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Astrologie-Fernkurs Astropolarity - Rhythmische Achsverschiebung

(Auszug aus dem Astrologie-Fernstudium Astropolarity von Peter-Johannes Hensel)

RHYTHMISCHE ACHSVERSCHIEBUNG

Nun werden wir uns in dieser Lektion mit einer der faszinierendsten Möglichkeiten, die es in der Astrologie gibt, beschäftigen, nämlich den sogenannten rhythmischen Achsverschiebungen oder den rhythmischen Auslösungen. Was ist darunter zu verstehen? Generell sollten Sie in Zukunft davon ausgehen, dass Sie den Aszendenten als einen Uhrzeiger betrachten können, der durch das Horoskop durchwandert. Und zwar in beide Richtungen - sowohl im Uhrzeigersinn, als auch gegen den Uhrzeigersinn. Das heißt es entstehen nach der Geburt zwei Zeiger - der Aszendent teilt sich nach oben in Laufrichtung und nach unten in Laufrichtung - und beginnt, im Horoskop zu wandern. Jedes Mal, wenn er über entsprechende Planeten rüber läuft, dann leuchten die sozusagen auf und werden ausgelöst. Je nachdem, in welchem Feld und in welchem Zeichen der ausgelöste Planet steht, ergibt das dann entsprechende Konstellationen, die Sie auch schon kennen. Dann wird ein entsprechendes Geschehen, möglicherweise auch unter Berücksichtigung von Wirkung, Ursache und Rahmenbedingung; ausgelöst und von Ihnen erkannt werden können. Die rhythmische Achsverschiebung, die rhythmischen Auslösungen sind im Grunde genommen ähnlich den Transiten, nur dass das Merkmal, was das Geschehen symbolisiert, kein Transitplanet ist, sondern eine Achse. Die beiden großen prognostischen Methoden verwenden also einerseits Planeten und andererseits Achsen.

Es ist insofern relativ konsequent, weil Planeten und Achsen letzten Endes das Grundgerüst von Horoskopen darstellen. Die Zeichen als dritter Faktor liegen immer unter Achsen und liegen auch immer unter Planeten. Die rhythmischen Auslösungen sind in einem gewissen Sinne mindestens genauso vielfältig wie die Transite. Und zwar deshalb, weil im Laufe der Jahre die Astrologen sich sehr viele Gedanken darüber gemacht haben, in welcher Geschwindigkeit – das ist dann das Entscheidende – der Aszendent, der Uhrzeiger im Horoskop nach oben und nach unten verschoben wird. Denn sicherlich ist es nicht unerheblich, mit welcher Geschwindigkeit der Zeiger läuft. Denn Sie brauchen nur die normale Uhr betrachten, da gibt es einen großen und einen kleinen Zeiger, der große ist schneller und der kleine ist langsamer. Und die Geschwindigkeit bedeutet etwas. Genauso wie bei Transiten. Wo wir als wichtige Transitregel gesagt haben: je schneller ein Merkmal ist, desto weniger stark ist seine Wirkung.

Die Kollektivplaneten als die langsam laufenden Planeten sind sicherlich stärker und intensiver in ihrer Wirkung als die kleinen und alltäglichen Planetenauslösungen. Die Astrologen haben sich seit circa 1950 wieder verstärkt mit den Auslösungen beschäftigt, natürlich bei weitem nicht alle, sondern nur ein kleiner Bruchteil. Obwohl die Auslösungsmethodik im Grunde genommen uralt ist, aber sie ist im Laufe der Jahrhunderte irgendwie verlorengegangen und von den Transiten und von den Direktionen und Progressionsmethoden abgelöst worden. Sehr zu Unrecht. Und in den Achtzigerjahren gab es dann wieder einen ziemlichen Boom, der hauptsächlich ausgelöst worden ist durch die Münchener Rhythmenlehre, Wolfgang Döbereiner, durch Hans-Hinrich Taeger, und durch das astrologisch-psychologische Institut. Im gewissen Sinne auch durch mich, denn auch ich habe in den Achtzigerjahren einen Rhythmus, den sogenannten Pyramidenrhythmus entwickelt, der aus meiner Sicht - sonst würde ich das auch heute nicht mehr vertreten wollen - die genauesten Ergebnisse liefert, was Sie sicherlich selber dann aus eigener Erfahrung bestätigen werden können.

Deshalb muss es jetzt notwendig sein, bei der allgemeinen Rhythmen-Einführung einen kurzen Überblick über diejenigen Rhythmen zu geben, die gebräuchlich sind und die - je nachdem, was man für einen Geschmack hat und welches Wahrnehmungsvermögen man besitzt - dann auch gute Ergebnisse liefern. Der Rhythmus, den Wolfgang Döbereiner in der Münchener Rhythmenlehre entwickelt hat, ist der sogenannte Siebener- und der sogenannte Zehnerrhythmus. Er hat sie auch den Mond- und den Sonnenrhythmus genannt. Diese Zahlen 7 und 10 sollen bedeuten, dass der jeweils verschobene Aszendent in diesem Jahreszeitraum durch ein ganzes Feld läuft. Also ein Siebener-Rhythmus bedeutet, dass der verschobene Aszendent vom Radix-Aszendenten ausgehend nach oben ins 12. Feld wandert und dort im 12. Feld sieben Jahre läuft. Genauso, wie er dann weitergehend im 11. Feld auch wieder sieben Jahre läuft... und im 10. und im 9. und im 8., und so weiter, immer sieben Jahre. Egal wie groß das Feld ist. Das heißt die tatsächliche Geschwindigkeit, die der Aszendent dann während des Laufs in einem Feld hat, ist unterschiedlich groß. Denn wenn er für ein Feld sieben Jahre zur Verfügung hat und das Feld sehr klein ist, dann läuft er sehr, sehr langsam, um nach sieben Jahren diese kurze Strecke durchmessen zu haben. Wenn das Feld hingegen sehr groß ist, muss er sich ein bisschen mehr beeilen, um dann nach sieben Jahren am nächsten Feld anzukommen. Dasselbe gilt auch für den nach unten verschobenen Aszendenten.

Es gibt also den Siebener-Jahresrhythmus und dann den weniger bekannten und gebräuchlichen Zehnjahresrhythmus, auch von Wolfgang Döbereiner eingeführt. Man weiß nicht, ob die früher auch schon benutzt worden sind. Da kann man natürlich von vornherein sagen, der läuft langsamer, weil er ja eben drei Jahre länger Zeit hat, durch ein Feld hindurch zu laufen. Und es ist dann so, dass in diesen entsprechenden Ausführungen von Döbereiner und der Münchener Rhythmenlehre nicht nur entsprechende Auslösungen geschehen, wenn der Aszendent in der einen oder anderen Richtung in Konjunktion über einen Planeten rüber läuft. Sondern auch, wenn er Quadrate, Oppositionen, und soweit ich weiß zum Teil sogar auch Trigone wirft. Dadurch wird ein relativ enges Netz gespannt und es gibt dann mehr oder weniger häufig entsprechende Auslösungen. Vor allen Dingen, wenn man mit beiden Rhythmen arbeitet.

Der Hans-Hinrich Taeger hat in seiner sogenannten „Astroenergetik“ in den Achtzigerjahren einen Sechsjahresrhythmus eingeführt, in Konkurrenz zum ebenfalls bestehenden Sechsjahresrhythmus des astro-psychologischen Instituts von Bruno und Louise Huber in der Schweiz. Diese beiden, Bruno und Louise, und dann der Dritte im Bunde, der Hans-Hinrich Taeger, die haben also mit Sechsjahresrhythmen gearbeitet. Die haben den Aszendenten etwas schneller durch die Felder laufen lassen als der Döbereiner mit seinen sieben Jahren. Und die drei waren natürlich der Meinung, dass diese Rhythmik besser und geeigneter sei als der Siebener und Zehner. Döbereiner wiederum meinte, der Siebener und Zehner sei besser. Nun – „besser“ heißt in dem Falle immer „genauer“. Und in den entsprechenden Büchern werden natürlich dann nur die Beispiele dargelegt, bei denen es funktioniert hat und die Genauigkeit verblüffender Weise sehr hoch ist. Nun, ich persönlich konnte mich allerdings nie 100-prozentig sicher davon überzeugen, dass sowohl der Sechser-, der Siebener- und der Zehnerrhythmus eine befriedigende Genauigkeit haben.

Daher habe ich in den Achtzigerjahren den sogenannten Pyramidenrhythmus entwickelt. Das ist eine Ableitung aus der Cheopspyramide, mit der ich mich auch sehr, sehr intensiv beschäftigt hatte. Im Sinne der mathematischen, der geografischen und der architektonischen Zusammenhänge in diesem – man wird wohl sagen dürfen – unvergleichlichen Bauwerk. Und in diesem Bauwerk sind auch bestimmte astrologische Geheimnisse aufbewahrt, die zum Teil gelüftet worden sind, zum Teil aber noch nicht. Ein Teil dieses Geheimnisses, was in der Cheopspyramide astrologischer Art enthalten ist, ist nach meiner heutigen Auffassung der sogenannte Pyramidenrhythmus. Ich hatte die Ehre, das entdecken zu dürfen. Ich bin heute der Meinung, dass der Pyramidenrhythmus, der zeitlich zwischen dem Sechser- und dem Siebener-Rhythmus liegt - dazu in der nächsten Lektion mehr - dass dieser Pyramidenrhythmus mit Abstand erheblich genauer ist, als alle anderen Rhythmen, die man bisher ausprobiert hat. Das ist eine Aussage, die können Sie jederzeit nachprüfen und werden wahrscheinlich auch eine Bestätigung für diese Aussage finden.

Es bleibt festzuhalten, dass die rhythmischen Achsauslösungen eine sehr einfache Methode sind, den Aszendenten als Indiz symbolisch durch das Horoskop durchlaufen zu lassen und immer dann aufmerksam zu werden, wenn er über Planeten, in Konjunktionen oder je nach astrologischer Schule auch in bestimmten Winkeln eine Auslösung hervorbringt. In diesem Falle wird ein entsprechendes Geschehen in einem bestimmten Zeit-Orbis auftauchen. Und man hat zu den Transiten eine zweite Möglichkeit, die Zeitqualität zu bestimmen. Ich würde niemandem mehr empfehlen, ohne Achsauslösungen zu arbeiten. Selbstverständlich empfehle ich den Pyramidenrhythmus, der dann in der übernächsten Lektion besprochen wird. Sie werden mit diesen beiden Methoden in Kombination, wenn Sie das ein wenig geübt haben, hervorragende Erfolge erzielen und immer in der Lage sein, die entsprechenden Klienten genauestens in ihren jeweiligen Phasen, in denen sie sich befinden, in denen sie zu Ihnen kommen oder die auch in Zukunft vor ihnen liegen, zu erfassen.

 

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