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Astrologie-Fernkurs Astropolarity - Astromedizin-Dispositionslehre

(Auszug aus der Astrologie-Ausbildung Astropolarity von Peter-Johannes Hensel)

DISPOSITIONSLEHRE

In dieser Lektion werden wir uns mit den einzelnen Dispositionen beschäftigen, die in der astrologischen Medizin bekannt sind, beziehungsweise wir werden uns mit den Symptombildern beschäftigen, die eine astrologisch relevante Konstellation aufweisen. Das Problem bei diesen Zuordnungen ist auch darin zu sehen, dass die allermeisten Astrologen, soweit sie überhaupt mit astromedizinischen Kenntnissen ausgestattet sind, durchaus unterschiedliche Bewertungen vornehmen, welches Symptom welche Konstellation zugeordnet haben soll. Insofern entspricht das, was ich Ihnen hier sage, meiner Erfahrung. Ich darf allerdings dazufügen, dass diese Erfahrung schon beachtlich groß ist, denn mit der Astromedizin beschäftige ich mich schon über 35 Jahre.

Ich möchte an der Stelle auch noch mal erwähnen, dass Sie, um wirklich umfassende Informationen zu bekommen, sich das Buch „Zuordnung und Symptombilder in der medizinischen Astrologie“ anschauen sollten – dieses ist im Ausbildungs-Paket Premium enthalten (siehe www.astrovitalis.de). Da haben Sie 5.000 Symptome mit astrologischen Zuordnungen, übersichtlich geordnet, katalogisiert, in zweifacher Ausfertigung. Einmal Konstellation ist gleich Symptom und andersherum, Symptom ist gleich Konstellation. Außerdem noch einige Ausführungen zu Bachblüten – und einiges mehr. Das Buch ist insbesondere dann zu empfehlen, wenn Sie zur Einsicht gelangt sind, dass die Astromedizin ein ganz wichtiger Bereich des astrologischen Arbeitens ist und Sie darauf nicht mehr verzichten wollen.

Ich gebe Ihnen jetzt einen Überblick über die wichtigsten Konstellationen und ihre entsprechende Symptomatik, die dann immer auftauchen kann, wenn ein bestimmtes seelisches oder geistiges Problem, was dahinter oder darunter liegt, nicht gelöst worden ist. Das ist jetzt natürlich nur ein kleiner Auszug aus den ganzen Konstellationsbildern, da wir innerhalb eines solchen Kurses unmöglich alle inklusive sämtlicher Symptome besprechen können. Weil wir wirklich Tausende von Symptomen für die einzelnen Konstellationen kennen. Und in dem Sinne auch der oben aufgeführte Hinweis auf das entsprechende Buch. Aber dennoch, um Ihnen einen Einblick zu geben, was möglich ist, beginnen wir mit den Auszügen aus den Konstellationsbildern, beziehungsweise mit den Konstellationen, die ich persönlich für astromedizinisch besonders relevant halte.

Als erste Konstellation möchte ich Sonne-Saturn nennen. Die Sonne-Saturn-Konstellation ist eine klassische Konstellation für Probleme mit dem Herzen, die man fast schon als eine Volkskrankheitskonstellation bezeichnet kann. Wobei hier hauptsächlich eine sogenannte sympathikotone Überdrehung festzustellen ist. Das sind Menschen, deren Sympathikus ständig auf Hochtouren läuft, und das wird das Herz auf Dauer natürlich nicht mitmachen. Und dann aufgrund der Schwächung, die sich immer mehr einschleicht, wird das Herz oder die Herzleistung sehr stark herunter gefahren oder sogar insgesamt zusammenbrechen. Daher ist Sonne-Saturn eine klassische Infarkt-Konstellation.

Sonne-Uranus sollten Sie einerseits im Kopf behalten als eine Konstellation für Schilddrüsen Über- oder Unterfunktionen - und zudem für eine Konstellation, bei der der Blutdruck in der Regel relativ niedrig ist. Außerdem kann man sagen, dass bei Sonne-Uranus eine erhöhte Neigung zu Unfällen zu verzeichnen ist.

Bei Sonne-Neptun, einer Konstellation, die ich auch für sehr wichtig halte, ist vor allen Dingen die Krebsdisposition zu nennen. Sonne-Neptun ist unter den zugegebenermaßen recht zahlreichen Krebskonstellationen eine der wichtigen. Ebenso müssen wir bei Sonne-Neptun, wie dann auch bei Mond-Neptun, von jeder Art von hormonellen Dysfunktionen ausgehen. Und die ziehen dann auch eine ganze Reihe von körperlichen Symptomen eventuell nach sich.

Weiterhin ist wichtig die Mond-Saturn-Konstellation. Aus der Vielzahl, wirklich aus der Vielzahl der möglichen Krankheitsbilder, nehmen wir zunächst auf jeden Fall die Magenerkrankungen und die Gemütserkrankungen heraus. Die Magenerkrankungen sind sehr oft eine Art Vorstufe für Depressionen. Und wenn die Magenerkrankungen es nicht schaffen, den Kranken darauf aufmerksam zu machen, dass ein seelisches Problem hinter seinen Beschwerden liegt, dann kommt es häufig zu endogen verlaufenden Depressionen. Man sagt heute dazu auch Major Depressionen, das sind die schwersten Formen von Depressivität, die man kennt. Das Problem ist hier die fehlende Ablösung von der Mutter, beziehungsweise die nicht entwickelte Eigenidentität. Dafür steht dann die Magensymptomatik, wie auch die Depressivität. Bitte vergessen Sie nicht, das sind Auszüge aus zum Teil 50 oder 60 verschiedenen Symptomen, die eine Einzelkonstellation ergeben kann.

Bei der Mond-Uranus-Konstellation ist vor allen Dingen wichtig, dass bei Frauen diese Konstellation in 80 Prozent über den Unterleib geht. Das heißt, diese Frauen bekommen irgendwelche Unterleibsbeschwerden, von Myomen bis hin zu Eierstockentzündungen bis hin zu Unterleibskrebs. Das ist ein Erfahrungswert, der leider so hingestellt werden muss und der auch nicht zu ändern ist. 80 Prozent aller Frauen mit Mond-Uranus reagieren auf diese Konstellation mit dem Unterleib. Das dürfen Sie nicht vergessen.

Dann haben wir Mond-Neptun, und das ist die klassische Krebskonstellation. Wobei die Art des Krebses hier natürlich nicht vorhergesagt werden kann und darf und braucht. Aber Mond-Neptun im Sinne der Identitätslosigkeit ist damit klassischerweise Krebsdisposition. Denn man sagt: „Krebs ist die Krankheit der Identitätslosen.“

Mond-Pluto ist eine Konstellation für zum Beispiel Hirntumore oder für krankhafte Veränderungen in der Zusammensetzung des Blutes.

Dann haben wir den Merkur-Saturn. Merkur ist eine klassische Konstellation für alle Arten von Anämie, wenn wir hier von den wesentlichen Symptomen sprechen. Das heißt es besteht eine anämische Tendenz. Und bezogen auf die Lungenerkrankungen im weitesten Sinne. Die Bandbreite reicht vom Lungenkrebs bis hin zu ständiger Erkältungsneigung.

Dann hätten wir weiterhin die Venus-Pluto-Konstellation. Venus-Pluto ist auch eine Krebsdisposition, und zwar im Sinne einer übermäßig gesteigerten Gewebebildung - das heißt Tumorbildung. Das muss natürlich nicht bedeuten, dass Tumore immer bösartig sind. Aber die Venus-Pluto-Konstellation wird im Sinne von Gewebewucherungen auch nicht vor bösartigen Geschwülsten halt machen.

Dann haben wir mit Mars-Saturn eine sehr wichtige Konstellation, bei der wir ständig von einer Entzündungsneigung im Körper ausgehen können, die sich sogar sehr dramatisch auswirken könnte. Nicht nur jetzt im Sinne von Zahnentzündungen oder vielleicht auch rheumatischen Vorgängen, wofür Mars-Saturn auch klassischerweise steht, sondern auch zum Beispiel für eine Herzmuskelentzündung. Und das sind Symptome, die wirklich lebensbedrohlich werden können. Mars-Saturn als eine Konstellation, bei der bei Männern immer die Gefahr von Impotenz besteht, oder beziehungsweise einem entsprechenden Leistungsdruck, der dann im seelischen Sinne auch zu einer Impotenz führen kann. Auch das sollten Sie bedenken, wenn Sie mal mit einem Mann zu tun bekommen, der Sie in diesem Sinne um Hilfe fragt.

Mars-Uranus als eine klassische Konstellation für Krampfadern einerseits und für Bandscheibenprobleme andererseits. Krampfadern, Venenentzündungen, Thrombosen und die Bandscheibenvorfälle sind die beiden klassischen Bereiche für Mars-Uranus.

Mars-Pluto ist eine Konstellation, die in häufigen Fällen etwas mit Spasmen zu tun haben kann, und die andererseits für massive Probleme mit Weisheitszähnen steht.

Dann haben wir die Konstellation von Jupiter-Pluto und diese steht im Allgemeinen für Schwierigkeiten mit den Hüftgelenken, ähnlich wie auch die Jupiter-Saturn-Konstellation, beziehungsweise auch die Saturn-Pluto-Konstellation.

Die Saturn-Uranus-Konstellation steht vor allem für TBC, auch das ist durchaus ein Thema, das man heute noch nicht ganz vergessen kann. Sie steht für TBC und sie steht auch für eine Neigung, zum Beispiel Nierengries als Vorform von Nierensteinen zu entwickeln. Ebenso ist Saturn-Uranus bekannt dafür, dass die Konstellation sich auch sehr gerne in nervlichen Problemen zeigt, hauptsächlich im Sinne von entsprechenden Nerveneinklemmungen, Nervenreizungen, wodurch dann auch sekundär Entzündungen entstehen können.

Saturn-Neptun ist eine Konstellation, die vor allen Dingen für Knochenerkrankungen, und zwar auch im Sinne von Krebs, Knochenkrebs steht, beziehungsweise für Vereiterungen, die an den Knochen auftauchen können. Saturn-Neptun hat zudem auch etwas mit Augen-Problemen zu tun, grüner Starr und grauer Starr sind hier relativ häufig. Und generell auch eine Lichtempfindlichkeit der Augen.

Saturn-Pluto ist eine Konstellation für Sexualerkrankungen im weitesten Sinne und steht unter anderem auch für den Prostatakrebs bei Männern.

Die Uranus-Neptun-Konstellation steht für den Hirnschlag, also für diese plötzliche Art des Todes, und - das ist eine ganz entscheidende wichtige Angelegenheit - sie steht für Multiple Sklerose.

Uranus-Pluto ist eine Konstellation für Herzinfarkt, und zwar meiner Erfahrung nach sogar die heftigste, das heißt die Disposition ist hier am stärksten ausgeprägt. Und sie steht für die Schilddrüsenüberfunktion. Gleichzeitig stellt Uranus-Pluto die Windpocken dar, eine Erkrankung, die bei Erwachsenen zum Teil äußerst heftig sein kann und im weitesten Sinne vermieden werden sollte.

Dann hätten wir noch die Neptun-Pluto-Konstellation, die sich hauptsächlich durch eitrige Geschwüre und Furunkel hervortut, das heißt Eiterungen, die unter der Haut stattfinden und die möglicherweise oft auch chirurgisch entfernt oder geöffnet werden müssen. Und dasselbe gilt vor allen Dingen auch für Transitsituationen, wenn Neptun über den Pluto oder Pluto über den Neptun läuft. Das habe ich sehr häufig festgestellt, dass es dann zu solchen eitrigen Geschwüren kommt. An sich ist aber Neptun-Pluto eine Konstellation, von der wir sagen können, sie entspricht dem sogenannten heimtückischen und sich schmerzlos einschleichenden Krankheitszustand. Daher eine relativ unangenehme Konstellation, weil man den Krankheitsverlauf im Grunde genommen nicht bemerkt und in vielen Fällen erst dann alarmiert ist, wenn es eventuell auch schon zu spät ist.

Die hier genannten Konstellationen stellen das absolute Grundgerüst und das Basiswissen dar, was die astrologisch-medizinischen Zuordnungen angeht. Wenn Sie astromedizinisch einigermaßen professionell und verantwortlich arbeiten wollen, wird Ihnen dieses Wissen, was wir in Form von Lektionen niemals vollständig vermitteln können, in keinem Fall ausreichen. Dieses benötigte Wissen müssen Sie sich auch im Sinne von Detailkenntnissen über Nachschlagewerke weitergehend erarbeiten.

 

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