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Astrologie-Fernkurs Astropolarity - Konstellation Pluto-Mars

(Auszug aus dem Astrologie-Fernkurs Astropolarity von Peter-Johannes Hensel)

PLUTO-MARS

In dieser Lektion beginnen wir mit den Pluto-Konstellationen. Und als erste haben wir selbstverständlich den Mars-Pluto, der sich ergibt, zumindest was das formelle Zustandekommen anbetrifft, durch den Pluto in Feld 1, den Mars im Skorpion oder Feld 8, oder die bekannten Spannungsaspekte - Konjunktion, Quadrat und Opposition - zwischen Mars und Pluto.

Mars-Pluto ist heftig. Mars-Pluto ist gefährlich. Jeder, der etwas anderes sagt, weiß nicht, wovon er redet. Selbst ein weißes Kaninchen mit der Konstellation ist heftig, ist gefährlich. Ich will damit klar zum Ausdruck bringen, dass ich in meiner Erfahrung, in meiner bisherigen Beratungszeit noch nie einen Menschen kennen gelernt habe, der, wenn er diese Mars-Pluto-Konstellation hatte, nicht irgendwie das Problem einer inneren latenten Gespanntheit hatte, die den Eindruck machte, kurz vor einer entsprechenden Explosion zu stehen. Man betrachte das Formbild. Dass alle diese Menschen eine solche Gespanntheit in sich getragen haben und oft verzweifelt nach Möglichkeiten gesucht haben, diese Spannung irgendwohin abfließen zu lassen. Und natürlich werden wir später bei den Deutungskonzepten sehen, dass es Möglichkeiten gibt, auch solche Spannungen abfließen zu lassen. Aber der Mensch selber weiß das meistens aus sich heraus nicht.

Das Wesensbild von Mars-Pluto ist die verbrannte Erde. Eigentlich das Bild der Verwüstung, was entstanden ist, nachdem ein Mensch einen aus der Vorstellung gespeisten aggressiven Akt vollzogen hat, was wir den Amoklauf nennen. Der Amoklauf ist das Verhaltensbild eines entsprechenden Mars-Pluto-Menschen, unabhängig ob er diesen Amoklauf tatsächlich in die Realität überträgt oder ob er diesen Amoklauf nur im Seelischen und im Geistigen und dann dadurch für manche auch unbemerkt vollzieht. Das Wesensbild und das Verhaltensbild sind in vielen Fällen immer in einer bestimmten Regelkreisverknüpfung. Und wenn man so will, trifft das natürlich, diese Regelkreisverknüpfung, auch bei Mars-Pluto zu. Insofern die verbrannte Erde als ein Resultat des Amoklaufs. Beziehungsweise kann man auch umgekehrt sagen, dass die verbrannte Erde den Amoklauf auslöst, im Sinne einer Rache, die man üben will an denjenigen, die die verbrannte Erde hinterlassen haben.

Ich kenne ein Mädchen, das zu dem Zeitpunkt dieses Geschehnisses ungefähr elf oder zwölf Jahre alt war, so eine ganz kleine schmächtige Person. Die hat sich darüber geärgert, dass ihre Mutter sie in ihr Zimmer eingesperrt hat, weil sie irgendeinen Blödsinn gemacht hatte. Und dann hat die Kleine wohl im Zimmer Anlauf genommen und ist mit beiden Beinen abgesprungen und mit beiden Beinen in die Tür gesprungen. Das war so eine flache Holztür, und da ist sie mit beiden Beinen durch die Tür durchgesprungen und die Beine guckten auf der anderen Seite des Zimmers, wo wir saßen, raus. Und es waren zwei Löcher in der Tür. Das Mädchen schrie fürchterlich, weil sie sich natürlich dabei auch furchtbar wehgetan hat, durch die Splitter in den Beinen und so weiter. Aber das hat sie gemacht. Und sie hatte Mars-Pluto. Das wurde auch gerade ausgelöst. Da habe ich eine ganz schöne Lektion darüber erteilt bekommen, was Mars-Pluto alles im positiven oder negativen Sinne zu leisten imstande ist.

Der Fakt ist, dass der plutonische Einfluss auf den Mars hier zu einer Unterdrückung der marsischen Kräfte, der Energie an sich, führt. Und Sie müssen bestimmt nicht lange überlegen, um zu wissen, dass der Mars das natürlich nicht mag. Der Mars mag überhaupt nicht unterdrückt werden, sondern der Mars im Sinne von richtungsloser Energie braucht ungehinderten Freiraum, um sich, auch im Sinne seiner Ungerichtetheit, zu bewegen. Wenn die Unterdrückung der Kräfte zu lange wehrt, ist das natürlich nicht so zu verstehen, dass die Kräfte, während sie unterdrückt worden sind, sich nicht weiter angesammelt oder angestaut haben - im Gegenteil, sie haben genau das getan. Und das führt dann irgendwann dazu, dass diejenige Kraft, die zur Unterdrückung herangezogen wird, entweder immer mehr verstärkt werden muss - oder wenn das dann nicht mehr geht, die unterdrückten Kräfte frei werden.

Eigentlich ein ganz normaler Vorgang im Leben, der allerdings hier eine ungeheure Intensität erhält. Und deshalb können wir als Formbild auch den Ausbruch eines Vulkans als angemessen betrachten. Denn ein Vulkanausbruch ist auch ein Vorgang, der von langer Hand durch lange unterdrückte Kräfte im Erdreich vorbereitet worden ist. Insofern ist das Formbild und das Verhaltensbild auch in einem Regelkreis geschaltet, denn ein Amoklauf hinterlässt sehr wohl den Eindruck eines Vulkanausbruchs, beziehungsweise umgekehrt natürlich auch.

Was das Verhalten betrifft, das jetzt bildlich als Amoklauf bezeichnet wird, dazu ist noch Folgendes zu sagen. Es gibt hier auffälliger Weise einen großen Gegensatz zwischen zwei Verhaltensformen, wobei erstere eine sehr geduckte, ängstliche, furchtsame und auch zum Teil verkrampfte, angespannte Haltung symbolisiert. Auf der anderen Seite eine sehr jähzornige, verletzende, brutale Verhaltensweise, die sozusagen eine negative plutonische, also weil unkontrollierte Note besitzt. Dass also diese umgekehrte Verhaltensform genauso gut möglich ist. Ich habe zudem beobachtet, dass in vielen Fällen in längeren Lebensverläufen diese beiden Verhaltensformen auch nacheinander, immer im folgenden Wechsel, auftauchen können. Es kommt dann darauf an, in welchem Moment man einen solchen Menschen trifft. Man wird aber davon ausgehen können, dass das Verhalten früher oder später auch in ein extremes Gegenteil umschlagen wird. Das ist dann auch bei Beratungen, bei Beratungssituationen, wenn es um die Frage geht, wie sieht die nächste Zeit in meinem Leben aus, unbedingt zu berücksichtigen.

Sicherlich ist es am allerbesten, sich irgendwann im Leben die Frage zu stellen, was man wirklich will. Denn durch die plutonischen Einflüsse auf den Mars, der dadurch in einem gewissen Sinne vorstellungsgebunden und zielgerichtet ist, taucht natürlich, wie immer bei Pluto-Konstellationen, die Frage auf: Ist das, was ich will, auch das, was schicksalhaft für mich letzten Endes wirklich am besten ist? Und wenn das so formuliert wird im Sinne der Frage, was will ich wirklich, dann ist es eben die Frage nach der Wirklichkeit, die hier gestellt wird.

Man muss immer bereit sein zu überprüfen, ob der eingeschlagene Weg auch dem Lebensthema, der Lebenswirklichkeit entspricht. Das muss man nicht unbedingt im ganz Großen tun, sondern es reicht schon aus, wenn man ehrlich zu sich selber ist. Und sich in kürzeren Zeitabständen überprüft, und dann hoffentlich feststellen kann, dass der Lebensweg mit dem, was in Wirklichkeit angelegt sein soll und gelebt werden soll, übereinstimmt. Wenn man Astrologie betreibt, dann kann man das natürlich sehr gut anhand des Horoskops herausfinden, beziehungsweise an sich selber mit bestimmten Einschränkungen, besser von anderen herausfinden lassen.

 

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