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Astrologie-Fernkurs Astropolarity - Scriptplan

(Auszug aus dem Astrologie-Fernstudium Astropolarity von Peter-Johannes hensel)

DER SCRIPTPLAN

Der Scriptplan, den wir an dieser Stelle im Ausbildungskurs besprechen, ist eine ganz herausragende Möglichkeit, das Gesetz von Ursache, Wirkung und eingeschlossen der Rahmenbedingung zur Anwendung zu bringen. Wir können sicherlich davon ausgehen, dass Ursache, Wirkung, Rahmenbedingung wie wir sie bisher in den Deutungskonzepten kennen gelernt haben, gleichzusetzen sind mit Energiefeldern, in denen Zusammenhänge auftauchen, die ohne die Kenntnis des Horoskops sicherlich nicht für jeden einfach zu ermitteln gewesen wären. Es gibt verschiedene Methoden außerhalb der Astrologie. Zum Beispiel seit einiger Zeit die sogenannten Aufstellungen nach Bernd Hellinger, die durchaus in der Lage sind, Probleme von Menschen in persönliche Geschichten, in persönliche Erfahrungen, in persönliche Beziehungen zu anderen Menschen, vor allen Dingen auch zu den Eltern oder Geschwistern, aufzuzeigen.

Bisherige Erfahrungen deuten an, dass es zwischen dem, was wir in der konzeptionellen Astrologie den Scriptplan nennen und dem, was in Aufstellungen an Verflechtungen eindeutig zum Vorschein kommt, ganz eindeutige Parallelen gibt. Insofern ist der Scriptplan wiederum einerseits eine Bestätigung für die Richtigkeit der Mechanismen, die in Aufstellungen ablaufen. Anderseits kann man sagen, dass die Aufstellungen wiederum den Scriptplan der konzeptionellen Astrologie bestätigen. Das ist natürlich immer eine relativ interessante, wenn nicht zum Teil sogar auch spektakuläre Situation, die man dann vorfindet, wenn man auf zwei verschiedenen Disziplinen letzten Endes doch zu demselben Ergebnis kommt. Wenn ich sage, dasselbe Ergebnis, dann meine ich das wirklich in einer so umfassenden Art und Weise, dass man es wirklich als spektakulär bezeichnen kann.

Wenden wir uns zunächst dem technischen Vorgehen beim Scriptplan zu. Auch hier, wie immer in der konzeptionellen Astrologie, eine absolute Leichtigkeit und nichts weiter als das Anwenden dessen, was Sie über Ursache, Wirkung und Rahmenbedingung schon wissen. Wir gehen davon aus in der konzeptionellen Astrologie, dass es insgesamt 144 Grundursachen gibt, aufgrund derer Menschen Probleme bekommen können. Es gibt 144 Grundprobleme, die der Mensch haben kann. Aus diesem Pool von 144 Grundproblemen sucht er sich bei der Geburt zwölf aus. Und zwar dadurch, dass er sich zu einem bestimmten Zeitpunkt zur Welt bringt - und dann besteht ein bestimmtes Felder-Gefüge, sprich Aszendent, MC und so weiter, Zeichenkombinationen. Ein Achsgefüge eines Horoskops stellt nichts weiter dar als zwölf Achsen in zwölf verschiedenen Tierkreiszeichen. Dadurch ergeben sich zwölf Konstellationen. Da Sie wissen, dass die Kombination von Zeichen und Feld die Ursachenebene markiert, haben Sie durch den Zeitpunkt der Geburt und natürlich auch bezogen auf den Ort der Geburt, also durch das Merkmal von Zeit und Raum, eine Festlegung auf zwölf Ur-Ursachen... auf zwölf Grundursachen... auf zwölf Grundprobleme, denen sich der Mensch im Laufe seines Lebens mehr oder weniger ausgiebig und intensiv und komplett stellen müsste. Diese zwölf Grundursachen, die er sich aus den insgesamt 144 Möglichen durch den Zeitpunkt und den Ort seiner Geburt ausgesucht hat, diesen zwölf Grundursachen folgen sogenannte Wirkungsketten, die wir in ihrer Gesamtheit als den Scriptplan eines Menschen bezeichnen.

Gehen Sie von jeder einzelnen Grundursache aus. Schauen Sie sich jede einzelne Felderspitze in Kombination mit dem jeweiligen Zeichen des Horoskops an, und folgen Sie dann dem Gesetz von Ursache und Wirkung und Rahmenbedingung. So, wie Sie das bisher kennen gelernt haben. Beispiel: Stellen Sie sich vor, jemand hat einen Aszendenten in der Waage. Dann haben wir eine Mars-Venus-Ursache - was auch immer das jetzt im Spezielleren bedeuten mag. Eine Mars-Venus-Ursache, das ist jetzt in dem Falle eine Ursachenebene, die hier im Kurs bisher nicht besprochen wurde, weil keine kollektiven Kräfte dabei im Spiel sind, sondern das nur zwei persönliche Planeten sind. Diese persönliche Konstellation Waage-Venus-Mars, die sich durch einen Waage-Aszendenten ergibt, ist jetzt eine Ursachenebene und wirkt sich dort aus, wo die Venus steht.

Stellen Sie sich vor, die Venus steht in Feld 12. Dann haben Sie als zweite Stufe der entsprechenden Kette, die sich in den Scriptplan mit zwölf Ketten einreiht, die Waage-Venus-Neptun-Konstellation. Der nächste Schritt ist jetzt entscheidend. Sie gucken sich dort die Rahmenbedingung für diese Waage-Venus in 12 an und stellen sich vor, an der 12. Felderspitze sei die Jungfrau, und der Planet Merkur steht in 11. Dann würde das bedeuten, dass die Rahmenbedingung eine Jungfraumerkur-Uranus-Konstellation ist. Das wäre dann das dritte Glied in der entsprechenden Wirkungskette, angefangen mit Venus-Mars, folgend mit Venus-Neptun, folgend mit Merkur-Uranus. Und dieser Merkur in 11 hat wiederum auch eine Rahmenbedingung. Das könnte zum Beispiel dann durch das Zeichen Löwe an der 11. Felderspitze gegeben sein. Nun stellen Sie sich vor, die Sonne steht auch in 11, dann sind Sie bei Sonne-Uranus angelangt. Und Sonne-Uranus ist das letzte Glied dieser Kette, denn eine Rahmenbedingung für einen Planeten, der sich selber beherrscht, gibt es nicht. Insofern wäre das eine Viererkette, ausgehend von einer Ursache, die wir Mars-Venus genannt haben, und die dann endet in einer Sonne-Uranus-Konstellation. Das heißt, der Beginn der Ursache von Mars-Venus findet letzten Endes immer eine Wirkung in Sonne-Uranus.

Ein anderes Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Steinbock an der 4. Felderspitze, wir gehen also von der 4. Felderspitze, von der vierten Grundursache, von der vierten Grundproblematik aus. Dann müssten wir nach dem Saturn suchen - der steht beispielsweise im 1. Feld. Dann ergäbe sich an zweiter Stelle dieser zweiten Kette, die wir jetzt gerade im Beispiel aufbauen, eine Mars-Saturn-Konstellation durch den Saturn in 1. Dieser wird in diesem Beispielhoroskop wieder beherrscht von der Venus, die in 12 steht, und die wiederum beherrscht von dem Merkur als Rahmenbedingung, der in 11 steht. Der wiederum als Rahmenbedingung beherrscht von einer Sonne in 11. So würde in diesem Falle eine Urproblematik eines Mond-Saturn, der durch die 4. Felderspitze im Steinbock zustande kommt, wiederum enden in der Kombination von Sonne und Uranus.

Wenn Sie dieses Beispielhoroskop nehmen, dann kommen Sie immer wieder an ganz vielen Stellen zur letzten Stufe der Kette, der Sonne-Uranus-Problematik. Was dann heißt, dass diese Konstellation für dieses Horoskop von einer absolut entscheidenden Bedeutung ist, weil alle Ursachen letzten Endes in diese Wirkung münden. So haben wir im Sinne des Scriptplans für jedes Horoskop zwölf Ketten, die wir auftun können, die eine unterschiedliche Länge haben, und die zum Teil, wie in dem Beispielhoroskop, mehr oder weniger häufig in endgültige Wirkungen münden. Wobei dann diese Wirkungen entsprechend auch dem Ihnen vielleicht auch geläufigen Buchtitel von Bernd Hellinger, „Suchen, was wirkt“ eine entsprechend große Bedeutung erlangen. Die Wirkungen im Sinne derjenigen Konstellation, die immer wieder am Ende von den Scriptplan-Ketten stehen, diese Wirkungen sind von herausragender Bedeutung. Das heißt, dass die Konstellation in einem besonderen Maße, möglicherweise sogar vorrangig, im Leben bearbeitet werden muss. Natürlich gibt es ab und zu akute Probleme, die möglicherweise nichts mit dieser Konstellation - dieser Alpha-Konstellation, wie wir das nennen - zu tun haben. Aber dennoch müssten sie allgemein immer im Mittelpunkt des Lebens stehen.

In diesem Sinne ist auch zu sagen, dass der Scriptplan eine konsequente Anwendung des Gesetzes von Ursache, Wirkung und Rahmenbedingung darstellt. Dieser Scriptplan ist vor allen Dingen dazu geeignet, einen ganz klaren Überblick auf alle Verkettungen, die scripthaft betrachtet hintereinander ablaufen und einander bedingen, dass man einen entsprechenden Einblick in diese Abläufe bekommt. Diese Abläufe sind im Sinne des Gesetzes von Ursache, Wirkung, Rahmenbedingung immer zwingend. Und es gibt im Grunde genommen auch keine Möglichkeit für den Menschen, aus diesem Scriptplan auszubrechen. Das ist jetzt nicht negativ zu verstehen, sondern ist einfach nur bedingt durch die Tatsache, dass das Horoskop als Anlage vorgegeben ist und in dem Sinne unveränderbar ist und bleibt.

Mit dem Scriptplan ist es möglich, eine bestimmte Ursache und eine bestimmte Wirkung durch mehr oder weniger lange Instanzen des Horoskops zu verfolgen. Und dadurch im Grunde genommen Ursachen und Wirkungen in Verbindung mit anderen Ursachen und Wirkungen sehen zu können, die man normalerweise nicht miteinander in Verbindung gebracht hätte. Das ist der entscheidende Vorteil des Scriptplanes. Wenn man den kennt - und das Horoskop ist auch hier wieder die hervorragendste Möglichkeit, diese Wirkungszusammenhänge zu benennen - dann hat man anderen gegenüber, die diese Zusammenhänge nicht kennen, einen ganz entscheidenden Informations- und Erfahrungsvorteil.

 

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