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Astrologie-Fernkurs Astropolarity - 6-7-10ner Rhythmus

(Auszug aus der Astrologie-Ausbildung Astropolarity von Peter-Johannes Hensel)

6-7-10ner RHYTHMUS

Sechserrhythmus

Wenden wir uns jetzt zunächst mal dem Sechserrhythmus zu, und zwar dem vom Hans-Hinrich Taeger. Dieser hat in den Achtzigerjahren ein Buch geschrieben, was wahrscheinlich zu den bekanntesten von ihm – und ich würde auch sagen – zu den besten gehört. Das heißt „Astroenergetik“ und stellt den Versuch dar, die Astrologie mit buddhistischen Elementen aus Tibet zu verbinden. Er hat in diesem Zusammenhang den Sechsjahresrhythmus benutzt, weil in der tibetischen Religion und Philosophie die Zahl 6 - so meinte er - eine besondere Bedeutung hat. Diese Zahl 6 wurde dann von ihm im Grunde genommen einfach auf die Rhythmik, die anderweitig auch schon bekannt war, übertragen. Er hatte auch keinen weiteren Namen dafür gefunden oder benannt. Er hatte einfach nur gesagt, das ist ein Sechsjahresrhythmus, und hat diesen Rhythmus nach oben hin ins 12. Feld laufen lassen, das heißt in Uhrzeigerrichtung. Nach meinem Kenntnisstand hat er sozusagen - wenn man sechs mal 12 rechnet, kommt man auf 72 Jahre - diese 72 Jahre als eine normale Lebensspanne bezeichnet, nachdem dann der Aszendent wieder an seiner eigentlichen Stelle von Geburt an zurückkehrt. Und wenn man mit zehn Planeten arbeitet, hat man in diesen 72 Jahren zehn Phasen in seinem Leben, in denen man jetzt karmisch gesehen - aus dem buddhistischen Gedankengut muss man das übernehmen - eine bestimmte schicksalhafte Situation durchlebt. Für jeden Planeten gilt das sozusagen einmal, wenn das nur in Konjunktionen jeweils ausgelöst wird. Das bedeutet bei zehn Planeten, zehn Situationen im Leben, die karmisch sozusagen eine Herausforderung, eine Prüfung und eine Möglichkeit darstellen.

Die Frage taucht jetzt auf - allerdings nicht nur beim Sechserrhythmus von Taeger, sondern generell - in welchem Orbis können denn diese Sechsjahresrhythmen gesehen werden. Soweit mir bekannt ist, hat Hans-Hinrich Taeger von einem Einjahreszeitraum gesprochen, wobei offenbleibt, ob das plus/minus ein Jahr ist, also insgesamt auch bis zu zwei Jahren gehen kann. Ich glaube, er hat ein Jahr insgesamt gesagt, plus und minus. Das würde bedeuten, wenn wir zehn Planeten haben, dass innerhalb von 72 Lebensjahren zehn Jahre mit entsprechenden karmischen Prüfungen oder karmisch relevanten Situationen behaftet sind. Ansonsten ist zu der Rhythmik, soweit mir bekannt ist, von Taeger nichts weiter gesagt worden. Seine Bücher, die er geschrieben hat, sind auch eher astro-philosophischer Natur und beschäftigen sich sehr viel mit grundlegenden Gedanken und gehen nicht so sehr ins Technische - was natürlich auch nicht unbedingt ein Nachteil gewesen ist. Falls Sie sich dafür interessieren, würde ich Ihnen wirklich das Buch „Astroenergetik“ empfehlen, soweit es das überhaupt noch gibt.

Die Sechsjahresrhythmen werden gleichzeitig noch besetzt von den beiden Astrologen Bruno und Louise Huber aus Adliswil in der Nähe von Zürich in der Schweiz. Die haben diesen Sechsjahresrhythmus auch als den sogenannten Alterspunkt bezeichnet, der im Horoskop auch in die obere Richtung verschoben wird. Also im Grunde genommen haargenau dasselbe wie das, was Hans-Hinrich Taeger macht. Jedenfalls haben die auch einen Sechsjahresrhythmus, nennen ihn allerdings Alterspunkt, wahrscheinlich um sich da ein bisschen abzugrenzen. Und benutzen, soweit mir bekannt ist, nur die Konjunktionen und die Oppositionen, um daraus entsprechende Auslösungen abzuleiten. Es gibt von Bruno und Louise Huber eine ganze Reihe von Büchern, die ich allerdings nur… nein, eigentlich nicht empfehlen kann. Ich wollte sagen, mit Vorbehalt. Aber eigentlich noch nicht mal das. Weil da steht relativ wenig drin. Sie sind auch sehr teuer. Und meistens wiederholt das eine Folgebuch dann die Hälfte dessen, was in dem Buch vorher schon dringestanden hat. Es ist nicht sehr hilfreich, sich mit derartigen Dingen zu beschäftigen. Ich muss Ihnen das auch deshalb so sagen, weil ich der festen Überzeugung bin und das auch aus Erfahrung abgesichert weiß, dass der Pyramidenrhythmus, den wir hier bei uns besprechen, dass der um ein Vielfaches genauer ist als der Sechser-, auch Siebener- und Zehnerrhythmus. Aber der Vollständigkeit halber und aufgrund der Tatsache, dass ganz, ganz viele Astrologen, wenn sie denn mit Rhythmen arbeiten, auch mit dem Sechserrhythmus arbeiten, muss das hier erwähnt werden. Im Prinzip ist es sicherlich so, dass inhaltlich kein großer Unterschied zwischen Taeger und Huber besteht, was den Sechserrhythmus angeht.

Siebenerrhythmus

Der Siebener- und Zehnerrhythmus ist da schon in einem gewissen Sinne eigenständiger. Und Döbereiner hat es irgendwie geschafft, dass kein anderer ihm den Siebener- und Zehnerrhythmus abstreitig machen kann. Wobei der Zehnerrhythmus auch nur eine weniger große Bedeutung innerhalb der Münchener Rhythmenlehre von Döbereiner hat. Der Siebener-Rhythmus ist auch ein Rhythmus, der sehr, sehr verbreitet ist - in der Münchener Rhythmenlehre und deren Anhängern natürlich ausnahmslos. Er läuft sieben Jahre durch jedes Feld, wobei man in der Münchener Rhythmenlehre den Rhythmus nach oben und nach unten verschiebt. Es wird dann zum Teil auch noch gesagt, dass der nach oben geschobene Aszendent in dem vierten Quadranten einen eher ideellen Charakter und der nach unten verschobene einen eher materiellen Charakter hat. Ich persönlich bin der Auffassung, obwohl ich das für den Pyramidenrhythmus teilweise auch in Anspruch nehme, dass man die Unterschiede in Wirklichkeit nicht erkennen kann und dass es auch in der Regel über den Zeithorizont hinausgeht, den man in Beratungen hat. Und das die Aufmerksamkeit auf ganz andere Dinge auch gerichtet werden muss.

Im Prinzip läuft es nachher so ab, dass Sie in einer Beratung einfach nur wissen: aha, da hat er eine Ausbildung von der Venus in 8 – und fertig. Da müssen Sie einfach nur die grundsätzlichen Prinzipien des jeweiligen Rhythmus draufhaben, den Sie anwenden. Mehr können Sie gar nicht denken, mehr geht gar nicht. Denn Sie müssen, während Sie das bemerken, auch noch zuhören, was der andere sagt, und sich gleichzeitig auch schon Antworten insbesondere vom Gefühl her bereitlegen. Sie sind sonst vollkommen überfordert im Kopf, wenn Sie anfangen, noch über Details nachzudenken. Der ideelle oder der materielle Charakter von den nach oben oder unten verschobenen Siebener- und Zehnerrhythmen – ist alles schön und gut, aber wird wahrscheinlich nicht nachweisbar sein.

Die Siebener-Rhythmen verwenden sehr ausdrücklich auch die Quadrate. Das heißt wenn ein so verschobener Aszendent auf einer Stelle im Horoskop ankommt, von dessen Platz man aus nach oben und nach unten jeweils 90 Grad einen Planeten vorfindet, dann wird dieser Planet auch ausgelöst. Also nicht nur, wenn er direkt rüber läuft, der Aszendent in Konjunktionen, sondern auch wenn ein Quadrat besteht. In manchen Fällen wird auch die Opposition benutzt. Das sind dann aus Sicht von Döbereiner sehr starke Auslösungskräfte, die dann wirken. Der so verschobene Aszendent muss daher keinesfalls in Konjunktion zu einem Planeten stehen, um diesen auslösen zu können.

Zehnerrhythmus

Der Zehnerrhythmus von Döbereiner unterscheidet sich vom Siebener in der Anwendung überhaupt nicht - einfach nur dadurch, dass er drei Jahre länger durch jedes Feld läuft. Und er wird im Unterschied zum Siebener-Rhythmus der Sonnenrhythmus genannt. Der Siebener ist der Mond-, sagt er, und der Zehner ist der Sonnenrhythmus. Man kann vermuten, dass die Zehnerrhythmen im Sinne des Sonnenhaften möglicherweise bewusster erlebt werden sollen, aber das ist jetzt eine reine Spekulation meinerseits. Ich muss an der Stelle wirklich noch einmal betonen, dass ich mit den Sechser-, Siebener- und Zehnerrhythmen seit langen, langen Jahren, eigentlich schon weit über 30 Jahre lang, nicht mehr arbeite, weil ich den Pyramidenrhythmus zur Verfügung habe. Ich würde Ihnen auf jeden Fall Folgendes empfehlen:

Ich gehe davon aus, dass Sie sicherlich ein gewisses Interesse an dem Pyramidenrhythmus haben, obwohl Sie noch nicht genau wissen, worum es da eigentlich geht. Aber selbst, wenn Sie dann feststellen sollten, dass der Pyramidenrhythmus genau das ist, wonach Sie unbewusst schon immer gesucht haben, dann sollten Sie dennoch mit dem Sechser-, Siebener- und Zehnerrhythmus arbeiten. Nehmen Sie sich zehn, 20, 30 Horoskope vor und arbeiten Sie die – also wirklich, ich meine das so, wie ich das sage, diese Arbeit sollten Sie sich machen, bevor Sie eine Entscheidung treffen – und arbeiten Sie diese mal alle mit dem Sechser-, Siebener- und Zehnerrhythmus durch. Schauen Sie sich an, wann ist was passiert in welchem Horoskop. Und schauen Sie, ob Sie – mal ganz blöd gesagt – einen Treffer landen. Ob dann also der sogenannte Sechser-, Siebener- oder Zehnerrhythmus irgendwie in der Nähe von Planeten steht, die Sie dann je nach der Konstellation in Verbindung zu dem entsprechenden Ereignis, was Sie dann kennen müssen, bringen können. Das tut man vorzugsweise mit dem eigenen Horoskop oder in den Horoskopen von Eltern oder Geschwistern, Verwandten, weil man da die Lebensläufe auch im Überblick relativ gut zur Verfügung hat. Und dann kriegen Sie langsam, aber sicher – aber wirklich nur auf diese Art und Weise, anders geht’s nicht – ein Gefühl dafür, welcher Rhythmus Ihnen liegt.

Entsprechend der Regel beim Häusersystem, wenn man nicht weiß, ob man Koch oder Placidus nehmen soll, kann ich Ihnen nur empfehlen, im Grunde genommen mit folgender Regel vorzugehen: Wenn bei mir in meinem Horoskop der Siebener-Rhythmus nach Döbereiner 100-prozentig funktioniert und alles andere ist Blödsinn, dann bleiben Sie beim Siebener-Rhythmus und arbeiten Sie mit dem. Wenn Sie auf der anderen Seite mit dem Sechser- oder mit dem Zehner- und Pyramidenrhythmus gute Ergebnisse erzielen, dann bleiben Sie dabei. Das ist wirklich ganz, ganz wichtig. Springen Sie nicht unendlich lange hin und her. Aber Voraussetzung dafür ist, dass Sie mit jedem Rhythmus wirklich eine ganze Reihe von Horoskopen sehr intensiv untersucht haben müssen. Vorher können Sie nichts entscheiden. Und diese Arbeit müssen Sie leisten.

 

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