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Astrologie-Fernkurs Astropolarity - Pyramidenrhythmus 2

(Auszug aus dem Astrologie-Fernstudium Astropolarity von Peter-Johannes Hensel)

PYRAMIDENRHYTHMUS 2

Der Pyramidenrhythmus selber ist technisch wie jeder andere Rhythmus auch vollkommen anspruchslos. Deshalb muss Ihre Aufgabe in der nächsten Zeit unbedingt darin bestehen, dass Sie versuchen, so viel wie möglich Erfahrung mit den jeweiligen Rhythmen, zum Beispiel in Horoskopen von Ihnen sehr gut bekannten Menschen zu sammeln. Wenn man die Zahl 76, die aus dem Winkel der Cheopspyramide abgeleitet ist, als Hauptrhythmus einsetzt, dann ist da eine gewisse Ungelenkigkeit darin enthalten, sodass ich mir irgendwann mal gesagt habe, dass 76 einfach mal gleichzusetzen sein soll mit Monaten. Wenn man das, wie das bei Rhythmen normalerweise üblich ist, in Jahre umrechnet, dann wären 76 Monate gleich sechs Jahre und vier Monate, beziehungsweise 6,3 Jahre. Damit hätten wir dann auch die Laufgeschwindigkeit für den Pyramidenrhythmus pro Feld gefunden, nämlich genau sechs Jahre und vier Monate, beziehungsweise 6,3 Periode Jahre. Wichtig ist, wenn der Aszendent verschoben wird, dass er einerseits bei Konjunktionen den entsprechenden Planeten auslöst, aber auch in einem gewissen Sinne bei den Trigonen. Wenn man einen Punkt erreicht hat, von dem aus ein 120-Grad-Winkel zu einem anderen Planeten geschlagen werden kann, dann wird dieser Planet im Sinne des Trigons ausgelöst. Das scheint nach aller Erfahrung auch deshalb so zu sein, weil die Seitenansicht der Pyramide das Gebäude an sich in einem besonderen Maße – denken Sie an das Trigon – symbolisiert. Trigone haben bei dem großen Pyramidenrhythmus eine ganz, ganz große Bedeutung. Trigon-Punkte werden ganz genauso, wenn entsprechende Planeten draufstehen, dann mit ausgelöst.

Für den kleinen Rhythmus gilt, der entstanden ist durch die 76 geteilt durch 4 gleich 19, dass auch diese 19 von mir gleich Monaten gesetzt worden sind. Das ist umgerechnet 1,58 Jahre. Also ein bisschen mehr als anderthalb Jahre pro Feld. Das heißt der Rhythmus läuft erheblich schneller, und zwar genau viermal schneller - beziehungsweise der große ist viermal langsamer. Nach aller Erfahrung, und die dauert jetzt in etwa schon gut 30 Jahre an, kann man sagen, dass bei dem kleinen Rhythmus, dem 19er-Rhythmus, wie wir den nennen, die Trigone keine große Rolle spielen, sondern hauptsächlich die Konjunktionen. Sie müssen jetzt weiterhin beim praktischen Arbeiten von Vergrößerung und Verlängerung der Pyramidenrhythmik folgendes wissen:

In dem Sinne, dass eine rhythmische Vergrößerung immer die Multiplizierung mal vier einer jeweiligen Auslösung im 19-Monatsrhythmus bedeutet. Der 19er ist viermal schneller, rennt also gleich von Geburt an los. Wenn der dann ab einem bestimmten Zeitpunkt auf einen Planeten trifft, beispielsweise im Alter von vier Jahren, dann müssen Sie diese vier Jahre mal vier multiplizieren, das ergibt 16. Im Alter von 16 Jahren ist dann der große Pyramidenpunkt, viermal langsamer, an diesem Planeten angelangt. Im Alter von vier Jahren wird also dieser Planet ausgelöst und im Alter von 16 Jahren wird er dann ein zweites Mal im Sinne einer rhythmischen Vergrößerung ausgelöst. Der Inhalt ist genau der gleiche, nur aufgrund des fortgeschrittenen Alters wird die Form natürlich eine unterschiedliche sein.

Zweitens gibt es sogenannte rhythmische Verlängerungen. Das sind die sogenannten Trigon-Punkte, die von einem bestimmten Planeten aus geworfen werden. Wenn irgendein Planet im Tierkreis ausgelöst wird durch den kleinen oder den großen Rhythmus – merken Sie sich bitte, dass Sie hier zwischen den Rhythmen nicht springen bei der Verlängerung – dann gehen Sie einfach von diesem Planeten, der ausgelöst wird, 120 Grad im Tierkreis weiter. Dort ist der Trigon-Punkt, das ist ja nichts Neues in dem Sinne. Aber wenn der verschobene Aszendent im großen oder im kleinen Rhythmus dann über diesen Trigon-Punkt läuft, dann wird dieser Planet ein zweites Mal in der sogenannten rhythmischen Verlängerung ausgelöst. Wenn Sie das – sowohl die Vergrößerung, als auch die Verlängerung – für alle zehn Planeten machen, dann sehen Sie schon im Sinne des kleinen und großen Rhythmus, dass Sie ein ganz dichtes Netz gewoben haben von mehr oder weniger ständigen Auslösungen, die Sie mit Hilfe dieser Rhythmik im Leben vorfinden. Das ist auch ein Grund dafür, warum die Pyramidenrhythmik letzten Endes neben den Transiten so ein hervorragendes Mittel darstellt, astrologisch nachweisbare Phänomene nachzuweisen, das heißt innere und äußere Ereignisse und Erlebnisse.

Nach meiner Erfahrung und auch nach der Erfahrung von weit über 1.000 Schülern kann man sagen, dass der Pyramidenrhythmus, der beim großen Rhythmus mit 6,3 Jahren genau zwischen dem Sechser- und Siebener-Rhythmus liegt, also zwischen den beiden ansonsten bedeutsamsten Rhythmen, dass dieser Pyramidenrhythmus eine größere Genauigkeit aufweist. Die allermeisten haben auch die Erfahrung gemacht wie ich, wenn man mit dem Sechser nicht richtig genau ist und dem Siebener auch nicht, dass es mit dem Pyramidenrhythmus, der nahezu in der Mitte liegt, dann meistens ganz exakt hinkommt. Das sollten Sie sich jetzt bitte zu Herzen nehmen und versuchen, verschiedene Horoskope in diesem Sinne durchzuarbeiten. Es gibt im Laufe der Jahre eine Möglichkeit, diese Pyramidenauslösungen unabhängig von den Planeten, die in den Feldern und Zeichen jeweils ausgelöst werden, noch zusätzlich zu deuten. So eine Art Deutungshilfe. Diese Formel lautet: Eine Auslösung im Pyramidenrhythmus ergibt Entwicklungssprünge nach vorne ohne größere Schmerzen.

Also typisch jupiterhaft. Der Pyramidenrhythmus ist ein Jupiterrhythmus. Und der hat deshalb alle Vorzüge des Jupiterhaften: dass er einen zwar mit großen Schritten voranbringt, aber nicht unbedingt diese großen Schmerzen verursachen muss, wie sie bei Saturn-, Uranus-, Neptun- oder natürlich auch Pluto-Transiten häufig zu bemerken sind. Insofern ist die Pyramidenrhythmik eine sehr helle und „positive“ prognostische Methode. Obwohl das natürlich ein sehr relativer Hinweis ist, der von Fall zu Fall abgewandelt werden muss. Ich habe selber auch schon viele Auslösungen im Pyramidenrhythmus in meinem Leben gehabt. Da waren teilweise auch sehr tragische Ereignisse bei. Da sind exakte Auslösungen gewesen. Und ich würde natürlich nicht sofort sagen, dass es alles nur positiv gewesen ist. Aber trotzdem kann man sagen, dass ich auch in diesen Situationen sehr große Entwicklungssprünge nach vorne gemacht habe. Wer weiß wie diese Schmerzen dabei ausgefallen wären, wenn die entsprechenden Situationen nicht unter einer pyramidenrhythmischen Auslösung stattgefunden hätten, sondern vielleicht unter einem Saturn- oder einem Pluto-Transit. Also – Entwicklungssprünge nach vorne ohne größere Schmerzen.

Im Anhang finden Sie bei „Pyramidenrhythmus, Vergrößerung und Verlängerung im 76er und 19er“ die entsprechende Formel, wie Sie die Planetenauslösungen in den Feldern berechnen. Punkt 1 würde heißen, Sie nehmen die Hausgröße, teilen Sie durch den jeweiligen Rhythmus, den Sie benutzen wollen, und das ergibt dann die Gradzahl pro Jahr, die der Aszendent weiterläuft. Dann nehmen Sie den Abstand des Planeten von der Felderspitze, und zwar in jeweiliger Laufrichtung, teilen das durch die Grade pro Jahr, die Sie vorher herausbekommen haben, und kommen dann auf die Auslösungszeit ab der Felderspitze für den jeweiligen Planeten. Sie müssen dann noch mit 6,3 immer diejenige Anzahl von Feldern ab dem Aszendenten dazu addieren, um dann auf die tatsächliche Zeit, beziehungsweise auf den tatsächlichen Alterspunkt zu kommen. Aber das, denke ich, ist eh ganz klar.

Auf jeden Fall empfehle ich Ihnen nochmals dringend, ab dem jetzigen Zeitpunkt das schlicht und einfach zu üben. Sie müssen eine gewisse Fertigkeit im Herausfinden der jeweiligen Zeitpunkte der Auslösungen im Pyramidenrhythmus erlangen. Also knöpfen Sie sich eine ganze Reihe von Horoskopen vor und probieren es aus. Dann werden Sie im Laufe der Monate feststellen, wie genau die Pyramidenrhythmik funktioniert und werden wahrscheinlich, wie eigentlich fast alle anderen auch, dann gar keine Lust haben, noch irgendeinen anderen Rhythmus jemals auszuprobieren. Gut. Ich hoffe, das Ausprobieren macht Ihnen sehr viel Spaß und bringt Ihnen eine ganze Reihe von Erkenntnissen.

 

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