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Astrologie-Fernkurs Astropolarity - Ursache und Wirkung

(Auszug aus dem Astrologie-Fernkurs Astropolarity von Peter-Johannes Hensel)

URSACHE UND WIRKUNG

Wenn wir uns jetzt mit dem Grundkonzept der Deutung eines Horoskops im Sinne der Betrachtung von Ursache und Wirkung beschäftigen, dann sind wir an einer Nahtstelle des astrologischen Arbeitens angekommen. Insofern ist es zunächst notwendig, dass etwas über die beiden Bereiche, Ursache und Wirkung an sich, auch aus astrologischer Sicht, gesagt wird.

Generell gehen wir davon aus, dass die Ursachenebene gebildet wird durch das Zeichen und dass die Wirkungsebene gebildet wird durch den Planeten. Insofern unterscheiden wir letzten Endes auch zwischen Inhalt und Form, beziehungsweise zwischen Problem und Lösung. Wobei Sie auf der Ursachenebene Zeichen, Inhalt und Problem zusammengeformt sehen sollten und auf der Wirkungsebene Planet, Form und Lösung. Das heißt: Zeichen, Inhalt und Problem sind eine Analogiekette, genauso wie Planet, Form und Lösung. Die Ursache ist immer objektiver Natur und vom Schicksal bestimmt. Dem gegenüber ist eine Wirkung letzten Endes die Form der Selbstbestimmung, die natürlich dann nicht objektiv, sondern subjektiv sein muss. Insofern stellen wir auf der Ursachenebene die objektive Schicksalsbestimmung und auf der Wirkungsebene die subjektive Selbstbestimmung gegenüber. „Jeder ist seines Glückes Schmied“ sagt man. Aber dennoch sind Gottes Wege unergründlich. So können wir Wirkung gegen Ursache oder Form gegen Inhalt auch in diesem Sinne setzen.

Alles was eine Wirkung hat, ist an die Zeit gebunden. Alles Ursächliche ist zeitlos. Was an die Zeit gebunden ist, ist wiederum wandelbar, durch das Prinzip der Alterung. Was nicht an die Zeit gebunden ist, also zeitlos ist, ist nicht wandelbar und deshalb unvergänglich und alterslos. Die Wirkungen, die wir in unserem Leben hinterlassen und auf die wir treffen, werden in der Regel symbolisiert und gebildet durch Lebewesen. Wie zum Beispiel unsere Kinder, unsere Freunde, Bekannte, Eltern, auch Tiere und so weiter. Und diese Lebewesen entwickeln sich als Anlage in unserem Leben weiter. In dem Sinne wird unser Schicksal durch diese Wesen personifiziert. Auf der Ursachenebene wird nichts personifiziert, sondern hier haben wir eine Konditionierung unseres Schicksals, keine Personifizierung unseres Schicksals. Insofern ist auch alles, was mit der Ursachenebene zusammenhängt, anonym. Wir reden hier von der anonymen Erbsubstanz als einer entsprechenden Disposition. Und in dieser Erbsubstanz sind natürlich jede Art Erfahrungsspeicher enthalten, die dann entsprechende Erlebnisse und Ereignisse vorprogrammiert haben und in deren Mustern wir uns dann in der Regel erst mal unbewusst aufhalten.

Genauso können wir Ursache auch beschreiben als die Geistseele, als das Phänomen der Zeit gegenüber dem Phänomen des Raumes, beziehungsweise des Körperlichen. In dem Sinne ist es auch zu verstehen, dass das zeitliche Prinzip der Geistseele statischen Charakter hat und in dem Sinne unbewegt ist. Wohingegen auf der Wirkungsebene das Prinzip des Körpers dynamisch ist, in Bewegung ist. Und in dem Sinne, weil eine Bewegung vorherrscht, das Prinzip der Relativität greift. Nur in der Unbewegtheit können wir Absolutheit erfahren, beziehungsweise empfinden. Wobei das Empfinden auch auf der Ursachenebene zugeordnet wird gegenüber dem Begreifen auf der Wirkungsebene. Oder einfacher ausgedrückt: auf der Ursachenebene fühlt man und auf der Wirkungsebene denkt man.

Die Ursache hat immer mit der Vergangenheit zu tun. Insofern stammt sie aus der Vergangenheit und wirkt in die Gegenwart. Die Wirkung ist etwas, was sich nur in der Gegenwart ergibt, aber in die Zukunft weiterhin ausstrahlt. Diese Lektion von Ursache und Wirkung sollten Sie sich für die nächsten Jahre immer wieder anschauen. Denn Sie werden sehen, dass auch mit weiter fortschreitenden astrologischen Kenntnissen hier eine ganz unerschöpfliche Wissensquelle in dieser Lektion verborgen liegt. Studieren Sie das in aller Gründlichkeit. Ich kann hier an dieser Stelle zunächst nichts weiter tun, als Ihnen das zur Kenntnis bringen und Sie auffordern, eine Gründlichkeit im Studium hier auf jeden Fall auch anzuwenden, sich das mit Ihren eigenen Gedanken zu füllen. Also das Ursachen- gegen das Wirkungsprinzip zu setzen und auf diesen einzelnen Zeilen, die immer gegeneinander gesetzt sind, die Unterschiede versuchen selber zu erfahren.

 

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