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Astrologie-Fernkurs Astropolarity - Konstellation Pluto-Zwillingsmerkur

(Auszug aus dem Astrologie-Fernkurs Astropolarity von Peter-Johannes Hensel)

PLUTO-ZWILLINGSMERKUR

Wenn wir uns Zwillingsmerkur-Pluto anschauen, dann haben wir hier das Wesensbild des Geistes. Denn sowohl der Zwilling, als auch der Skorpion, sprich der Merkur und der Pluto, haben beide mit dem denkerisch-geistigen Aspekt des Lebens auf ihre jeweilige Art und Weise zu tun. Und wenn die in einer Konstellation zusammenkommen, dann muss das Prinzip des Geistes eigentlich im Wesensbild dominant vorhanden sein. Dieses führt sicherlich dann dazu, dass wir sagen können, dass als Inhaltsbild die sogenannte Orientierung im Geistigen eine Rolle spielt, beziehungsweise dieses Inhaltsbild darstellt. Gemeint ist damit Folgendes: Die Orientierung im Geistigen, die sicherlich auch oft unbewusst vorgenommen wird, führt dazu, dass der Mensch unbewusste Motive geliefert bekommt, nach denen sein Verhalten dann später ausgerichtet ist.

Das ist ein Phänomen, was aus der Motivforschung innerhalb der Psychologie bekannt ist. Dass also viele Menschen sich zum Teil auch bewusst selber dadurch motivieren können, dass sie sich ein genaues Bild dessen machen, was sie erreichen wollen. Das können sie unbewusst, aber auch natürlich bewusst machen. Und in der Motivationspsychologie, in der Motivationsforschung, wird es auch durchaus eingesetzt und findet heute beispielsweise auch Anwendung in der Wirtschaft. Wenn da entsprechende Seminare angeboten werden, um Belegschaften von Betrieben zu motivieren oder Führungspersönlichkeiten zu motivieren, ihr Verhalten zu ändern, um beispielsweise größere Umsätze oder bessere Führungseigenschaften zu erreichen. Das ist eine bekannte Geschichte. Und das hat alles sehr viel mit dieser Thematik des Zwillingsmerkur-Pluto zu tun - diesem Motiv, das der Orientierung im geistigen Bereich entspricht, nach der man sich ausrichten kann.

Letzten Endes ist es so, dass diese Orientierung im geistigen Bereich - das sehr ausgiebige Suchen nach Informationen - dazu führt, dass diese Informationen, wenn man sie denn hat, einem das Gefühl geben, etwas zur Verfügung zu haben, mit dessen Hilfe man Macht ausüben kann. Insofern ist dieser Spruch „Wissen ist Macht“ sicherlich ein sehr passender für den Zwillingsmerkur-Pluto. Denn anhand der Informationen, die man über sich oder auch über andere hat, ist man in der Lage, einen gewissen Einfluss auf andere auszuüben. Was wieder plutonisch ist und was dann wiederum bedeutet, dass man im Sinne der Einflussnahme auch eine Macht über den anderen hat, der sich diesem Einfluss nicht entziehen kann. Wissen ist also Macht. Und wenn man das ein paar Mal erkannt hat, wie das Spiel funktioniert, dann wird man auch das Verhaltensbild, das nämlich des zwanghaften Denkens, eines Zwillingsmerkur-Pluto-Menschen verstehen können. Denn er wird natürlich versuchen, dem Denken seine Macht zu erhalten - letzten Endes dann aber, wenn er nicht immer gleich die entsprechenden Erfolge erzielt, dieses Denken nicht lassen wollen. Das heißt er wird zwanghaft versuchen, diesen Denk-Generator am Laufen zu halten. Und hier taucht dann auch gleich das typische Zwillingsmerkur-Pluto-Problem, nämlich die gewisse emotionale Blockierung, ganz deutlich auf. Denn diese Konstellation - auch im Sinne des Wesensbildes, des Geistes - hat mit dem Empfinden, mit dem Seelischen überhaupt nichts zu tun.

Insofern ist das ein gutes Beispiel für eine Konstellation, aus der heraus Probleme entstehen, die eigentlich im Kernwesen gar nicht vorgesehen sind. Die Probleme bei dieser Konstellation entstehen eher durch alles das, was diese Konstellation nicht bedeutet. Tatsache ist weiterhin, dass Sie sich in diesem Zusammenhang unbedingt die Mondkonstellation in dem jeweiligen Horoskop, in dem Zwillingsmerkur-Pluto auftaucht, anschauen sollten. Denn eine Mondkonstellation wird, egal ob sie schwierig ist oder nicht, immer in der Lage sein, eine extrem denkerische Ausrichtung, ein extrem grüblerisches, zwanghaftes Naturell, ein bisschen über das Emotionale und Empfindsame auszugleichen.

Allerdings ist dazu in manchen Fällen auch ein enormer Sprung in der Entwicklung notwendig, denn bevor Mond-Konstellationen, eben gerade vor allen Dingen diejenigen, die selber problematisch sind, als Hilfe eingesetzt werden können, bis dahin muss natürlich einige Zeit vergehen. Aber es führt kein Weg daran vorbei, dass der Zwillingsmerkur-Pluto den Menschen in der Regel, wenn er denn ganz werden will, dazu zwingt, seine Mond-Konstellation zu entwickeln. Um dann das Geistige, was eh aus der Sicht der Mond-Konstellation nur eine Krücke gewesen ist, zu überwinden. Die Japaner sagen: der Verstand ist nur dazu da, seine eigenen Grenzen zu erkennen. Und das sollte sich jeder auf die Fahne schreiben, der diese Zwillingsmerkur-Pluto-Konstellation in sich trägt.

 

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