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Astrologie-Fernkurs Astropolarity - Astromedizin Ganzheitskonzept

(Auszug aus dem Astrologie-Fernstudium Astropolarity von Peter-Johannes Hensel)

GANZHEITSKONZEPT

Ein ganzheitliches Konzept innerhalb der astrologischen Medizin muss selbstverständlich, wie alles Arbeiten innerhalb der Astrologie, das Analogiegesetz berücksichtigen, das Gesetz der Entsprechungen. Dieses Analogie- oder auch Resonanzgesetz, beziehungsweise Analogieprinzip oder Resonanzprinzip, ist das Gesetz der Entsprechungen. Ähnlich dem Grundsatz der Homöopathie, dass Gleiches mit Gleichem geheilt werden kann. Das bedeutet nichts anderes, als dass im Makrokosmos, im Großen, genau dieselben Gesetze wirken wie im Mikrokosmos, im Kleinen. Dass alles, was innen ist, auch im Außen sich wiederfindet, und umgekehrt. Nichts, was außen existiert, existiert nicht auch im Innen - nichts was innen existiert, existiert nicht auch im Außen. Das bedeutet, dass wir prinzipiell nicht von nur ausschließlich rein körperlichen oder ausschließlich rein seelischen Problemen oder Prozessen und Vorgängen sprechen können. Sondern, dass sämtliche Phänomene, die wir beobachten können, immer auf allen Ebenen gleichzeitig stattfinden. Diese Phänomene sind ständig in ganz bestimmten nicht wiederkehrenden Rhythmen vernetzt und werden vom Menschen zum Teil seelisch, zum Teil körperlich, als auch geistig erfahren. „Nicht wiederkehrend in ihren Rhythmen“ soll bedeuten, dass die verschiedenen Ebenen - oder man kann auch sagen, die verschiedenen Niveaus, die von den Symptomen körperlich, seelisch und geistig gewählt werden - im Laufe der Zeit ständig wechseln. Sodass zum Beispiel ein körperliches Symptom, wenn es denn nicht beachtet wird in seinen eigentlichen Ursachen, zum Beispiel eine Ebene höher aufsteigen kann und dann in der Intensität oder Gefährlichkeit zunimmt.

Wenn man sich darüber Gedanken machen möchte im Sinne eines ganzheitlichen astrologischen Konzeptes, wann denn ein bestimmtes Phänomen, das heißt eigentlich erst mal eine astrologische Anlage, überhaupt körperlich, also medizinisch erfassbar in Erscheinung tritt, dann ist es eine recht schwierige Frage. Denn die ist nicht wirklich genau zu beantworten, beziehungsweise es gibt keine eindeutigen Schemen und Regeln, nach denen man hier vorgehen kann, um diese Frage zu beantworten. Denn das hat schlicht und einfach mit dem Phänomen des Entwicklungsniveaus des gesamten Menschen zu tun. Dieses ist, wie Sie bereits wissen, nicht im Horoskop abgelichtet. Wir können aber dennoch sagen, dass ein körperliches Phänomen immer dann auftaucht, beziehungsweise spätestens immer dann auftaucht, wenn das Maß an Ungelöstheit für seelische und geistige zugrunde liegende Ursachen ausreicht. Wenn im Mindesten ein Punkt erreicht ist, wo das Schicksal sich sagt: er versteht es nicht, er will nicht hinhören. Dann bringen wir es auf die körperliche Ebene und lassen dort eine Schwingung zu, die im Grunde genommen eine – na ja – eine unangenehme Auswirkung für das Leben des Betroffenen darstellt. Denn ein Krankheitssymptom ist meistens etwas, was man nicht unbedingt mag.

Nach astrologischer Auffassung, und das entspricht auch der homöopathischen Auffassung, ist es allerdings eine ungeeignete Einstellung, die man zu dem Symptom entwickelt. Denn das Symptom ist in dem Sinne nicht als ein Feind, sondern eher als ein Freund, der einen aufmerksam machen will auf ein vorhandenes Problem, zu verstehen. Insofern kann ein Symptom eine ungeheure Hilfestellung sein, und es macht deshalb auch wenig Sinn, wenn die Schulmedizin versucht, so schnell wie möglich Symptomfreiheit herzustellen. Nach dem Motto: was ich nicht sehe, kann mich nicht weiter beunruhigen. Allerdings auch nach dem Motto, das ist der Schulmedizin allerdings nicht bewusst: Was ich nicht mehr sehe, kann mir auch nicht mehr weiterhelfen. Aus den Augen, aus dem Sinn. Das ist sicherlich keine entsprechend gute Vorgehensweise und geziemt sich auch nicht für einen astromedizinisch arbeitenden Astrologen.

Ein ganzheitliches Konzept für die Astrologie und natürlich auch für die astrologische Medizin bedeutet – und das ist jetzt wichtig: mit Hilfe der gebräuchlichen Methoden innerhalb der Astromedizin kann anhand des objektiven Bezugsystems der Gestirnskonstellationen nicht nur das körperliche Krankheitssymptom, sondern auch das dem Symptom zugrunde liegende seelische Problem, das heißt die Ursache und weiterhin auch der Hilfsweg, erkannt werden. Diese drei Ebenen von Ursache, Wirkung und Rahmenbedingung erlangen hier in der Astromedizin nicht nur deshalb eine besondere Bedeutung, weil man über diesen Weg, den Sie bei den Deutungskonzepten bereits kennen gelernt haben, eine Symptomfreiheit und damit ein körperlich gesehen auch „besseres Leben“ erreichen, sondern weil sie diese bessere Lebensqualität gleichzeitig auch auf der seelischen und geistigen Ebene bekommen. Und das ist ein ungeheuer großer Vorteil, der in anderen Systemen, also vor allen Dingen in der Schulmedizin, normalerweise vollkommen fehlt, zumindest langfristig vollkommen fehlt.

Sie sollten des Weiteren auch davon ausgehen, wenn eine gute Beratung mit einem Klienten stattgefunden hat, der auch ein medizinisches Problem hat, dass durch eine gute Beratung Bewusstseinsprozesse bei dem Kranken in Gang gesetzt werden, die den Heilungsprozess in einer ganz besonderen Weise mit beeinflussen. Da werden Selbstheilungsprozesse durch das Erkennen von Zusammenhängen ausgelöst, ähnlich einem homöopathischen Mittel, was einen Krankheitsvorgang auch im Sinne der Heilung sehr stark unterstützen kann. Weil Reize gesetzt werden, die dem eigentlichen Erkrankungssymptom entsprechen und gleichzeitig sozusagen die Lebenskraft wieder ins Lot gebracht wird. Genau das können wir mit einer guten astromedizinischen Beratung erreichen. Denn die Bewusstseinsprozesse, die hier eingeleitet werden, auch unbewusst teilweise, die werden nach dem Beratungsgespräch über Wochen, Monate oder gar Jahre langsam, aber sicher verarbeitet. Und kommen dann irgendwann an die Ursachenebene, um dort Erkenntnisse freizusetzen. Sozusagen gemäß einem Gedanken, dass man sagt: ich weiß jetzt, warum ich krank bin, und das setzt mich in den Stand, auch zu wissen, was ich tun muss, um wieder gesund zu werden.

Dann erinnert man sich sehr wohl auch an das, was der Astrologe oder die Astrologin gesagt hat, im Sinne der Ihnen bekannten Rahmenbedingung, die Sie dann nicht ungesagt lassen dürfen. Und dann fängt man an, sich bewusst und sehr konstruktiv mit der Symptomatik zu beschäftigen, die man letzten Endes natürlich gerne loswerden möchte. Daher ist es eine ganzheitliche Heilung, die hier stattfindet, und die auf allen Ebenen wirksam ist. Wobei wir allerdings davon ausgehen sollten, dass es im Unterschied zur Schulmedizin, wo man zu oft nur ein Skalpell ansetzt und dann macht’s „ratsch“ und das Symptom ist beseitigt, ein bisschen mehr Zeit braucht. Denn die wichtigen menschlichen Veränderungen sind offensichtlich nicht in kurzer Zeit zu bewältigen, sondern brauchen eine gewisse Erfahrung und auch eine Zeit, diese Erfahrung absacken zu lassen und im Unbewussten zu verarbeiten.

Fazit: medizinische Symptome von besonderer Relevanz sind keine Feinde, sondern Freunde. Und man sollte sie ruhig eine Weile gewähren lassen und nicht bei der kleinsten Unpässlichkeit versuchen, einen Arzt aufzusuchen, der sich möglichst schnell damit beschäftigt, wie das Symptom - und damit der Freund, der Hilfe leisten will - beseitigt werden kann. Daher raten Sie Ihren Klienten, dass sie eine Weile eine bestimmte Symptomatik aushalten sollen, um sozusagen den Schmerz und das Leid, was mit der Symptomatik verbunden sein mag, auch „auszukosten“. Denn die Wirkung ist dann im Sinne der Heilung meistens erheblich nachhaltiger.

Auch hier sei mir der Hinweis zur Homöopathie oder ein Vergleich zur Homöopathie gestattet, denn dort gibt es die sogenannte Erstverschlimmerung, die in der Regel immer dann auftaucht, wenn ein Mittel gefunden worden ist, was der eigentlichen Problematik sehr gut entspricht. Wenn man zu früh aufhören würde, hätte man den gesamten Erfolg, der sich dann über Jahre und Jahrzehnte anhaltend einstellt, zunichte gemacht.

 

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