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Astrologie-Fernkurs Astropolarity - Pyramidenrhythmus 1

(Auszug aus der Astrologie-Ausbildung Astropolarity von Peter-Johannes Hensel)

PYRAMIDENRHYTHMUS 1

Wir kommen in dieser Lektion jetzt zu einem zweiten Kernstück der astrologischen Prognostik, und zwar dem Pyramidenrhythmus. Wir werden uns zunächst mit der großen Pyramide, der Cheopspyramide, beschäftigen. Denn die Pyramidenrhythmik ist direkt aus der Architektur und Mathematik dieses Bauwerks abgeleitet. Deshalb müssen wir uns ein paar Gedanken über dieses Bauwerk machen und über die Einmaligkeit, die dieses Bauwerk mit Sicherheit in der Menschheitsgeschichte darstellt. Für viele ist die Cheopspyramide nicht nur ein gigantisches, großes Bauwerk, sondern eines der geheimnisvollsten und faszinierendsten Bauwerke überhaupt. Es gibt eine ganze Reihe von inneren Zusammenhängen, die im Moment nur erahnt werden können und die trotz aller modernster technischer Hilfsmittel, auf die man heute zum Beispiel im Sinne der Mathematik, der Vermessungstechnik, der Bautechnik, der Geografie und so weiter zurückgreifen kann, nicht wirklich geklärt werden konnten. Es gibt immer noch einige rätselhafte Erscheinungen an der und in der Pyramide, über die auch sehr viel in entsprechender Fachliteratur geschrieben worden ist, die aber nicht wirklich erklärbar sind, obwohl sie für jeden Menschen sichtbar zu bestimmten Zeiten außen und innen stattfinden.

Ich möchte, weil wir uns letzten Endes mit den astrologischen Gegebenheiten auseinandersetzen müssen, an dieser Stelle gar nichts weiter über diese besonders geheimnisvollen Vorgänge sagen. Das sind beispielsweise so optische Phänomene, die an den Außenflächen der Pyramide auftauchen, wo Schatten zu sehen sind, obwohl die Sonne so steht, dass Schattenwurf gar nicht möglich ist, und so weiter. Wir wollen uns eher mit den astrologischen Gegebenheiten beschäftigen. Dennoch sei der Hinweis erlaubt, dass die Pyramide auch einfach von der Masse her ein ungeheures Bauwerk darstellt. Man hat mal ausgerechnet, dass die Pyramide circa das Dreißigfache an Baumasse aufweist wie das große Empire State Building in New York. Einige der riesigen Granit-Felsbrocken, die in der Pyramide zum Teil als Deckenstützen eingebaut sind, haben ein Gewicht von über 70 Tonnen pro Stück! Das sind Gewichte, die selbst mit heutigen modernsten Apparaten nur ungeheuer schwer zu transportieren, geschweige denn in die Mitte von solchen massiven Bauwerken zu verbauen wären. Man fragt sich heute, wie diese riesigen Steine überhaupt zur damaligen Zeit - wobei man auch gar nicht genau weiß, wann die Cheopspyramide wirklich entstanden ist - wie die da hingeschafft worden sind. Denn auch das Material, Granit, aus dem die Pyramide teilweise innerlich besteht, das existierte weder heute noch damals in der näheren Region, wo die Pyramide heute steht. Das muss irgendwie von sehr weit her herangeschafft worden sein. Bloß kein Mensch weiß, wie.

Es gibt auch viele andere Phänomene, die im Anhang dargestellt sind. Sie können sich das in Ruhe durchlesen und sollen nur einen gewissen Eindruck davon bekommen, wie einmalig dieses Gebäude ist. Und wie lohnenswert es deshalb auch mir erschienen ist, sich genauer mit der Pyramide zu beschäftigen, um möglicherweise diesem Bauwerk einige astrologische Geheimnisse zu entreißen. Das ist mir, so kann ich und darf ich das sagen, in den Achtzigerjahren auch gelungen. In dem Sinne, dass ich mir einfach ganz bestimmte Grundprinzipien der Pyramide vor Augen geführt habe und aus den Grundprinzipien ins Detail gehend dann versucht habe, einiges abzuleiten. Wir sollten uns zunächst darüber im Klaren werden, dass die Pyramide hauptsächlich gekennzeichnet ist durch die Figur des Dreiecks. Denn wenn man eine Pyramide schematisiert zeichnen würde, dann würde man ein Dreieck malen. Und das Dreieck ist, obwohl es kein gleichschenkliges Dreieck ist - aber das spielt dabei keine Rolle, Dreieck ist Dreieck - ist dann gleichbedeutend mit der Seitenansicht der Pyramide. Ein Dreieck ist immer zahlenmythologisch symbolisiert durch die Zahl 3.

Die Aufsicht auf die Pyramide entspräche einem Quadrat. Eine Pyramide hat als Grundriss ein Quadrat. Das würde die Zahl 4 bedeuten. So können wir sagen, dass die Seitenansicht eine 3 und die Draufsicht, beziehungsweise der Grundriss, die Zahl 4 ist. Die Zahlen 3 und 4 haben in diesem Sinne eine sehr, sehr besondere Bedeutung. Ich möchte an dieser Stelle auf den Anhang verweisen, da dort auch einige Details stehen, auf deren Erwähnung ich hier bei diesem Überblick über den Pyramidenrhythmus verzichte. Die Zahlen 3 und 4 können, wie Sie das dann ersehen werden, in einer ganz bestimmten Art und Weise vielfach kombiniert werden und weisen dann immer Ergebnisse auf, die zu astrologischen Fakten durchaus eine starke Affinität aufweisen.

Ein ganz simples Beispiel dafür wäre, wenn man 3 mit 4 multipliziert, ergibt es 12, gleich der 12 Tierkreiszeichen. 4 wäre dann sozusagen ein Drittel des Tierkreises, immer umfassend die jeweiligen vier Elemente. Feuer, Luft, Erde und Wasser. Denn dieser Ablauf, Feuer, Luft, Erde, Wasser wird in dreifacher Wiederholung im Tierkreis gesehen. Und insofern dreimal 4 gleich wiederum 12. Das ist jetzt nur ein ganz kleines simples Beispiel. Aber diese beiden Zahlen symbolisieren hauptsächlich die Grundzahlen, die in der Pyramide im Sinne der Seiten- und Draufsicht erscheinen.

Die Pyramide ist sowieso ein mathematisch faszinierendes Bauwerk. Wobei man sich jetzt neben der Betrachtung der einzelnen Zahlen oder der zahlenmythologischen Bedeutungen, worüber sich Gelehrte seit Jahrhunderten auch große Gedanken gemacht haben, einfach auch mal im Klaren werden muss, dass die Mathematik oder beziehungsweise die Zahl an sich eine Sprache darstellt, die alterslos ist. Das heißt die damaligen Erbauer der Pyramide – wer auch immer das gewesen sein mag – die haben sich wahrscheinlich gedacht, wenn wir die Geheimnisse, die wir der Pyramide mit auf den Weg in der Menschheitsgeschichte geben, in einer damaligen entsprechenden bekannten Sprache aufzeichnen, dann können wir natürlich nicht sicher sein, dass in 1.000 oder in 10.000 Jahren diese Sprache auch immer noch gesprochen wird. Deshalb hat man eine universelle Sprache, nämlich die Sprache der Zahlen, gewählt, um entsprechende Codierungen in die Pyramide einzubauen, die dann von zahlenbewanderten Menschen zu jeder Zeit, an jedem Ort entschlüsselt werden können.

Es gibt ein sehr interessantes Buch, das heißt „Geheimcode Cheops“. In diesem Buch werden viele der Zahlenspiele genannt, die zum Beispiel durch Längen und Breiten und Höhen von Räumen oder durch Winkel an Außen- oder Innenräumen abgefangen werden, und es wird sehr viel darüber erzählt, was diese Zahlen letzten Endes in ihrer Gesamtbedeutung darstellen. Das gipfelt in der Aussage – und da sind sich viele der Gelehrten einig – dass die Pyramide im Grunde genommen in ihrer Zahlensymbolik Menschheitsereignisse von größerer Bedeutung bis ins Jahr 3.500 nach Christus aufgezeichnet hat, das heißt noch 1.500 Jahre von heute aus in die Zukunft. Und das mit einer enormen Genauigkeit. Alle, insbesondere auch erschütternde, Ereignisse der Menschheit sind in einer Zahlenform wie an einer Kette aufgereiht und können im Grunde genommen mit erstaunlicher Genauigkeit anhand dieses geheimen Codes vorhergesagt werden.

Zahlen, beziehungsweise auch die Geometrie an sich, ist in sehr frühen Zeiten im Grunde genommen stellvertretend für astrologische Aussagen benutzt wurden. Geometrie wurde teilweise sogar als ein anderer Ausdruck für Astrologie gebraucht. Insofern war das Abmessen von Himmelskörpern, von Gestirnsabständen und so weiter oft eine ganz wichtige Tätigkeit von Astrologen. Winkelmesser, Zirkel und derartiges waren Instrumente und Werkzeuge, die in damaligen Zeiten eine ganz große Verehrung hervorriefen, weil man davon ausging, dass diese Instrumente in der Lage waren, den Blick in andere Welten zu öffnen. Zahl und Astrologie waren irgendwie immer schon wie Bruder und Schwester. Und das kann man nun in einer ganz besonderen Art und Weise in der Cheopspyramide wiederfinden.

Ich sagte ja, dass ich in den Achtzigerjahren diesen Pyramidenrhythmus entdeckt habe. Ich will nicht sagen, dass ich ihn entwickelt habe, aber ich hatte die große Ehre, ihn zu entdecken. Denn er wird sicherlich schon bereitgelegen haben und nur darauf gewartet haben, entdeckt zu werden. Dieser Pyramidenrhythmus ist abgeleitet aus einer ganz simplen Erkenntnis: Wenn das Hauptmerkmal der Pyramide im Grunde genommen die Seitenansicht ist - also nicht die Draufsicht im Sinne des Quadrats, sondern die Seitenansicht im Sinne des Dreiecks, des Trigons - dann ist es leicht nachvollziehbar, dass man sich mal Gedanken darüber macht, welchen Winkel die Pyramide an ihrer Spitze hat. Immer alles ausschließlich bezogen auf die Cheopspyramide. Der Winkel an der Spitze beträgt exakt 76 Grad, 17 Minuten und 32 Sekunden. Wenn wir das abrunden nach unten, das können wir durchaus tun, dann haben wir einen Winkel von 76 Grad an der Spitze der Pyramide. Was dann heißt, zusammen müssen die drei Winkel 180 Grad ergeben, dass die aufsteigenden Seiten jeweils einen Winkel von circa 52 Grad haben müssen. Exakt wären es 51 Grad, 51 Minuten und 14 Sekunden.

Diese Zahl 76 ist der Schlüssel zur Pyramidenrhythmik. Und der Schlüssel zu einer der exaktesten prognostischen Methoden, die es innerhalb der Astrologie gibt. Es hat für mich relativ nahegelegen, diese Zahl 76, die letzten Endes aus dem Dreieck im Sinne der Seitenansicht abgeleitet ist, auch in Verbindung zu bringen mit einer Zahl, die aus dem Grundriss herrührt: der Zahl 4. Wenn man die Zahl 76 durch 4 teilt, dann kommt man auf 19. Und die Zahl 19 hat unter anderem eine ganz wichtige Bedeutung in beispielsweise dem griechischen Alphabet, beziehungsweise auch in den Wortzeilen mystischer Überlieferungen von den Pythagoreern oder auch den alten Ägyptern. Zum Teil sogar findet man die Zahl 19 mit besonderen Hinweisen auch noch in Schriften des Mittelalters. All das ist zum Teil im Anhang erklärt und soll jetzt hier nicht großartig ausgewalzt werden. 19 ist, um es ganz kurz an der Stelle astrologisch in Verbindung zu bringen, eine Zahl, die eine ganz starke Affinität zum Jupiter-Schütze-Phänomen aufweist. Diese Zahl 19 ist dann, wie wir später in der nächsten Lektion noch sehen werden, diejenige Zahl, die den sogenannten kleinen Pyramidenrhythmus, vergleichbar mit einem kleinen Zeiger auf der Uhr, symbolisieren wird. Denn Sie werden sehen, es gibt einen großen und einen kleinen Pyramidenrhythmus, wobei der große aus dieser 76 abgeleitet ist und der kleine aus der 19.

Wenn man sich über die Spitze der Pyramide Gedanken macht, dann muss man weiterhin Folgendes bedenken. Die Spitze dieses Bauwerks, beziehungsweise auch eine Gerade, die man senkrecht durch die Spitze auf den Boden in die Mitte des unten stehenden Grundrisses fallen lässt, diese Gerade, beziehungsweise die Spitze selber, markiert nach auch zum Teil wissenschaftlich bestätigten Forschungen ein ganz besonderes Kraftfeld. Wer sich mit Pyramiden im weitesten Sinne mal beschäftigt hat, der weiß das auf dieser Geraden, die durch die Spitze einer Pyramide geht - am besten maßstabsgetreu nachgebaut 76 Grad an der Spitze der Cheopspyramide - da weiß man, dass das eine ganz besondere Kraftquelle ist. Dass beispielsweise Fleisch, also rohes Fleisch, was man in diese Energiezone hineinlegt, viel langsamer altert, beziehungsweise verwest, als Fleisch, was nur ein paar Zentimeter neben diesem Energiefeld liegt.

Fakt ist, dass die Spitze der Pyramide auch in einigen Hieroglyphen-Schriften, beziehungsweise auf entsprechenden Papyrus-Rollen, die in der Pyramide selber gefunden worden sind, eine ganz besondere Bedeutung hat. Zum Beispiel in dem Sinne, als man davon ausgeht, dass durch die Spitze der Pyramide der jeweilige König einer bestimmten Dynastie nach seiner Beerdigung, nach dem Begräbnis in der Pyramide, aufgestiegen ist in den Himmel. Deswegen trugen die Könige bei ihrer Beerdigung sehr häufig widderhafte Masken mit riesigen Widderhörnern, weil der Widder damals im ägyptischen Raum, im Nildelta, auch eine sehr, sehr große Verehrung genoss. Der Widder war ein Zeichen von Fruchtbarkeit und von zum Teil auch Unsterblichkeit und wurde deshalb als Schmuck für den verstorbenen König ausgewählt.

Widder ist unser astrologisch erstes Lebensprinzip, im Sinne des Wunsches, zu leben - auch zu überleben, aber auch zu leben. Lange Rede, kurzer Sinn – es war für mich damals sehr sicher und eindeutig, nachdem ich diese Schriften gelesen hatte, dass die Spitze der Pyramide astrologisch gleichzusetzen sein müsste mit dem Aszendenten. Jetzt stellen Sie sich bitte Folgendes vor, beziehungsweise das können Sie selber auch mal tun. Zeichnen Sie eine Pyramide, machen Sie eine Grundfläche im Sinne der Seitenansicht. Ziehen Sie hierzu eine Linie. Und dann gehen Sie irgendwie in die Mitte der Linie, gehen nach oben und machen oben an diesem entsprechenden Punkt, wo Sie dann innehalten, einen Winkel von 76 Grad und ziehen Sie zwei Seitenflächen runter auf die erste Linie, die Sie gezeichnet hatten. Dann nehmen Sie einen Zirkel und gehen auf die Spitze der Pyramide, die Sie gezeichnet haben, und ziehen einen Kreis. Es ist egal, was der für einen Durchmesser hat, er sollte ruhig ein bisschen weiter als die Außenkanten der Pyramide sein, dass die Pyramide sozusagen ganz bequem innerhalb dieses Kreises stattfindet. Wobei der Kreismittelpunkt gleich der Spitze der Pyramide ist. Jetzt ziehen Sie eine senkrechte Gerade von der Pyramidenspitze nach oben bis auf die Peripherie des Kreises, den Sie gezogen haben. Und dort beginnt dann, und zwar immer gegen den Uhrzeigersinn, das Zeichen Widder.

Also die Spitze, die dann nach oben verlängert wird mit einer Geraden, die den Kreisbogen schneidet, entspricht der Null-Grad-Widderstelle im Tierkreis. Dann zählen Sie einfach immer 30 Grad auf diesem Kreis ab, den Sie da gezogen haben. Da können Sie, wenn Sie so wollen, auch den Tierkreis einzeichnen. Wenn Sie das getan haben, dann verlängern Sie die Seiten der Pyramide, diese beiden Seitenflächen, die Sie ja gezeichnet haben, ebenfalls bis auf die jeweiligen Außenseiten auf die Peripherie des Kreises. Das heißt Sie müssen dann insgesamt vier Punkte bekommen im Tierkreis, wenn man so will. Und diese vier Punkte sind einerseits 8 Grad Stier, 8 Grad Skorpion, beziehungsweise 22 Grad Löwe und 22 Grad Wassermann. Wenn Sie das relativ exakt gezeichnet haben, zum Beispiel auf Millimeterpapier, müssen Sie genau auf diese Punkte kommen. Diese Punkte sind jetzt nichts weiter als die Verlängerung der Seitenansicht der Pyramide in den Tierkreis hinaus. Und ich sage, dass das die sogenannten Pyramidenpunkte im All sind.

Es gibt einerseits mundane Pyramidenpunkte, und zwar wie eben beschrieben in 8 Stier und 8 Skorpion, beziehungsweise 22 Löwe und 22 Wassermann. Wenn man mit plus/minus einem halben Grad einen entsprechenden Planeten zum Zeitpunkt der Geburt dort hatte – bei mir stand zum Beispiel auf 21 Grad und 45 Minuten der Planet Pluto im Löwen – dann hat man einen entsprechenden Planeten auf einem sogenannten mundanen Pyramidenpunkt zu stehen. In meinem Falle wäre das der Pluto. Wobei der Pyramidenpunkt selber gemäß der starken Jupiter-Haftigkeit des Gebäudes im Grunde genommen sozusagen in Konjunktion zu dem Planeten zu bewerten wäre, der auf diesem Pyramidenpunkt steht. Wenn ich einen Pluto auf in etwa 22 Grad Löwe zu stehen habe, dann ist das gleichzusetzen mit einer Konjunktion von Jupiter und Pluto.

Ich wiederhole noch mal: 22 Löwe, 22 Wassermann, 8 Stier und 8 Skorpion. Das sind die sogenannten mundanen Pyramidenpunkte, die jeder Mensch gleich hat und die vor allen Dingen dann relevant sind, wenn auf einem oder mehreren dieser Punkte mit plus/minus einem halben Grad Orbis ein Planet zum Zeitpunkt der Geburt gestanden hat.

Neben diesen mundanen Pyramidenpunkten gibt es in jedem Horoskop auch noch die sogenannten vier individuellen Pyramidenpunkte. Wobei der Name schon andeutet, dass diese Pyramidenpunkte eventuell noch eine größere Bedeutung erlangen, aber dennoch auch zu interpretieren sind, als stünde dort der Planet Jupiter. Die individuellen Pyramidenpunkte errechnen sich prinzipiell genauso wie die mundanen Pyramidenpunkte. Nur dass wir in diesem Falle tatsächlich den jeweiligen gültigen Aszendenten des Horoskops als Null-Grad-Widder gleichsetzen und von diesem Aszendenten, egal wo der steht, dann genau die entsprechenden Entfernungen abmessen, die für die mundanen Pyramidenpunkte in dem vorher geschilderten Beispiel auch gelten. Das würde bedeuten, dass die beiden Punkte, die zunächst auftauchen, nach oben und nach unten gerechnet, im Grunde genommen gleichzusetzen sind mit dem 8 Grad Stier, beziehungsweise 22 Grad Wassermann. Und das sind jeweils bis zu null Grad Widder 38 Grad. Von null Widder bis 8 Grad Stier, beziehungsweise zurück von null Widder bis 22 Grad Wassermann, haben wir jeweils 38 Grad.

Diese 38 Grad tragen Sie vom individuellen Aszendenten nach oben in den vierten Quadranten und nach unten in den ersten Quadranten ab. Dann haben Sie zwei der vier individuellen Pyramidenpunkte gefunden. Die andere Abmessung sind 142 Grad, weil auf der anderen Seite die 22 Grad Löwe, beziehungsweise die 8 Grad Skorpion, jeweils bis zu null Grad Widder eben 142 Grad ausmessen. So gehen Sie vom Aszendenten dann nicht nur 38 Grad plus und minus nach oben und nach unten, sondern auch 142 Grad. Und wenn Sie das dann getan haben, haben Sie insgesamt vier individuelle Pyramidenpunkte. Wenn dort im Abstand von plus/minus einem Grad - da kann man etwas großzügiger sein mit dem Orbis - ein Planet steht, dann steht der auf einem individuellen Pyramidenpunkt und hat deshalb eine ganz starke zusätzliche jupiterhafte Affinität.

Das hier Gesagte ist sozusagen die Quintessenz all dessen, was man aus einer allgemeinen Ableitung her von der Pyramide sagen kann - so wie sie „astrologisch ausschlachtbar“ ist. Der Winkel 76 geteilt durch 4 gleich 19 ist grundsätzlich. Und die vier mundanen, beziehungsweise individuellen Pyramidenpunkte, hergeleitet aus der entsprechenden geometrischen Figur, die geschildert worden ist und die Sie ruhig mal aufzeichnen sollten, das sind die Basisausgangspunkte für entsprechende astrologische Aussagen, die auf der Cheopspyramide basieren. In der nächsten Lektion werden wir uns mit der Anwendung des Pyramidenrhythmus als Uhrzeiger und als Auslöser von inneren und äußeren Ereignissen und Geschehnissen beschäftigen.

 

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