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Astrologie-Fernkurs Astropolarity - Erde und Wasser

(Auszug aus dem Astrologie-Fernkurs Astropolarity von Peter-Johannes Hensel)

ERDE UND WASSER

Die weiblichen Elemente, um die es in dieser Lektion geht, stellen den großen polaren Gegensatz zu den männlichen Elementen Feuer und Luft dar. Die weiblichen Elemente sind Erde und Wasser, und im Sinne eines polaren Gegensatzes sind sämtliche atmosphärische Bedingungen, die innerhalb der Elemente körperlich, seelisch oder auch geistig herrschen, direkt entgegengesetzt. Wenn wir beispielsweise davon ausgehen können, dass Feuer und Luft immer das Helle, das Lichte, das Schnelle, das Bewegliche sind, dann sind Erde und Wasser immer das Schwere, das Tiefe, das Unbewegte. Wenn man so will, auch das Abgründige. Es ist die Tiefe im Sinne des Abgrundes, genauso wie Luft und Feuer das Hohe, den Himmel repräsentieren.

Diese Bezeichnungen im Sinne von hell und dunkel, oben, unten, Erde, Himmel – oder wie auch immer man die Dualitäten aufstellen möchte – diese Bezeichnungen sind natürlich keine Bewertung. Denn in einer dualen Welt, in der wir aus unserer menschlichen Sicht existieren, gibt es immer Gegensätze, die an sich weder gut noch schlecht sind. Aber es gilt die uralte Weisheit, dass die Dinge an sich weder gut noch schlecht sind, nur der Mensch macht sie zu etwas Gutem oder zu etwas Schlechtem. Und so gilt auch für das Erd- und Wasserelement, dass es sehr vom Entwicklungsniveau eines Menschen mit abhängt, in welcher Lebensform, also auf welche Art und Weise sich ein Element zeigen wird.

Erde

Das Erdelement ist unter den Astrologen in sehr, sehr, sehr vielen Fällen dasjenige der vier Elemente, das relativ häufig unterschätzt wird. Und zwar aufgrund der Annahme, die an sich gar nicht falsch ist: das Erdelement symbolisiert die Realität des Lebens. Das wird allerdings von vielen Astrologen zum Teil unbewusst nicht so formuliert. Sondern es heißt dann eher, nur die Realität. Und da zeigt sich eine gewisse beabsichtigte oder auch unbeabsichtigte Herabsetzung dessen, was man unter Realität verstehen will. Das geht natürlich nicht in Ordnung. Sicherlich entspricht das Erdelement dem Prinzip der Realität und dem Prinzip des Materiellen. Das bedeutet aber nicht, dass Realität ein Lebensbereich ist, der in irgendeiner Form hinter anderen Lebensbereichen qualitativ in der Wertigkeit zurücksteht. Im Gegenteil.

Man sollte sich immer wieder daran erinnern, dass die großen Menschen, die gelebt haben, stets gesagt haben, dass man sich im geistigen Sinne weiter- und höher entwickeln soll. Oder auch im spirituellen Sinne versuchen muss, das höhere Ich zu entwickeln. Aber wenn man das geschafft hat, dann muss man in die Realität zurückkehren und die Realität meistern. Dieses Weiterentwickeln darf nicht den geheimen Wunsch beinhalten, der Realität, die möglicherweise sehr bedrückend oder problematisch ist, zu entfliehen. Wenn dies das eigentliche Motiv ist, dann wird selbstverständlich die Realität, und damit stellvertretend auch das Erdelement, im Horoskop eines solchen Menschen sehr unangenehme Formen annehmen. Und dann gibt es einen scheinbar plausiblen Grund für den Menschen, zu sagen, dass die Realität etwas ist, was er geringer schätzt als andere Lebensbereiche.

Jeder Erleuchtete wird nach der Erleuchtung in die Realität zurückkehren und versuchen, dort ein sogenannt normales Leben zu leben. Wenn er das nicht schafft, würde das ein Anzeichen dafür sein, dass er nicht eine wahre Erleuchtung erlangt hat. Es gibt eine sehr schöne, kurze Geschichte aus dem Zen-Buddhismus, die den Weg eines Menschen skizziert, der noch nicht erleuchtet ist, es aber werden möchte. Da sagt man, am Anfang des Weges, wenn der Mensch sein ganz normales Leben lebt und von dem Weg der Erleuchtung noch nichts weiß, dann ist ein Baum ein Baum für ihn. Der hat Äste, der hat einen Stamm, der hat Blätter, er blüht im Frühjahr und die Blätter fallen ab im Herbst. Der Baum ist halt ein Baum. Und wenn er sich dann auf den Weg der Erleuchtung begibt, dann beginnt der Baum, viel mehr zu sein als das, was er in der Realität für ihn war.

Er ist also nicht nur ein Baum, der irgendwo steht und Blätter bekommt und Blätter verliert und wächst im Laufe der Jahre und Jahrzehnte. Sondern dann gibt es sehr viele Arten von Betrachtungsweisen des Baumes. Man kann sagen, der Baum spendet Erkenntnis, man kann sagen der Baum ist der Baum des Lebens. Man sieht in den Ästen die Verzweigungen und die Verwirrungen des Lebens, die der Baum symbolisiert – wie auch immer. Also der Baum ist nicht nur einfach mehr der Repräsentant im Sinne einer physischen Erscheinung, sondern er ist mehr. Dann erlangt dieser Mensch nach langen, langen Jahren des Übens und der Beharrlichkeit Erleuchtung. Und dann ist der Baum wieder ein Baum, der an einem bestimmten Platz steht, dem die Blätter herauswachsen im Frühjahr, der zu blühen beginnt und dem die Blätter wieder im Herbst abfallen.

Allerdings ist dieser Baum, der dann für den Betrachtenden genau dasselbe darstellt wie am Anfang seines Weges, schon etwas anderes, obwohl er das Gleiche in ihm sieht. Diese Weiterentwicklung, die stattgefunden hat, führt aber letzten Endes dazu, dass der Baum im Sinne seiner Realität das bleibt, was er ist. Die Realität wird ihm nicht genommen, sondern sie wird am Ende des Weges wieder bewahrt. Und das ist eine sehr wichtige und sehr tiefgehende Erkenntnis, die sicherlich auch für das Erdelement eine ungeheure Bedeutung hat. In dem Sinne, als man die Lebensrealität, für die die Erde auf jeden Fall steht, auf keinen Fall – zumindest auf Dauer – missachten darf.

Wenn man so will verbindet das Erdelement die Theorie des Lebens mit der Praxis des Lebens. Etwas genauer gesagt: das Erdelement stellt die Praxis des Lebens dar, dem gegenüber stellt das Luftelement die Theorie dar. Das Erdelement als großer energetischer Gegensatz, als große energetische Ergänzung zum Luftelement. Der Mensch neigt dazu, das Erdelement in der Erscheinungsform des Planeten Erde relativ gering zu schätzen. Man denke an das modern gewordene Moment der Umweltzerstörung. Und in dem Zusammenhang möchte ich gerne ein Zitat von dem Häuptling Seattle zitieren, der vom heute bereits ausgerotteten Indianerstamm der Duwamish stammte. Dieses ist eine Art Gedicht über die Mutter Erde. Und darin beklagt sich der Häuptling über den weißen Mann, der die Mutter Erde im Grunde genommen schändlich behandelt.

Es heißt dort: Der weiße Mann ist ein Fremder, der kommt in der Nacht und nimmt von der Erde, was immer er braucht. Die Erde ist sein Bruder nicht, sondern sein Feind. Und wenn er sie erobert hat, schreitet er wieder weiter. Er stiehlt die Erde von seinen Kindern und kümmert sich nicht. Er behandelt seine Mutter, die Erde, und seinen Bruder, den Himmel, wie Dinge zum Kaufen und Plündern, zum Verkaufen wie Schafe oder glänzende Perlen. Sein Hunger wird die Erde verschlingen und zurücklassen nichts als die Wüste.

Da ist einiges an Wahrheit drin. Das wird jeder bestätigen können. Und im Sinne des astrologischen Elementes Erde ist damit auch angemahnt, sich um die Realität des Lebens, also auch um alles, was im physischen Sinne existent ist, verantwortlich zu kümmern. Das ist sehr wesentlich, auch im Sinne des Begriffes Verantwortung. Denn dieses Wort haben wir bereits einmal in eindringlicher Weise beim 10. Lebensprinzip kennen gelernt, beim Steinbock. Da ging es um die Verantwortung, die man für sich selbst übernehmen muss, als allererster, um zu lernen, was Verantwortung eigentlich bedeutet. Um dann Verantwortung zum Beispiel für die Welt, in der man lebt, übernehmen zu können.

Weil der Begriff Realität im Zusammenhang mit dem Erdelement des Öfteren von mir benutzt worden ist, muss unterschieden werden zwischen dem Begriff der Realität und dem Begriff Wirklichkeit. Wenn etwas wirklich ist, dann ist es laut astrologischer Definition etwas anderes, als wenn es real ist. Und zwar in dem Sinne, als formell gesehen die Wirklichkeit ein Lebensbereich ist, der im vierten Quadranten abgelegt ist, und die Realität etwas ist, was im ersten Quadranten des Horoskops abgelegt ist. Das bedeutet andersrum auch, dass die Wirklichkeit in der Regel die sogenannten Inhalte des Lebens speichert oder darstellt und dass die Realität die Formen symbolisiert, die das Leben, das heißt also dann die Inhalte, die Wirklichkeit offenbart. Die Realität ist die Form, in der sich ein Inhalt, nämlich das Wirkliche, offenbart.

Insofern weist die Form auf den Inhalt hin, aber nicht in einer sehr eindeutigen Art und Weise, wie wir später im Laufe der Ausbildung noch sehen werden. Denn es ist eine Tatsache, dass in der dualen Welt, also in der Welt der Formen, unendlich viele verschiedene Formen für ein und denselben Inhalt existieren können. Insofern ist das Erdelement, was mit der Form in Verbindung steht oder was das Formelle repräsentiert, auch ein Element, was äußerst vielfältig in Erscheinung tritt. Das ist ein sehr wichtiger Gesichtspunkt, der dazu beiträgt, dass das Erdelement ein bisschen mehr im Stellenwert bei den Astrologen steigt. Das Erdelement ist ein Element, das in einer vielfältigen Art und Weise im Leben in Erscheinung tritt. Einfach aufgrund der Tatsache, dass es das Formelle repräsentiert, und Formen gibt es unendlich viele.

Ein Letztes, um den zentralen Begriff des Erdelements – Realität - genauer zu definieren. Das Erdelement ist im Sinne der Realität auch zeitlich verbunden mit dem, was wir Gegenwart nennen. Es ist weder Zukunft, noch Vergangenheit. Die Zukunft wird elementar durch das Luftelement gekennzeichnet. Und die Vergangenheit durch das Wasserelement. Das Erdelement ist auf der Zeitschiene von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der mittlere Punkt, d.h. die Gegenwart. Wenn man so will im räumlichen Sinne das Hier. Es ist die Kombination dessen, was man im philosophischen Sinne unter dem Hier und dem Jetzt versteht. Das Hier ist ein Wort, was auf das Räumliche im Sinne der Realität hinweist, und das Jetzt ist ein Begriff, der auf das Zeitliche innerhalb der Realität hinweist. Das Hier und Jetzt, von dem viele Philosophen gesprochen haben, in dem Sinne als man im Hier und Jetzt leben muss, wie vorhin erwähnt, nachdem man Erleuchtung erlangt hat, dieses Hier und Jetzt wird auch vom Erdelement repräsentiert.

Viele, viele, viele sehr wesentliche Menschen oder menschenartige Wesen, die im Laufe der Evolution auf Erden gewandelt sind, haben sehr offensichtlich eine starke Erdbetonung gehabt. Zum Beispiel nur dadurch, dass sie nach allem, was man heute meint zu wissen, ihre Sonnen in einem Erdzeichen gehabt haben. Beispielsweise Buddha soll einerseits eine Sonne im Zeichen Stier gehabt haben, auf der anderen Seite sogar auch Erleuchtung erlangt haben, als der Mond im Zeichen Stier gelaufen ist. Das heißt es würde astrologische bedeuten, dass der Mond über die Sonne des Buddhas gelaufen ist - also einen sogenannten persönlichen Neumond würde man das astrologisch nennen. In diesem Moment saß er unter dem Baum und hat Erleuchtung erlangt.

Andere Quellen sagen, dass Jesus mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit - auch wenn man die Veränderung des Tierkreises, die Veränderung des Frühlingspunktes, berücksichtigt - eine Sonne im Steinbock gehabt hat. An dieser Stelle kann ich mir nicht einen kleinen Scherz verkneifen, obwohl das gar nicht so scherzhaft gemeint ist. Denn es beinhaltet eine gewisse Bestätigung dieser Aussage, Jesus sei ein Steinbock gewesen: Wir können davon ausgehen, dass jeder Steinbock ein Vater-Problem hat. Jesus hatte das offensichtlich auch. Insofern wäre das durchaus adäquat, davon auszugehen, dass Jesus ein Steinbock gewesen ist. Und nicht, wie es von manchen Astrologen auch behauptet wird - letzten Endes geklärt werden kann das ja nicht - dass er eine Schütze-Sonne gehabt hat.

Das ist ja jetzt auch gar nicht so wesentlich. Die Tatsache ist einfach, dass das Erdelement in keinem Falle unterbewertet werden darf, denn es repräsentiert die Praxis des Lebens. Es repräsentiert die Möglichkeit, über das Praktische in Verbindung zum Theoretischen zu kommen. Und es ist gleichzeitig auch der philosophische Ort, bezeichnet als das Hier und Jetzt. Damit haben wir viele, ganz wesentliche Lebensmerkmale, die im Erdelement abgespeichert sind. Daher kann man unmöglich davon ausgehen, dass das Erdelement einen geringeren Stellenwert innerhalb der vier Elemente hat. Das sollte man sich wirklich unbedingt so zu Herzen nehmen. Denn die Astrologen haben immer irgendwie den Anspruch und auch oft die Aufgabe gestellt bekommen, sich um das Weitere, um das Höhere, um das Geistig-Seelische zu kümmern. Um das reale Wohl geht es eher selten. Und das darf eigentlich nicht sein. Alles ist gleichberechtigt.

Zum Erdelement sei noch gesagt, dass ein Mensch, der mit dem Erdelement im Horoskop stark verbunden ist, sich selbst, beziehungsweise die Natur, als einen manifesten Bereich des Lebens interpretiert. Das heißt ein erdbetonter Mensch geht in der Regel davon aus, dass das Leben Formen sucht, um sich zu manifestieren. Und insofern ist ein Mensch, der mit dem Erdelement verbunden ist, auch instinktiv ausgerichtet auf das Materielle und Reale des Lebens. Er versucht sich natürliche Vorgänge nutzbar zu machen, beziehungsweise er versucht möglicherweise auch, natürliche Vorgänge, also Vorgänge in der Natur, als solche zu unterstützen und zu erhalten.

Des Weiteren kann man sagen, dass man sich immer auch darum bemühen sollte, sich mit dem physischen Element Erde - das ist, wenn man so will, ein Baum oder auch der Erdboden an sich - in Verbindung zu bringen. Und zwar auf eine sinnlich erfahrbare Art und Weise. Die Indianer früher, das weiß man, die haben oft einen Baum gehabt, der ihnen sozusagen als Gottheit oder vergleichsweise als Schutzengel gedient haben soll. Diesen Baum haben sie oft umarmt oder sich an ihn gelehnt, wenn sie Kraft tanken wollten. Das kann man heutzutage sicherlich auch machen, weil Bäume gibt es ja auch heute noch.

Wenn man sich auf das Erdelement im Sinne des Erdbodens mehr einlassen möchte, dann solle man doch einfach mal versuchen, seine Hände in die Erde, egal ob in eine feuchte oder trockene Erde oder in eine warme oder kühle Erde zu halten und einfach dieses Gefühl in sich aufnehmen. Man wird, wenn man mit dem Erdelement im Horoskop zu tun hat, in der Regel eine gewisse Kräftigung verspüren. Dazu ist es natürlich notwendig, dass man eine gewisse Sensibilität dafür hat. Aber das steht zunächst mal außer Diskussion, ob das der Fall ist oder nicht. Aber man sollte sich auf jeden Fall mit dem physischen Element Erde in Verbindung bringen.

Eine Überbetonung von Erde, die jetzt besprochen werden soll, stellt im gewissen Sinne eine Gefahr dar, und zwar, dass man das Leben zu sehr real betrachtet. Das heißt zu sehr auf die materiellen, real sichtbaren, nachweisbaren Dinge sein Leben ausrichtet. Das ist dann eine gewisse Engstirnigkeit, die dazu führt, dass dem Menschen hier oft Ideale oder eine gewisse Abstraktionsfähigkeit fehlt. Er kann sich deshalb bei einer Erdüberbetonung häufig relativ schwer aus Problemen befreien - er steckt wie in einem Sumpf fest und kann sich nicht bewegen. Die Bewegungslosigkeit ist ein sehr typisches Moment von Erdbetonung im Horoskop.

Da bei einem Menschen mit Erdüberbetonung das Selbstwertgefühl sehr häufig zum allergrößten Teil auf der erbrachten Leistung basiert, ist es sehr oft möglich, dass wenn die Leistungsfähigkeit aus irgendwelchen Gründen herabgesetzt ist, dass gleichzeitig auch das gesamte Selbstwertgefühl ins Wanken gerät. Das heißt ein Mensch mit Erdüberbetonung ist immer in einem gewissen Sinne darauf angewiesen, Leistung erbringen zu können, um das Selbstgefühl, Selbstwertgefühl einigermaßen im Gleichgewicht zu halten. Wobei gleichzeitig auch die erbrachte Leistung immer aus der Sicht eines erdbetonten Menschen im Zusammenhang mit einem materiellen Gegenwert stehen muss. Das heißt heutzutage mit einem Verdienst an Geld. Wenn der ausbleibt oder nicht ausreichend vorhanden ist, dann hat ein erdbetonter Mensch wirklich sehr große Probleme.

Um es vereinfacht zu sagen: wenn jemand eine Erdbetonung hat, dann wird er mit einem zu wenig an Geld, was er hat - und das ist jetzt natürlich immer der subjektive Maßstab - viel, viel schwerer zurechtkommen, als wenn jemand beispielsweise eine starke Luftbetonung hat. Der wird natürlich auch nicht in der Regel darüber erfreut sein, dass er zu wenig Geld zur Verfügung hat, aber er wird ganz anders - das heißt nicht mit derartigen seelischen Problemen belastet - mit dieser Situation umgehen können. Andererseits kommt noch als letzter wichtiger Punkt für eine Erdüberbetonung hinzu - vor allen Dingen, wenn man über sehr lange Jahre frustriert ist aufgrund der Unveränderlichkeit des Lebens - dass dann eine Art Skeptizismus oder auch zum Teil eine Art Zynismus dem Leben gegenüber entsteht.

Ich sagte ja, dass das Erdelement sich nicht verändert und insofern kann bei zu großen Erdanteilen eine Stagnation im Leben auftreten. Und zwar, weil man kaum Ideale hat, weil man kaum Träume hat, weil man sich nur schwer inspirieren lassen kann vom Leben. Diese fehlenden Ideale und Träume führen dann dazu, dass man im Grunde genommen sehr resignativ wird. Und das Endstadium ist der Zyniker, der im Sinne einer depressiven oder melancholischen Grundhaltung immer das Schlechte sieht und nicht in der Lage ist, sich aus seiner Schwere, also aus dieser schweren Stimmungslage, alleine zu befreien. Es bedarf dann sehr langwieriger, professioneller Hilfe, um das erreichen zu können.

Dem gegenüber ist die Unterbetonung von Erde dadurch gekennzeichnet, dass man sich um die materiellen Notwendigkeiten des Lebens, inklusive den eigenen Körper, denn das ist auch das Physische, in einem erschreckenden Ausmaße nicht kümmert. Das meint, dass die Grundbedürfnisse zum Beispiel des Körpers nach Schlaf und nach Essen in schweren Fällen extrem missachtet werden. Das geht natürlich relativ schnell auf Kosten der Gesundheit. Also man kann sagen, dass eine Unterbetonung von Erde eine Tendenz beinhaltet, körperlich schneller als andere Menschen zu erkranken. Das ist bitte wirklich genau so zu verstehen, wie ich es eben sagte – es handelt sich hier ausschließlich um eine entsprechende Tendenz.

Im Sinne der fehlenden Einsicht, dass die materiellen Notwendigkeiten im Leben beachtet werden müssen, kann man sagen, dass man im Grunde genommen überall ist, nur nicht im Hier und Jetzt. Dieses fehlende Realitätsbewusstsein führt oft dazu, dass man im psychologischen Sinne davon ausgehen kann, dass sich ein Mensch mit Unterbetonung von Erde oft gegen das Erwachsenwerden sträubt. Weil er das unbewusste Gefühl hat, im realen Dschungel des Lebens nicht recht überleben zu können. Es ist jemand, der sich oft sehr mit Hilfeersuchen an andere wendet.

Zudem kommt auch noch hinzu, dass man sich mit der fehlenden realen Verankerung oft völlig fehl am Platze in dieser Welt fühlt, ohne also einen festen Standpunkt, ohne Verwurzelung. Daraus resultieren dann auch die typischen Schwierigkeiten von Erdunterbetonung, eine wirklich echte und befriedigende Lebensaufgabe finden zu können. Das heißt ein Mensch mit einer fehlenden Erdbetonung braucht, um eine gewisse Verankerung zu haben, einen mehr oder weniger festen Zeit- beziehungsweise Aufgabenplan. Der von ihm dann bedingungslos erfüllt werden sollte, um nicht seelisch, körperlich oder geistig auf Dauer zu erkranken.

Wasser

Das vierte Element Wasser, das wir nun zum Abschluss der Einzelelemente besprechen, ist sicherlich das am schwersten zugängliche Element. Denn es beinhaltet die größte Tiefe, die im Sinne des Wassers auch seelischen Charakter beinhaltet. Es ist also eine enorme seelische Tiefe. Dadurch ergibt sich die offensichtliche Undurchdringlichkeit des Elementes. Man kann sicherlich sagen, dass in Ähnlichkeit zum Feuerelement, obwohl dieses energetisch sehr anders ist, auch das Wasser als Symbol für das Lebendige, für das Lebendige vor allen Dingen auch im Sinne des Lebensspendenden, angesehen werden kann. Das Wasser ist eigentlich der Quell der Fruchtbarkeit und markiert - da denke man bitte an das Tierkreisprinzip Skorpion - einerseits den Beginn, wie auch das Ende des Lebens. Wobei das Ende des Lebens im Sinne des Todes aber nicht ein endgültiges Ende ist, sondern immer als ein Übergang in ein neues Leben, in eine neue Existenzform gesehen wird.

Es gibt viele Mythen, in denen das Wasserelement eine sehr besondere Rolle spielt. Ebenso wie es sehr viele überlieferte Rituale des Menschen gibt, in denen Wasser ebenfalls eine Rolle spielt oder spielte. Wenn man das in die Vergangenheit, in die weit zurückliegende Vergangenheit, überträgt, dann muss man beispielsweise daran erinnern, dass im alten Ägypten Tonkrüge mit Wasser gefüllt in die Gräber der Toten gestellt worden sind. Damit die Toten auf ihrer Reise in das Reich der Toten nicht verdursten. Man ging also davon aus, dass der leibliche Tod bei Weitem nicht das Ende ist, sondern nur ein Übergangsstadium. Insofern war es auch wichtig, dass der Mensch in diesem Übergangsstadium noch mit Wasser, und damit mit Lebendigkeit, versorgt wurde. Jeder weiß, dass der Flüssigkeitsentzug viel schneller zum Tod führt als der Entzug von Nahrung. Daher ist das Wasser in jedem Falle an diese beiden extremen Pole Leben und Tod geknüpft, die sich aber letzten Endes wieder vereinen.

Auf der anderen Seite ist auch klar, vor allen Dingen wenn man diese starke Polarität im Wasserelement erkennt, dass es sich hierbei auch um das seelische Prinzip handelt. Denn am Anfang des Lebens kann man davon ausgehen, selbst, wenn man nicht den karmischen Gedanken dazu bemühen möchte, dass die Seele an sich als solches in einer neuen körperlichen Form ins Leben tritt. In diesem Sinne also die Seele ein Leben in einem Körper verbringt, um dann wieder am Ende des Lebens aus diesem zu scheiden. Das heißt das seelische Moment ist immer in Verknüpfung gesehen worden zum Leben an sich. Seele ist etwas, das sich im physischen Sinne einen Körper sucht, um dort eine physische Existenz zu erlangen. Das heißt aus unserer einfachen menschlichen Sicht, zu leben.

Die einfache menschliche Sichtweise des Lebens ist immer auch an die physische Existenz geknüpft, gleichwohl es auch Menschen gibt, die weitersehen können. Aber für sehr viele Menschen ist Leben oder Tod abhängig von der physischen Existenz. Und im Körper selbst ist nach der Auffassung der allermeisten Menschen eine Seele, die schicksalhaft an die Existenz des physischen Körpers angekettet ist. Wenn dieser sogenannt verstirbt, dann geht man davon aus, dass es die Seele auch tut. Die Frage ist jetzt, ob es tatsächlich so ist, dass die physische Existenz, die eine Seele sozusagen manifestiert, auch die Bedingung dafür ist, ob die Seele lebt oder nicht.

Wenn diese Frage aus dem Wasserelement direkt beantwortet werden sollte, dann ist die Antwort eindeutig klar. Natürlich ist das Wasserelement oder das seelische Prinzip nicht an irgendeine andere Lebensebene gebunden, zum Beispiel an die körperliche oder auch die geistige Lebensebene. Das Wasserelement kann aus sich selbst heraus, um seiner selbst willen, existieren. Deshalb führt das Wasserelement in Bereiche, die mit karmischen Gedanken oder Gegebenheiten zu tun haben, beziehungsweise wenn man es etwas anders formulieren möchte, die mit den tiefenpsychologischen Erkenntnissen korreliert.

Ähnlich dem Feuerelement muss auch beim Wasser daran erinnert werden, dass wenn Leben und Tod so eng beieinander liegen, dass ein Übermaß an Wasser genauso schädlich sein kann wie hilfreich, oder auch das Fehlen an Wasser ebenso schädlich oder hilfreich sein kann. Wenn man sich das Bild einer Sturmflut oder eines Hochwasser vorstellt, dann ist das natürlich zu viel Wasser und bringt Schaden. Auf der anderen Seite, das Bild eines Menschen, der verdurstet, der wird mit ein paar Tropfen Wasser sein Überleben sichern können. Insofern ist auch hier wieder die Frage der Dosierung von Wasser wichtig. Das meine ich jetzt auch ganz konkret übertragen auf ein Horoskop und in dem Sinne auf die Über- oder Unterbetonung von Wasser. Sowohl die Über- als auch die Unterbetonung von Wasser stellt ein Problem dar. Und man kann sagen, dass die Überbetonung, ohne dem jetzt hier bereits vorweg zu greifen, dass die Überbetonung von Wasser je nach Entwicklungsniveau auch im seelischen Bereich einen Schaden anrichten kann, genau wie auch eine Unterbetonung denselben Schaden anrichten kann. Ob sich die Über- oder Unterbetonung eventuell aber auch sehr positiv auswirkt, ist wie erwähnt, Sache des Entwicklungsniveaus.

Hermann Hesse schreibt in seinem Roman „Siddhartha“ über einen Augenblick seiner Titelfigur, der sicherlich eine sehr große Bedeutung, auch zusammenfassend im Sinne des Wasserelementes hat. Es ist eine Situation, in der Siddhartha in etwas älteren Jahren an einen Fluss zurückkehrt, den er vor vielen, vielen Jahren bereits im mittleren Alter schon einmal besucht hatte und an dem er seinem Leben damals ein Ende machen wollte. An diesem Fluss lebt ein Fährmann mit Namen „Vasudeva“, der ein Symbol für das Heilige, beziehungsweise der an sich ein Heiliger ist, obwohl – und das ist natürlich kein Widerspruch – er ein sehr einfacher Mann ist, der in seinem Leben nie etwas anderes getan hat, als Menschen von der einen Seite des Ufers des Flusses auf die andere Seite zu bringen.

Diesem Vasudeva stellt Siddhartha die im Grunde genommen wesentlichste Frage, die ihn sein Leben lang schon beschäftigt: welches ist der Sinn des Lebens, beziehungsweise was ist der Sinn seines Lebens und des vielen Leids, das er in seinem Leben erfahren hat. Und Vasudeva antwortet ihm, wie es ein Heiliger meistens tut. Nicht in einer konkreten Art und Weise, dass er ihm versucht, irgendwelche Erklärungen abzugeben. Sondern er sagt nur: Ich weiß nichts darüber, welches der Sinn deines Lebens ist, du musst das selbst herausfinden. Am besten, du gehst herunter zum Fluss und lauschst der Stille des Flusses. – Und diese Passage, die sich dann in dem Roman anschließt, skizziert, symbolisiert, verdeutlicht das Wasserelement aus meiner persönlichen Sicht der Dinge in einer ganz, ganz wunderbaren Art und Weise. Viel besser, als man es mit anderen Worten, mit gelehrten Worten oder gar mit Fakten tun könnte.

Und deshalb möchte ich daraus jetzt zitieren: Und Siddhartha schaute ins Wasser. Und im ziehenden Wasser erschienen ihm Bilder. Sein Vater erschien, einsam, um den Sohn trauernd. Es erschien sein eigener Sohn, einsam auch er, der Knabe, begehrlich auf der brennenden Bahn seiner jungen Wünsche stürmend. Jeder auf sein Ziel gerichtet, jeder vom Ziel besessen, jeder leidend. Der Fluss sang mit der Stimme des Leidens. Sehnlich sang er, sehnlich floss er dem Ziele zu. Klagend klang seine Stimme. Die Bilder zerflossen, flossen ineinander über, wurden alle zum Fluss, strebten alle als Fluss dem Ziele zu, sehnlich, begehrend, leidend. Und des Flusses Stimme klang voll Sehnsucht, voll von brennendem Weh, voll von unstillbarem Verlangen. Zum Ziele strebte der Fluss. Siddhartha sah ihn eilen. Den Fluss, der aus ihm und den Seinen und aus allen Menschen bestand, die er je gesehen hatte, die ihm je lieb und wert waren. Bald konnte er die Bilder nicht mehr unterscheiden. Nicht Frohe von Weinenden, nicht Kindliche von Männlichen, sie gehörten alle zusammen. Klage des Sehnsüchtigen, Lachen des Wissenden, Schrei des Zornes und Stöhnen der Sterbenden. Alles war eins. Alles war ineinander verwoben und verknüpft, tausendfach verschlungen. Und alles zusammen, alle Stimmen, alle Ziele, alles Sehnen, alle Leiden, alle Lust, alles Gute und alles Böse, alles zusammen war die Welt, war die Musik des Lebens. Das Lied der tausend Stimmen bestand aus einem einzigen Wort, und hieß Om, die Vollendung. In dieser Stunde hörte Siddhartha auf, mit dem Schicksal zu kämpfen. Er hörte auf, zu leiden. –

Nun können wir sagen, dass das Wasserelement hauptsächlich mit dem Leidensprinzip zu tun hat. Dass also Menschen, die eine Über- oder Unterbetonung von Wasser in ihrem Horoskop haben, das Leiden, und alles, was damit auch, wenn man so will, auch positiven Sinne – man denke an das Prinzip der Leidenschaft – zu tun hat, dass sie das in einer sehr eklatanten Weise mit Sicherheit in ihrem Leben erleben werden. Es ist also kein leidenschaftsloses Leben, sondern es ist ein Leben voller Leidenschaft oder auch voller Leiden. Und ob dieses Leiden bitter ist oder ob es süß ist, beziehungsweise so empfunden wird, das hängt immer von dem entsprechenden Einstellungsstand des Menschen ab.

Der wasserbetonte Mensch wird in der Regel, -vor allen Dingen, wenn das Entwicklungsniveau nur durchschnittlich oder gar niedrig ist - ein relativ beeinflussbares Wesen sein, das im Extremfall auch total abhängig ist von eigenen Gefühlen, beziehungsweise auch von fremden Gefühlen. Es ist ein Lebensgefühl, das wie folgt beschrieben werden kann: wenn man sich als eine Nussschale auf dem Ozean empfindet, der in der Regel auch sehr tobend und unruhig ist. Man kann sagen, dass die Wasserbetonung normalerweise zumindest von der Anlage her eine Empfänglichkeit für übernatürliche Phänomene mit beinhaltet. Wobei auf der anderen Seite auch eine sehr tiefgründige Intuition derartigen Dingen gegenüber empfunden werden kann. Diese Intuition, um die es hier geht, wird in der modernen Wissenschaft, in der Psychologie auch oft als emotionale Intelligenz bezeichnet. Da gibt es dann auch eine neuartige Bezeichnung, nämlich den EQ. Der IQ ist ja der Intelligenzquotient, und der EQ ist der emotionale Quotient, der zum Beispiel bei sehr begabten Menschen heutzutage unbedingt mit zur Bewertung hinzugezogen wird. Weil bei begabten Menschen nicht mehr allein das reine Denken im Vordergrund steht, sondern auch die emotionale Entwicklung im Vordergrund stehen sollte, was sicherlich in Ordnung ist.

Dieser EQ, wenn man das mal so wissenschaftlich ausdrücken möchte, diese emotionale Intelligenz, die ist in der Regel bei Menschen mit einer starken Wasserbetonung auch relativ stark ausgeprägt. Was dann auch dazu führt, dass es häufig bei Wasserüberbetonung zu einer sehr starken, wenn nicht sogar zu einer Überreaktion auf nur ganz kleine Reize kommt. Das heißt man macht hier fast täglich die Erfahrung, von den Gefühlen sehr stark beeinflusst, wenn nicht sogar überwältigt zu werden. Das führt dazu, dass man sich gerade auf der seelischen Ebene relativ schnell erschöpft fühlt. Aus dieser Erschöpfung kann dann in der Folge eine Depression entstehen. Die Depression steht stellvertretend für das Wasserelement als eine der psychischen pathologischen Formen, die das Wasserelement annehmen kann. Diese Depressivität, beziehungsweise das Verhalten, das dann sehr abkapselnd und isolierend ist, führt nach und nach zu einer Vereinsamung, die ein bisschen folgenden Charakter hat: ich ziehe mich jetzt zurück, weil mich sowieso niemand verstehen kann.

Eine andere Variante eines sehr ausgeprägt krankhaften Verhaltens bei einer Überbetonung von Wasser ist die Unfähigkeit, Herr seiner eigenen Sehnsüchte werden zu können. Denn Wasser hat auch sehr wohl im seelischen Sinne mit Sehnsucht nach Erfüllung, nach einem erfüllten Leben zu tun, was meistens in Bezug auf Liebe verstanden wird. Insofern ist es sehr schwierig, das weiß jeder Mensch, wahre Liebe zu finden, beziehungsweise andersherum, einen Menschen zu finden, dem man seine eigene wahre Liebe geben kann. Daher ist die Chance, dass diese Sehnsucht, die hier sehr stark angelegt ist, unerfüllt bleibt, relativ groß.

Dieses Geschenk der Liebe ist sicherlich eine der größten Sehnsüchte, die im Menschen an sich wohnen. Aber bei einer Wasserbetonung ist diese Sehnsucht in der Regel an erster Stelle zu sehen. Das kann man sicherlich aufgrund einer langen Erfahrung so sagen. Bei einer Wasserbetonung kann man relativ einfach denken. Wenn man jetzt als Therapeut oder Berater tätig ist, sollte man sich eigentlich nur sagen, im Kern geht es hier um Liebe, um das Empfangen von Liebe und das Geben können von Liebe - und um kaum etwas anderes. Und solange das nicht erfüllt ist, handelt es sich um eine unerfüllte Sehnsucht, die zu erheblichen seelischen Schmerzen führen kann.

Andererseits, wenn wir uns der Unterbetonung von Wasser zuwenden, so haben wir es hier meistens mit einem Menschen zu tun, der in einem gewissen Sinne vom Leben, von der Lebendigkeit abgeschnitten ist. In extremen Fällen kann man das sicherlich so sagen. Es fehlt der Urgrund, der das Vertrauen ins Leben bietet. Das heißt man ist in der Folge auch normalerweise relativ schwer in der Lage, sich in die Gefühle anderer Menschen hineinzuversetzen. Man kompensiert dieses dann häufig mit einem sehr ausgeprägten Denken. Das ist eine ganz normale Kompensationsform bei Menschen, die relativ schwach im seelisch-emotionalen Bereich angelegt sind. Das führt dann aber dazu, dass diese Menschen eine gewisse Neigung zu seelischer Härte an den Tag legen, weil sie letzten Endes aufgrund der fehlenden seelisch-mitmenschlichen Erfahrung sich oft auch gar nicht vorstellen können, was ihr so gesehen hartes Verhalten für Wunden in anderen erzeugt.

Nun, das ist, wie gesagt, auch hier eher ein Problem der anderen, nicht so sehr desjenigen, der eine Unterbetonung von Wasser hat. Zumindest solange, bis er nicht in sehr krasser Art und Weise auf diese angelegte Unfähigkeit, die an sich relativ schwer korrigierbar ist, aufmerksam gemacht wird. In diesem Sinne handelt es sich eigentlich um eine Verdrängung der gesamten Gefühlsseite, wenn wir mit einer Unterbetonung von Wasser zu tun haben. Und damit ein Abgeschnittensein vom Lebendigen an sich. Damit wird man allerdings normalerweise unbewusst abhängig von den Menschen, die ihre Gefühle besser ausleben können. Was auch bedeutet, dass wenn ein Mensch das kann, dass er Gefühle im gewissen Sinne auch manipulativ einsetzen kann.

So ist oft eine Situation vorzufinden, in der ein Mensch, der im Denken stark ausgeprägt ist, also auf der Gefühlsseite verarmt ist, dennoch in einer entsprechenden Situation einem anderen unterlegen ist, der auf der Gefühlsseite stark ausgeprägt ist. Das findet man ja sehr häufig im Leben. Das wird dann oft als ein Beispiel dafür gewertet, dass Erfolg im Leben nicht unbedingt immer nur etwas mit Intelligenz oder andersrum mit Denken zu tun hat, sondern oft auch der Instinktebene zugewiesen wird. Wer also aus dem Instinkt heraus reagieren kann, was ein Mensch mit Unterbetonung von Wasser in der Regel nicht tut, der steht in bestimmten Situationen einfach besser da im Leben.

Letztlich sei noch zu erwähnen, dass man mit wenig Wasser häufig Hilfsangebote in Notsituationen ablehnt. Weil man gleichzeitig - obwohl man die Erfahrung so direkt noch nicht oder nur sehr selten gemacht hat - Angst vor entsprechenden Schmerzen hat, die sich einstellen, wenn man sich auf die emotionalen Probleme einstellen würde... wenn man versucht, diese Probleme zu bearbeiten. Körperlich gesehen hat eine Unterbetonung von Wasser sehr häufig mit einer hohen Giftkonzentration im Körper zu tun. Deshalb ist es unbedingt empfehlenswert, dass Menschen mit einer Unterbetonung von Wasser Diäten, sinnvolle Diäten machen. Zudem sollten Sie Reinigungstechniken durchführen - Darmreinigungstechniken, Blutreinigungstechniken - um ihren Körper von Schadstoffen zu befreien. Das ist eine sehr wichtige Sache, denn eine Unterbetonung von Wasser ist auch im allerweitesten Sinne eine Disposition zu Krebserkrankungen, die ursächlich dann zurückzuführen sind auf eine zu hohe Giftkonzentration im Körper. Also auf eine Unfähigkeit, schädigende Substanzen auf natürlichem Wege aus dem Körper ausscheiden zu können.

 

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