin gespiegelten Menschen suchen
  • Ihre Gesprächs- und Beratungsmöglichkeiten um eine wunderbare Variante jenseits
    des Intellektuellen erweitern wollen
  • tiefspirituelle Astrologie in einer einfachen, hocheffektiven und praktikablen Weise
    praktisch erleben/erlernen möchten, oder einfach
  • eine bislang ungeahnte Möglichkeit erkunden wollen
  • eine tiefe, besondere Erfahrung suchen und
  • sich einem neuen astrologischen Weg öffnen möchten ...

... dann bietet Peter-Johannes Hensel Ihnen eine spezielle Weiterbildung an:

Ausbildung in “meditativer ZEN-Astrologie.”

>> bis 31. Juli = 699


Hinweis zur Ratenzahlung:
Sie können den Ausbildungspreis auch in 18 monatlichen Raten à 45 Euro (= 810 Euro) bezahlen.

1. Beispiel für einen Video-Mitschnitt

Die "ZEN-Astrologie" ist die Essenz der AstroPolarity-Lehre, die Reduzierung auf das Allerwesentlichste. Mit ZEN erreichen Sie eine unerreicht zielgenaue inhaltliche Aussagetiefe, die das APL-Fernstudium optimal ergänzt.

An dieser Weiterbildung können Sie unabhängig von ihrem aktuellen astrologischen Erfahrungs- bzw. Wissensstand teilnehmen. Es spielt keine Rolle, ob sie bereits seit Jahrzehnten oder erst seit relativ kurzer Zeit die Astrologie nach APL betreiben. Alles, was sie in diesem Lehrgang erfahren werden bedarf weder besonderer intellektueller, emotionaler oder körperlicher Fähigkeiten. Einzig ihre innere ehrliche Aufmerksamkeit zählt!

Sie werden erleben was es heißt, ein Geburtsbild und den darin gespiegelten Menschen in Einheit mit ihrer eigenen Persönlichkeit zu sehen. Sie werden erfahren was es bedeutet, in tiefer Ruhe, Klarheit und Sicherheit schwierige Situationen, scheinbar unlösbare Fragen oder auch nur Ihre übliche (möglicherweise auch astrologische) Arbeit besser zu meistern. Sie lernen, in voller Selbständigkeit eine ZEN-Astro-Session zu leiten!

Ihr astrologisches Verständnis und Ihre menschliche Kompetenz werden dadurch wachsen, Sie werden Ihren Klienten, Freunden oder Bekannten in einer ZEN-Astro-Session eine einmalige, wunderbare neue Sicht auf ihr Leben vermitteln können. Und natürlich wird die Weiterbildung in meditativer ZEN-Astrologie auch für Ihr persönliches Leben eine schöne und tiefe Bereicherung sein.


ZEN-Astrologie ist für alle von Nutzen:

... für die Klienten: Anders als in Beratungssitzungen herkömmlich arbeitender Astrologen/innen kann ein Klient in einer ZEN-Session in wirklich tiefer und Gewissheit vermittelnder Weise auf direktem gradlinigen Weg an die eigene Wahrheit geführt werden, einer Wahrheit, die an sich weder gut noch schlimm oder besser oder schlechter ist, sondern eben einfach wahr. Die Schlichtheit und zugleich Wahrhaftigkeit dieses augenblicklich heilenden inneren Spüren-Könnens ergibt sich fast immer zwangsläufig und automatisch. Man könnte es objektiv von außen betrachtet oft als eine Art Wunder ansehen (und viele Klienten empfinden es subjektiv zuweilen auch so), aber das ist es mitnichten. Es ist "nur" die unmittelbar erlebbare Konsequenz eines ganz anderen astrologischen Weges, der in allem mit dem Herkömmlichen nichts zu tun hat. Klienten, die Vergleichsmöglichkeiten haben, wissen warum. Fast immer fühlen sie sich ERSTMALIG wirklich gesehen und bauen ein Vertrauen in ihr Gegenüber, in den Beratungsprozess und in dessen Folgen auf, das sie so nicht im Ansatz kannten!

... für die Astrologen/innen: Anders als das vergleichsweise letztlich immer nur starr reproduzierende und bislang sowohl in Forschung und Lehre als auch auf der Beratungsebene wegen Merkmalsüberflutung sich selbst eng begrenzende Bauklötzchensystem der herkömmlichen Astrologie, dem die übergroße Mehrheit der Astrologen/innen treu folgt, wird diejenige kleine Minderheit der Zunft von der ZEN-Astrologie angesprochen, die nach langen Jahren nun in den Vorhof der zunächst irritierenden wie mutigen Einsicht gelangt ist, sich in einer fachlichen Sackgasse zu befinden, in der ECHTE WEITERENTWICKLUNG nicht möglich ist. Diese Minderheit der Astrologen/innen, die in höchst respektabler Ehrlichkeit vor sich selbst (und damit vor ihren Klienten) sagen, dass sie mit ihrem bisherigen, aus Büchern stammenden oder in den üblichen, herkömmlichen Ausbildungen angehäuftem Wissen schlicht nicht weiter kommen ... also für jene Astrologen/innen, denen ihre schwer erlernten Bauklötzchen und der sich zwangsläufig ergebende absurde Zwang zur “Synthese” ab einem bestimmten Entwicklungsstand ständig tiefste und eindringlichste eigene und klientenbezogene Fragen unbeantwortet lassen ... also für jene Astrologen/innen, die in ihrer Arbeit SO SEHR gewachsen sind, dass ihnen das Bisherige einfach zu klein, zu ungenau, zu allgemein, zu oberflächlich oder einfach zu wenig geworden ist ... und die sich das auch eingestehen können! ... für jene ist und hat die ZEN-Astrologie Antwort. Im Vergleich ist diese immer unfassbar einfach, immer direkt, immer konkret, immer höchstmöglich individuell stimmig und jederzeit durch inneres Nachspüren Gewissheit vermittelnd. Sie spüren dann, wozu Astrologie jenseits der organisierten, sich selbst als Maßstäbliches sehenden und feiernden Fraktion in der Lage sein kann.

... für die Astrologieschüler/innen: Sie machen die für sie dann oft lebenshistorische Erfahrung, dass es nie darum geht wieviel man lernt und weiß, sondern WAS man lernt und weiß! Sie ersparen sich unendliche Umwegserfahrungen in der herkömmlichen, populistischen und organisierten astrologischen Lehr- und Ausbildungslandschaft, die letztlich nur nützlich waren um getrost wieder vergessen werden zu können. Von den inhaltlichen Unsinnigkeiten, die in besagter Landschaft ausgebreitet herum liegen ganz zu schweigen. Fast alle Schüler der APL oder der ZEN-Astrologie wünschten, schon viel früher auf dieses gestoßen zu sein. Die Einfachheit, Klarheit, Sicherheit und Effizienz der neu erlernten "Arbeitsweise" beeindruckt sie immer wieder und lässt sie im Nachhinein oftmals nur den Kopf schütteln über das letztlich nur wenige Wichtige, was sie andernorts aus dem Vielen was sie lernen mussten ziehen konnten. Für viele solche war es ein "gerader Zickzack-Weg", der sie letztlich zu APL bzw. zur ZEN-Astrologie führte. Auch Umwege haben im Nachhinein ihren Nutzen, aber hätten sie früher die Wahl gehabt ...

Ausbildung in “meditativer ZEN-Astrologie.”

>> bis 31. Juli = 699

 

Eine kürzest mögliche Einführung:

ZEN-Astrologie ist Rückkehr zu einer Ur-Form der Astrologie. ZEN-Astrologie ist reine Astrosophie. ZEN-Astrologie ist ebenso reine astrologische Praxis. ZEN-Astrologie bedeutet, zum Normalzustand der Geist-Seele zurück zu kehren. Jenseits von Bewertungen, Entscheidungen, Unterscheidungen, intellektuellem Wissen, Kategorien. ZEN-Astrologie gründet auf bzw. verknüpft sich auf der geistig-spirituellen Ebene mit Gedanken aus der indischen Philosophie (vornehmlich der 4-förmigen Logik und des Hannya Shinngyo-Sutras), sowie Ansichten aus dem japanischen Soto-Zen (vornehmlich den 5 Go-i), sowie Einsichten, die wir in der abendländischen Philosophie herausragend bei Wittgenstein (vornehmlich seinem Tractatus logico-philosophicus) wiederfinden und die teilweise in der modernen systemischen Psychologie erneut auftauchen.

So “mental-vergeistigt” die spirituellen Grundlagen manchen erscheinen mögen, so diesseitig realistisch, bodenständig und praxisorientiert ist die Ausübung der ZEN-Astrologie. Wer denkt, ZEN-Astrologie sei vorwiegend etwas für den Kopf oder vorwiegend spirituelle Versenkung oder vorwiegend eine Form psychotherapeutischer Intervention, der irrt! ZEN-Astrologie ist gleichermaßen für Körper, Seele, Geist und Transzendenz - und das im Moment der Ausübung und Anwendung selbstorganisiert verteilt! Während der Ausübung erfährt ein jeder dies schnell: die Vision der ZEN-Astrologie ist die Einheit des Menschen - sowohl zunächst im Selbsterlebnis, als auch im Fremderlebnis während einer Beratung in Form der ZEN-Astro-Session. In diesem Sinne ist ZEN-Astrologie schlicht eine Form wahrhaft authentisch gelebter Astrologie - jenseits kluger oder dummer Bücher- bzw. Seminarwissens. Alle jene - hier erst in den folgenden Abhandlungen dargestellten - Grundlagen menschlich spiritueller Erkenntnis weisen uns auf unterschiedlichen Wegen auf ein Gleiches hin:

In der modernen, so genannt zivilisierten Welt sind die allermeisten Menschen nicht mehr in einer im Grunde gesunden geistigen, körperlichen, seelischen bzw. spirituell-mentalen Verfassung (das, was heute „gesund“ genannt wird, ist weit von dem entfernt, was an sich möglich wäre). Es gibt verschiedene Wege, den (vergessenen) gesunden Normalzustand wieder herzustellen, für Astrologietreibende z.B. auf dem meditativ-astrologischen ZEN-Weg. Dieser Weg ist jedoch - wie jeder Weg, der aus tiefen Tälern in die Höhen führt - nicht ganz leicht, unabhängig davon, dass in jedem von uns die Möglichkeiten des Begehens dieses Weges individuell gegeben sind. Auf diesem astrologisch erlebbaren "Weg in die Höhen" gilt als eines der obersten Prinzipien: „Vergessenes Wissen bringt Erkenntnis“.

2. Beispiel für einen Video-Mitschnitt

In diesem Zusammenhang sei hier an folgendes erinnert: Im Laufe der menschlichen Evolution ist zwischen einerseits dem Vorderhirn und Thalamus und andererseits dem Zentralhirn und Hypothalamus ein großes Ungleichgewicht bezüglich des „menschlichen Nutzungsbezuges“ entstanden. Es ist sicher nicht übertrieben wenn ich - wie viele andere - behaupte, dass genau dies auch der Grund für die oft beschriebene schwere Sinnkrise ist, in der die moderne Zivilisation nach wie vor immer tiefer steckt. Die moderne Psychologie und Philosophie, die Morallehren, die großen Weltreligionen und letztlich auch die wenigen hoch entwickelten Formen neuzeitlicher Astrologie müssen sich mit dieser Tatsache auseinander setzen. Denn: Die allermeisten Menschen verlassen sich auf die Funktionen des Vorderhirns/Thalamus, um im Leben zu bestehen. Unser Erziehungssystem besteht darauf, das Vorderhirn zu nutzen und füllt es wie ein Lexikon. Die dort gespeicherten Informationen werden „linear“, also als „horizontale Kette mit Einzelgliedern“ abgefragt und nicht als „vertikal analoges Gesamtbild“. Gleichzeitig unterliegt jeder Mensch jedoch tagtäglich auch ungezählten Impulsen seines Zentralhirnes/Hypothalamus, also instinktiven, vermeintlich unentwickelt primitiven Regungen. Das Vorderhirn nimmt derartige Impulse katalogartig als „Widerspruch“ war und sendet uns die Information: „Löse die Polarität auf!“.

Dies ist leicht gesagt und schwer getan (unabhängig davon, dass die Polaritäten auch nur in unserem unentwickelten Bewusstseinszustand als eben solche existieren). Jeder, der sich auf einen wahrhaft spirituellen Weg gemacht hat (und nicht nur klug geschweige denn dumm daher redet, sondern dieses täglich auf allen Ebenen praktiziert), weiß dies. In der Welt der vom Vorderhirn geschaffenen Polaritäten ist nichts, aber auch gar nichts einfach. Immer ist alles relativ, immer ist alles nicht wirklich sicher, immer hat alles zwei Seiten. ZEN-Astrologie führt zur Lösung dieser polaren Widersprüche und zeigt sich dadurch in gewisser Weise als "die Krone der AstroPolarity-Lehre". Der Berg hat immer nur einen Gipfel.

ZEN-Astrologie ist neben vielen auch Grundlagenkritik. Keine egoistische, nur dem eigenen Vorteil dienende Kritik - sondern wirkliche Kritik. Kritik, die der Weiterentwicklung des ganzen Menschen und der Dinge hilft, die für ihn von Wert sind. ZEN-Astrologie kritisiert (wenn sie sich z.B. auf Astrologie und deren oftmals degenerierte Arbeitsweisen und Methoden bezieht) immer das Ganze, das Grundsätzliche. ZEN-Astrologie ist eine globale, immanent konstruktive und auch konsequent radikale Kritik an bestehenden Verflachungs- und Verarmungstendenzen der Gesellschaft - auch innerhalb der Astrologie. Diese Kritik besteht nicht um ihrer selbst willen (wie manche schlichte Gemüter immer wieder meinen), sondern fließt in die konkrete Form einer dadurch (für Außenstehende) „neu entstehenden“ astrologischen Sicht- und Arbeitsweise. Das heißt: die Kritikkraft formt im Moment ihrer Entstehung zugleich eine Methodik, in der alle Antworten enthalten sind, die durch die Kritik selbst und deren Hinterfragung gefordert wurden. Perpetuum Mobile!

Nicht jeder kann dem folgen. Es braucht eine grundsätzliche Bereitschaft, das selbst Erreichte kritisch in Frage zu stellen. Nicht in Form halbherzig pseudopsychologisch-astrologischer oder pseudospirituell-astrologischer Ansätze (derer gibt es dutzende!), sondern in Form konkret veränderten Verhaltens bzw. methodischen Vorgehens in der astrologischen Arbeit. Der Lohn: Wer ZEN-Astrologie lernt und betreibt, der arbeitet anders! Tiefer, genauer, zielorientierter, radikaler, klarer, mitfühlender, wirklichkeitsnäher, menschlicher! Die folgenden Worte werden für manche Leserinnen und Leser zunächst schwer nachvollziehbar erscheinen, aber sie seien dennoch gesagt:

ZEN-Astrologie bedeutet für den, der sie anwendet, das „Ende der Schauspielerei“, das „Ende des Nachahmens“, das „Ende des Reproduzierens“, den Verzicht auf Lesen oder Schreiben "katalogartiger Astrobücher". Es bedeutet den „Anfang eigener astrologischer Authentizität“, den „Anfang eigener astrologischer Tiefenkreativität“, den „Anfang eigener astrologischer Einmaligkeit“. Es entsteht die Astrologische Kunst an sich in einer klar wahrnehmbaren Form, in der sich zu entwickelnde Inhalte ebenso klar zeigen - und jeder kann diese Astrologische Kunst im Augenblick erschaffen. Wahrhaftigkeit! Wie das geht? Über die Erfahrung einer tieferen Qualität von Wirklichkeit. Diese Erfahrung gründet einzig auf Aus-Übung und kann (weder hier noch sonst irgendwo) durch das Denken, durch Worte oder durch Begriffe vorweg genommen werden. Die lebendige Wirklichkeit der ZEN-Astrologie kann vorab nicht eingefangen werden. ZEN-Astrologie ist - wie auch „das ZEN“ an sich - die „Aktualisierung einer tieferen Wirklichkeit durch Ausübung“. Nicht mehr, nicht weniger.

Ausbildung in “meditativer ZEN-Astrologie.”

>> bis 31. Juli = 699

 

Wie oben erwähnt, hier im folgenden einige kurze Erläuterungen zu den philosophischen und spirituellen Grundlagen der ZEN-Astrologie. Diese bestehen im wesentlichen aus vier Säulen:

  1. dem Hannya Shingyo (Herz-Sutra)
  2. der indischen Logik bzw. des vierfachen Lösungsweges
  3. dem Go-I (u.a. dem Gesetz des Nicht-Handelns)
  4. Einsichten Wittgensteins (aus Tractatus logico-philosophicus) sowie maßgeblich daraus abgeleiteter neuer systemisch-psychologischer Erkenntnisse.


Säule 1:

Im Hannya Shingyo – dem sog. „Herz-Sutra“ - heißt es: „Gestalt ist Leerheit, Leerheit ist Gestalt“. ZEN-Astrologie fußt einerseits auf der polaren Präsenz von Ursache und Wirkung, in diesem Sinne auf dem Gegensatz von Leerheit und Gestalt (bzw. von Inhalt und Form), andererseits jedoch auch auf der Zusammenführung und Vereinigung der polaren Gegensätze, wie sie in der Welt zunächst in der subjektiv/dualen Wahrnehmung des Menschen bestehen. Das besondere der praktizierten ZEN-Astrologie besteht dabei in dem Umstand, dass diese Zusammenführung und Vereinigung IN EINEM METHODISCHEN - ALSO JEDERZEIT NACHVOLLZIEHBAREN – ASTROLOGISCHEN DEUTUNGSVORGANG VOLLZOGEN WERDEN KANN! ZEN-Astrologie ist daher nicht einfach eine simple oder oberflächliche Zusammenführung zweier Wege (Zen … und Astrologie …), sondern der lebendige Beweis dafür, dass ZEN-Weisheit im menschlichen Geburtsbild über eine spezielle Methodik gefunden und gespiegelt wird!

Genau dies ist auch das erste Ziel der ZEN-Astrologie-Ausbildung: Sie lernen, Widersprüche und Gegensätze innerhalb eines Geburtsbildes a) als solche in der Tiefe ihres Wesens zu ERFASSEN (dazu ist es nötig, Ursachen und Wirkungen eindeutig im Geburtsbild unterscheiden zu können!!!), sie b) methodisch zu LÖSEN und c) dem Klienten in klarer, deutlicher und für ihn unvergesslichen Weise selbst ERFAHRBAR zu machen. Letzteres geschieht in einer „ZEN-Astro-Session“, deren Durchführung auch innerhalb der ZEN-Astrologie-Ausbildung erlernt wird. Dadurch werden "Wege in die Höhe" freigelegt. Die ZEN-Astrologie-Ausbildung, die soz. die Quintessenz der AstroPolarity-Lehre darstellt, ist gerade auch in diesem Punkt in keinster Weise zu vergleichen mit herkömmlicher Astrologie bzw. derer vielen sinnleer aufgeblähten Arbeitsweisen, denn letztere sind allesamt nur eine Anhäufung zwar populistisch wirksamer, aber in der Tiefe menschlicher Verwicklungen vergleichsweise wirkungslos bleibender Techniken.

Säule 2:

Die indische Logik kennt einen vierfachen Lösungsweg, um einem Dilemma zu entgehen: 1. Die Betrachtung des EINEN, 2. die Betrachtung den ANDEREN, 3. die Betrachtung SOWOHL des Einen ALS AUCH des Anderen und 4. die Betrachtung WEDER des Einen NOCH des Anderen. Oder anders: 1. Die Bejahung des Einen sowie die Verneinung des Anderen, 2. die Verneinung des Einen und die Bejahung des Anderen, 3. die Bejahung von beidem und 4. die Verneinung von beidem. Astrologisch quantensprungartige Fortschritte kann man in den eigenen deuterischen Fähigkeiten machen, wenn man diese 4 Wege deutungsmethodisch umsetzen kann! Man erhält auf diesem Wege eine Unmenge neuer Deutungs- und vor allem Lösungsmöglichkeiten von Geburtsbildern, damit also konkret und unerreicht individuell anwendbare Instrumente tiefenwirksamer Entwicklungsförderung.

Das zweite Ziel des Workshops ist es also, diesen vierfachen Lösungsweg ÜBER EINE SPEZIELLE DEUTUNGSMETHODIK SICHTBAR UND KONKRET ANWENDBAR ZU MACHEN! ZEN-Astrologie ist dazu in der Lage und ist das lebendige, konkret anwendbare Beispiel dessen, wovon andere - wenn überhaupt! - nur reden. Das Entscheidene ist auch hier: Der Schlüssel in die tiefen menschlichen Wahrheiten liegt in der Reduzierung auf das Wesentliche - ohne dabei (wie das aus schlichter Unkenntnis der AstroPolarity-Lehre von Vielen nicht anders angenommen werden kann) die sowohl inhaltlichen als auch formellen Unterscheidungen der Dinge außer Acht zu lassen. Dieses Sowohl-als-Auch ist eine Kunst.

Die herkömmliche Astrologie mit ihren litaneiartig reproduzierten Vervielfältigungen von immer wieder gleichen "Interpretationsbausteinchen" und ihren aufgrund von Merkmalsüberflutung wirklichkeitsfremd und absurd aufgeblähten Verkomplizierungen von Lebenstatsachen führt die wirklich Suchenden und vor allem die wirklich in Not seienden dagegen letztlich viel zu oft über mehr oder weniger lange Holzwege in Sackgassen, aus denen sie früher oder später vielleicht bestenfalls wieder heraus finden ... um sich dann aber wieder neu auf die Suche machen zu müssen. Wie und wo das endet erlebe ich täglich. ZEN-Astrologie führt von vorne herein auf andere Wege. Warum? Weil sie es kann!

ZEN-Astrologie Hörprobe    


Säule 3:

Das "Go-I" (oder auch Wu-Wei-Prinzip), das Gesetz des Nicht-Handelns. Im Tao-Te King heißt es: "Je mehr Verbote und Regeln es gibt in der Welt, desto mehr verarmen die Menschen. Die Menschen haben immer leistungsfähigere Werkzeuge, doch die Länder und Sippen sind verstört. Wenn die Spezialisten immer klüger und künstlicher werden, treten seltsame Dinge in Massen auf. Je mehr Gesetze verkündet werden, desto mehr Räuber und Wegelager schleichen umher. Daher behaupten die alten Meister: Wir bleiben tatenlos - und die Menschheit entwickelt sich von selbst. Wir bevorzugen die Stille - und die Menschheit regiert sich von selbst. Wir machen keine Anstrengungen - und die Menschheit wird von selbst reich. Wir bleiben frei von Absichten - und die Menschheit findet von selbst zum Einfachen zurück."

Dies etwas "moderner" formuliert und umgebildet auf tiefgründige astrologische Arbeit bedeutet, im Grunde ein Nicht-Tun - mindestens jedoch eine extreme Reduzierung - zu kultivieren, sowohl im Umgang mit dem Klienten als auch mit dessen Geburtsbild. Das Nicht-Tun bzw. die Reduktion führen dabei relativ zügig zu der Erfahrung, dass gerade dadurch "nichts ungetan bleibt".

An anderer Stelle heißt es: "Wer nichts bewegt, bewegt am meisten". ZEN-Astrologie schult wie keine andere astrologische Lehre die menschliche Tiefenwahrnehmung auf der Grundlage fundamentaler Einsichten in die 38 Hauptkonstellationsbilder. ZEN-Astrologie vermittelt die Option der "Geburtsbilddeutung ohne Technik", denn:

Universelle Gesetze, die nicht von Menschenhand erschaffen wurden, bestimmen das Leben und damit auch sein Abbild: das Geburtsbild. Unter anderem im Bereich der Deutungsmethodik von Geburtsbildern hinkt die klassische Astrologie ebenso wie die sog. moderne psychologische bzw. spirituell ausgerichtete Astrologie dem Stand anderer Erkenntnislehren hinterher insoweit, als sie mit ihren interpretatorischen Vorgehensweisen diese Erkenntnisse nicht wirklich systematisch sicher erfassen kann. Dies gilt sowohl bzgl. der Deutung von menschlichen Geburtsbildern als auch Ereignisgeburtsbildern inkl. stundenastrologischer Fragestellungen.

Eine solche angemessene Erfassung kann nur erfolgen, wenn es mithilfe eines universell einsetzbaren Deutungssystems gelänge, die eben auch universellen Gesetzmäßigkeiten des Lebens hinreichend im Geburtsbild gespiegelt zu finden. Und zwar unabhängig von der individuellen Struktur des einzelnen Geburtsbildes. Damit ist gemeint, dass astrologisch wirksame Deutungsmethodik im Grunde keine "Technik" sein darf, denn Techniken sind immer bezogen auf bestimmte individuelle Einzelanforderungen. Diese Einzelanforderungen können aber nie wirklich vorherbestimmt werden, sie ergeben sich in Wirklichkeit erst im Moment der Beratung oder der Betrachtung des Phänomens selbst. Insofern weiß man nie wirklich, was kommt. Eine Technik kann also "klappen" oder auch nicht. 50:50 ist aber hier zu wenig! Solange sich der Astrologe nur als „Handelnder“ bzw. als „Ratgeber“ versteht, ist es wichtig für ihn, im Rahmen herkömmlicher astrologischer Verfahrensweisen zu arbeiten, denn dort findet er einige Standardmöglichkeiten vor, die ihm den üblichen fachlichen Rückhalt sicherstellen (allerdings nur solange er einen bestimmten Aussagerahmen nicht verlässt oder gezwungen wird, ihn zu verlassen!).

Es muss hier jedoch auch klar gesagt sein, dass die allermeisten Astrologen im Grunde überhaupt keine systematisch fundierte - geschweige denn ernstzunehmend begründete - Vorgehensweise bei der Deutung von Geburtsbildern haben (sie interpretieren nur!), sondern letztlich fast immer mehr oder weniger nur jedes Einzelelement "linear abklappern" - oder zuweilen mal ein oder zwei Merkmale zueinander in Beziehung setzen (in diesem Sinne ist es ironischerweise in doppeltem Sinne wahr, dass sie "keine Technik" verwenden). Am Ende wird dann immer eine sogenannte “Synthese” versucht (über deren methodische Wirklichkeitsfremdheit ich an vielen anderen Stellen geschrieben/gesprochen habe). Von einer tief be- und gegründeten prinzipiellen Deutungsstruktur kann nur in Einzelfällen die Rede sein. Ursache, Wirkung und Lösungs/Entwicklungswege sind die drei Grundpfeiler der universellen APL-Deutungslehre und damit auch im speziellen der ZEN-Astrologie. Ähnliches (aber nicht das im Kern gleiche!) existiert in zaghaften und vergleichsweise oberflächlich gebliebenen weil nicht weiter gedachten Ansätzen innerhalb der Ideen von Thomas Ring´s Dominanzen oder innerhalb des „Herrschersystems“ von Hermann Meyer (der allerdings auf W. Döbereiner basiert). Mit beiden Ansätzen wird heute vielfach gearbeitet, aber das kratzt nur an der Oberfläche und lässt über die Möglichkeiten, die wahre Tiefe des Geburtsbildes wahr zu nehmen, in Unkenntnis.

Es ist schon einigermaßen verwunderlich, dass es außer der AstroPolarity-Lehre keiner astrologischen Schulrichtung gelungen ist, ein universell einsetzbares Deutungssystem mit eindeutigen und durch die tägliche Praxis (vor allem mit schwierigsten menschlichen Schicksalen bzw. Geburtsbildern) bestätigten Zuordnungen vorzulegen, welches jeder Astrologe gleichermaßen leicht anwenden kann. Ebenso konnten die oben genannten Deutungsansätze von Ring und Meyer (mehr sind sie im Vergleich definitiv nicht!) von anderen Astrologen/innen nicht weiter vertieft werden - und zwar weder innerhalb des bereits vorgegebenen methodischen Rahmens noch in Bezug auf die Inhaltsbedeutung der verwendeten Merkmale. Auch Ring und Meyer selbst ist dies nicht gelungen, vielleicht auch weil sie dachten, das Ende ihrer Erkenntnisse dbzgl. bereits erreicht zu haben.

In der Gegenwartsastrologie gibt es leider viel theoretisches, hypothetisches und von persönlicher Erfahrung entbundenes Gerede, aber kaum universelle, wirklich beseelte und dabei praktisch anwendbare Methodik. Auch ist man sich oft des tiefgründigen Unterschiedes zwischen "Interpretation" und "Deutung" nicht bewusst. Wer als Astrologe im Sinne eigener Arbeit von der "Interpretation" von Geburtsbildern spricht verkennt, dass das Geburtsbild von Geburt an von dem Klienten selbst bereits interpretiert wird. Das muss kein Astrologe mehr tun! Innerhalb APL lehrt auch die ZEN-Astrologie, dass die Arbeit des Astrologen einzig in der DEUTUNG der Interpretation des Klienten bzw. seines Geburtsbildes liegt.

ZEN-Astrologie führt auf einsichtigem und tieflogischem Weg aus dem Dilemma zwischen Theorie und Praxis, zwischen Intellekt und Empfinden, zwischen Informationsüberschuss und Erfahrungsdefizit, zwischen Wissen und Erkenntnis und bringt in eindeutiger Weise die drei Grundpfeiler menschlicher Existenz: Ursache, Wirkung und Lösungs/Entwicklungsweg in leicht nachvollziehbaren und methodischen, praktisch anwendbaren Einklang. Manche, über die herkömmlichen, gängigen und beschränkten Interpretationsvorgaben hinaus denken wollende Astrologen/innen sind sich bis heute nicht sicher, wo denn nun Ursachen (Inhalt), Wirkungen (Form) und Lösungsmöglichkeiten (beides) gemeinsam und eindeutig im Geburtsbild abzuleiten sind und fragen sich immer noch, ob denn die Henne zuerst ... oder das Ei? Dabei ist die Antwort ganz klar.

Säule 4:

Bei Wittgenstein heißt es u.a.: „Die Tatsachen gehören alle nur zur Aufgabe, nicht zur Lösung“. Dies ist eine äußerst wichtige Grundeinsicht - auch auf der Ebene fortgeschrittener astrologischer Beratungsarbeit! Wenn wir - wie dies innerhalb der ZEN-Astrologie und innerhalb APL geschieht - die Aufgabe gleichsetzen mit Ursache=Inhalt=das eigentliche Problem ... und die Lösung gleichsetzen mit Wirkung=Form=richtige oder falsche Lösung, so meint dies, dass Ursachen inhaltsbildende Tatsachen aus der Vergangenheit darstellen, die insofern irreversibel, also nicht (mehr) änderbar sind. Daraus folgt: Aufgabe und Lösung sind von ganz unterschiedlicher Wesens- und Sinnbeschaffenheit.

Unabhängig davon, dass der berühmte amerikanische Therapeut Steve de Shazer ausschließlich lösungsorientiert gearbeitet hat (d.h.: ihn interessierte wirklich nur die Lösung, weder das Problem noch der Lösungsweg - letzterem wird innerhalb APL und der ZEN-Astrologie dagegen größtmögliche Bedeutung zuerkannt!), gibt es einen sehr bedeutenden Satz von ihm: "In der Regel haben Problem (=Aufgabe) und Lösung nichts mit einander zu tun". Wie wahr!

In der Kombination der Definition Wittgenstein´s und der ZEN-Astrologie ergibt sich nun 1., dass Tatsachen unabänderliche (weil ursächlich inhaltliche) Fakten sind, die die Aufgabe (bzw. das zu lösende Problem) darstellen. Und es meint 2., dass die Lösung bzw. die Wirkung per se etwas ist, was hingegen nicht von vorn herein als unabänderliche Tatsache gilt, sondern - astrologisch formuliert - eine Art „formeller Vorschlag des Schicksals“ ist. Denn: Formen sind immer änderbar, Ursachen dagegen nie! Genau in diesem Moment und in dieser Weise erhält der Mensch seine chanceneröffnende Freiheit innerhalb der Determination des Tatsächlichen, denn er kann prinzipiell die (Daseins)form seines Lebens wählen - egal ob bewusst oder unbewusst ... er kann wählen!

Innerhalb APL und der ZEN-Astrologie gehen wir davon aus, dass bei sehr vielen Menschen die Muster ihrer bisher erfolglosen Lösungsversuche im Laufe der Zeit bereits zum im Vordergrund stehenden Problem geworden sind, denn fast immer liegt ein wichtiger Grund für anhaltend ungelöste Probleme u.a. in der Tatsache, dass an der falschen Stelle nach Lösungen gesucht wird. Innerhalb der ZEN-Astrologie bzw. der APL unterscheiden wir daher zwischen internen und externen Lösungen - einer der absolut wichtigsten und deutungsmethodisch unabdingbarsten Differenzierungen, die in der herkömmlichen Astrologie vollkommen unbekannt ist und dort in Geburtsbildern unauffindbar bleibt - sehr zum (unbemerkt bleibenden) Nachteil der Klienten. Die internen Lösungen sind i.d.R. leicht und direkt aus ihren (negativen ... weil sonst gäbe es nichts zu lösen) Wirkungen zu schlussfolgern. Sie sind daher allgemeiner Natur und weltweit für jeden Menschen mit ähnlich/gleicher Problematik gültig. Sie müssen insofern das individuelle Einzelwesen unberücksichtigt lassen, sind daher eher oberflächlich und ohne langfristigen und nachhaltigen Effekt - ähnlich einer reinen Symptombehandlung. Die internen Lösungen führen bei den meisten Menschen auch sehr schnell zu sekundär auftretenden Verschlimmerungen der Lebenssituation, zu Resignation, Antriebslosigkeit bis hin zu vollkommener Kapitulation, denn sie erreichen nie die individuelle Angemessenheit, Stimmigkeit und Intensität der wahren, externen Lösungen. Dann gilt: Manche "Heilungsformen" werden zu der Krankheit, deren Kur sie einst vorgaben zu sein. Unter anderem auch in der herkömmlichen Astrologie wird dieses Dilemma unterstützt durch das, was ich den "einschränkenden Zwang zur monokausalen Sicht" auf Geburtsbilder nenne, weil es dort keine Deutungsstrategien gibt, die die eigentlich multikausalen bzw. non-kausalen Zusammenhänge zwischen Aufgaben und Lösungen sichtbar machen können. Wenn man die weltbestimmende Multikausalität auch in einem Geburtsbild astrologisch in die Tiefen verfolgt, stößt man hingegen irgendwann auf das, was wir in der ZEN-Astrologie bzw. APL die externen Lösungen nennen. Diese sind nie aus ihren Wirkungen zu schlussfolgern, weshalb sie für den Menschen auch i.d.R. ungleich schwieriger auffindbar sind (unlogische Verknüpfungen!).

ZEN-Astrologie Hörprobe    


Leider kann die herkömmlich praktizierte Astrologie dem Menschen in Bezug auf die Multikausalität des Lebens hier aus langfristiger Sicht aufgrund ihrer Entwicklungsresistenz in wirklich wichtige neue Richtungen i.d.R. keine wirkliche Hilfestellung anbieten, denn die dort angewendeten Methoden sind nicht in der Lage, weder zwischen wahrer(!) Ursache und i.d.R. unlogisch/multikausal mit ihr verknüpfter Wirkung geschweige denn zwischen internen und externen Lösungen innerhalb der Konstellationsbilder eines Geburtsbildes zu unterscheiden und daher oft nur geeignet, ihm letztlich für eine Weile "über die Runden" zu helfen. In meiner Praxis bin ich ständig mit Menschen konfrontiert, die andernorts genau diese Erfahrung machen mussten und die entweder aus Frust oder aus Scham oder aus Enttäuschung dort nicht wieder vorstellig werden wollten. Während sich die herkömmliche Astrologie an irgendwelchen Einzelmerkmalen (- die ungezählt wie Socken auf einer kreisförmigen Wäscheleine aufgehängt sind -) linear interpretatorisch abstrampelt, um dann über eine vermeintlich nötige "Synthese" eine ebenso vermeintliche "Ganzheitlichkeit" während der Interpretation eines Geburtsbildes erreichen zu wollen (- ähnlich den Hühnern auf der Gutshofswiese, die den lieben langen Tag über dort alle Körner fein säuberlich aufgefressen haben und dann glauben, sie kennen die Welt -) gehen die Praktizierenden der ZEN-Astrologie und der APL einen vollkommen anderen Weg, der denen, die anderorts nichts fanden sofort weiter hilft:

  • Striktes und bewusstes “Unvorbereitet-sein” auf den Klienten (Leere im Zuhören)
  • Kreative Reduktion als deutungsmethodische Elementarregel (Erkennen des Wesentlichen)
  • Schnelle und sichere Kernthema-Fokussierung (Worum geht es wirklich)
  • Konstellationsbasierte Sicht (inhaltliche Wirklichkeit vor formeller Fiktion/Überfrachtung)
  • Multikausales Deutungssystem (Ursache-Wirkung-Kontext=externer Lösungsweg)
  • Pyramiden-Rhythmik (die nachweisbar exakteste Methode zur Bestimmung und Korrelationen von Zeitqualitäten)
  • Direkte Korrelation (1:1) zwischen dem Deutungs-und dem Beratungsprozess


Ein weiterer wichtiger Pfeiler der ZEN-Astrologie ist die Wertfreiheit bzw. der Verzicht, z.B. Problem und Lösung an sich negativ oder positiv zu werten. Instinktiv bewertet jeder Mensch Probleme eher als negativ (unabhängig von anerzogenen Einstellungen an der Oberfläche des Bewusstseins) und Lösungen eher als positiv (letzteres allerdings nur solange wie das Lösungsergebnis noch nicht fest steht, denn Lösungen können „richtig“ oder „falsch“ sein - und bei hier wiederum letzterem würde man „falsch“ sicher als negativ bewerten). Bei Wittgenstein heißt es zur Wertigkeit von Problemen: „In der Welt ist alles wie es ist und geschieht alles wie es geschieht; es gibt in ihr keinen Wert - und wenn es ihn gäbe, so hätte er keinen Wert“. Auch hier gibt es deutliche Übereinstimmungen mit der buddhistischen Sicht auf die Dinge des Lebens. Dies zeigt uns, dass Probleme und Lösungen in ihrer vermeintlichen Wertigkeit an sich vollkommen neutral sind und nur durch die menschliche „Ansicht“ (3. Quadrant) eine jeweils subjektiv gefärbte und damit extrem unterschiedliche Bewertung (je nach Interessenlage) erlangen. Bewertungen gleichen Vor-Urteilen und diese haben an sich nicht den geringsten Nutzen für die Sache. ZEN-Astrologie ist Astrologie des Nicht-Bewertens und lehrt daher diese innere Haltung, die zu höchstmöglicher Objektivität führt ... einer Prämisse, die eigentlich zu den wichtigsten Voraussetzungen tatsächlicher astrologischer Beratungskunst gehört.

Zur Mystik bzw. Spiritualität sagt Wittgenstein u.a.: „Zu einer Antwort, die man nicht aussprechen kann, kann man auch die Frage nicht aussprechen. Das Rätsel gibt es nicht. Wenn sich eine Frage überhaupt stellen lässt, so kann sie auch beantwortet werden. Wir fühlen, dass selbst, wenn alle möglichen wissenschaftlichen Fragen beantwortet sind, unsere Lebensprobleme noch gar nicht berührt sind. Freilich bleibt dann eben keine Frage mehr; und eben dies ist die Antwort. Die Lösung des Problems des Lebens merkt man am Verschwinden dieses Problems. Es gibt allerdings Unaussprechliches. Dies zeigt sich, es ist das Mystische.“ In beeindruckender Klarheit zeigt Wittgenstein an dieser Stelle, dass das herkömmliche Spiel von Fragen und Antworten ein müßiges ist. Und eben genau dieses praktizieren wir in der ZEN-Astrologie und APL: Keine unnötigen Worte und oftmals ein Schweigen, das alles sagt! Viele Klienten erleben so erstmals eine innere Berührung mit ihren verschollenen Wahrheiten, die nie für möglich gehalten wurde. Dem ist dann nichts hinzu zu fügen.

Im ZEN heißt es: „Das Geheimnis ist: es gibt kein Geheimnis“. Wer solcherart Astrologie betreiben kann, bewegt sich (zwangsläufig) jenseits von herkömmlicher Methodik, Bewertung und Technik. Er betreibt astrologische Schau in ihrer reinsten, tiefsten und der Wirklichkeit des Geburtsbildes weitest angenäherten Form. So “mental-vergeistigt” die hier kurz angerissenen und dargestellten philosophisch-spirituellen Grundlagen manchen erscheinen mögen, so realistisch, bodenständig und höchst praxisorientiert ist die Ausübung der ZEN-Astrologie. ZEN-Astrologie ist Praxis, nicht Theorie! Theorie (theoria) bedeutet ja ursprünglich „Schau“. Dies weist auf den Umstand, dass eine Theorie ja auch etwas darstellt, was in der Praxis, also handelnd, gesehen, geschaut wurde. In diesem Sinne ist alle Theorie nur eine unvollständige Erinnerungshilfe an die Praxis. Dies wiederum erinnert mich an einen schönen Satz von Bert Hellinger: "Das Leben fließt am Streit der Experten vorbei".

Durch die praktische Ausübung der ZEN-Astrologie werden wir daher mit uns in einer besonderen, tiefen und anderen Weise vertraut. ZEN-Astrologie wirkt wie Ruhe auf unruhiges, verschmutztes Wasser in einem See. Das Wasser wird stiller ... und stiller ... und stiller ... ... ... und bald ist der Schmutz einfach hinunter gesunken, tiefer und tiefer. Wir werden klar. Es entsteht eine ganz anders begründete und gelebte Gelassenheit in der astrologischen alltäglichen Arbeit jeder Art und Thematik und eine Fertigkeit in der Beratungskunst, wie sie der gängigen, herkömmlichen Astrologie verschlossen bleibt solange, bis sie sich - so ist zu wünschen - zukünftig auf breiter Front Neuem öffnen kann.

Ausbildung in “meditativer ZEN-Astrologie.”

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Sie können den Ausbildungspreis auch in 18 monatlichen Raten à 45 Euro (= 810 Euro) bezahlen. Bitte tragen Sie hierzu während des Bestellvorgangs "in Raten" in das Bemerkungsfeld ein. Im Warenkorb werden die Ratenzahlung und der höhere Preis zwar nicht berücksichtigt, aber die Rechnung wird dann entsprechend ausgestellt.

 

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