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Astrologie-Fernkurs Astropolarity - Astromedizin-Mondeisprungzyklus

(Auszug aus dem Astrologie-Fernstudium Astropolarity von Peter-Johannes Hensel)

MONDEISPRUNGZYKLUS

Der Mondeisprungzyklus ist ein kosmisches Phänomen, das von dem tschechischen Arzt Doktor Jonas in den Fünfzigerjahren entdeckt worden ist und das heute in entsprechenden Arzt- und Heilpraktiker-Kreisen durchaus einen ganz besonderen Stellenwert einnimmt. Dieser Mondeisprungzyklus, dieses entsprechende Verfahren, um den sogenannten Mondeisprung auszurechnen, dieses Verfahren ist sehr gut geeignet zur Geburtenregelung. Wenn ein Paar sich Kinder wünscht, dann wird dieser Wunsch wahrscheinlich sicherer in Erfüllung gehen, wenn sie Kenntnis von Mondeisprungzyklen haben - beziehungsweise wenn das Paar sich keine Kinder wünscht, dann kann das natürlich im umgekehrten Sinne auch in diesem Verfahren eingesetzt werden.

Die verschiedenen Rhythmen, die der Mond innehat, werden immer in Beziehung gesetzt zu dem Rhythmus der Sonne. Das heißt, wir haben es hier, um den Mondeisprungzeitpunkt für einen Menschen auszurechnen, immer mit dem Verhältnis von Mond zu Sonne zu tun. Man kann in dem Sinne auch sagen, von der Frau zum Mann, beziehungsweise auch umgekehrt. Diese beiden Gestirne, Sonne und Mond, sind die einzigen, die man braucht, um den Mondeisprungtermin, beziehungsweise den entsprechenden Zyklus, auszurechnen. Insofern ist es gar nicht notwendig, dass man weitergehende astrologische Kenntnisse hat. Man bräuchte nur eine Ephemeride und müsste aus dieser in der noch zu beschreibenden Art und Weise diese beiden Planeten herauslesen und dann in einem mathematischen Sinne ins Verhältnis setzen. Dieses Verhältnis von Sonne und Mond ist in dem Moment relevant, wenn es zur Lebenszeit wieder in denselben Bedingungen auftaucht, wie es zum Zeitpunkt der Geburt vorhanden war.

Das heißt Folgendes. Zum Zeitpunkt der Geburt stehen Sonne und Mond in einem ganz bestimmten Winkelabstand in jedem Horoskop zueinander. Ob sie dabei nun einen Aspekt im rein rechnerischen Sinne bilden, spielt überhaupt keine Rolle. Aber irgendeinen Winkelabstand haben Sonne und Mond in jedem Fall. Jeden Monat wiederholt sich dieser Moment, dieser Zeitpunkt, exakt, dass also Sonne und Mond wieder denselben Winkel zueinander haben - beziehungsweise auch, dass Sonne und Mond dann in dem entsprechenden Folgeverhältnis zueinander stehen. Denn wenn Sonne und Mond denselben Winkelabstand zueinander haben, dann ist damit noch nicht gesagt, ob der Mond vor der Sonne oder die Sonne vor dem Mond in Laufrichtung steht. Das muss aber in jedem Falle gewährleistet sein. Wenn bei einer Geburt der Mond nach der Sonne steht in Laufrichtung, dann würde der entsprechende Mondeisprungtermin auch dann stattfinden, wenn derselbe Winkelabstand erreicht ist und auch der Mond nach der Sonne ist, also die Sonne bereits überlaufen hat. Derselbe Winkel kann auch entstehen, wenn der Mond vor der Sonne steht, das würde aber nicht dem Mondeisprungtermin entsprechen.

Man ermittelt die Winkeldifferenz zwischen Sonne und Mond zum Zeitpunkt der Geburt auf folgende Weise. Ich erwähnte bereits des Öfteren, dass es ein astrologisches Softwareprogramm gibt mit Namen „AstroPol“. Diese Software ist auch in der Lage, den Mondeisprungtermin für eine bestimmte Geburt zu ermitteln. Dadurch ersparen Sie sich die Rechnerei.

Wenn Sie den Winkelabstand von Sonne und Mond ermittelt haben, dann müsste dieser Winkelabstand in Zeit umgerechnet werden. Dazu den Winkelabstand nehmen, mit zwei multiplizieren und danach durch 24 teilen. Das ergibt die entsprechenden Tage, wobei dann die Stellen nach dem Komma dieser gefundenen Zahl noch einmal mal 24 genommen werden, und das ergibt dann die entsprechenden Stunden. Zum Beispiel haben wir einen Winkelabstand von 163 Grad zwischen Sonne und Mond. Dies mal zwei multipliziert ergibt 326, das wiederum geteilt durch 24 ergibt 13-Komma-und-und. Die 13 wären also 13 Tage, und das, was nach dem Komma steht, nämlich die 0583-Periode, wird mal 24 genommen. Und das ergibt dann 13,9; das heißt also aufgerundet 14 Stunden. In diesem Beispiel wäre es so, dass der Mondeisprung 13 Tage und 14 Stunden nach dem monatlichen Neumond stattfindet. Wichtig ist hierbei, dass es sich immer um den Neumond handeln muss. Das heißt die errechnete Zeitspanne, in dem Falle 13 Tage und 14 Stunden, plus die Uhrzeit des jeweiligen Neumondes, ergibt den entsprechenden Mondeisprungtermin.

Der Neumond ist in den Ephemeriden leicht abzulesen, in den amerikanischen Ephemeriden ist er monatlich sogar auch direkt auf die Sekunde genau angegeben. Zu diesem Termin an dem entsprechenden Tag und zu der entsprechenden Uhrzeit rechnen Sie dann die Zeitspanne hinzu, die Sie ausgerechnet hatten - in dem Falle 13 Tage, 14 Stunden. Dann kommen Sie genau auf eine Stunde, die den entsprechenden Mondeisprungtermin symbolisiert - der Termin, wo der Eisprung tatsächlich, und zwar in exaktester Form, stattfindet. Wir können allerdings davon ausgehen, dass circa ein bis zwei Tage, also maximal zwei Tage plus/minus um den errechneten Termin herum eine Frau sehr fruchtbar ist und deshalb die Paare sich auf diese Gegebenheit einstellen können. Entweder in dem Sinne, als sie Kinder möchten oder auch nicht.

Es ist, wenn man die Berechnung hinter sich gelassen hat, noch wichtig zu wissen, dass der Mondeisprung auch für Männer gilt. Allerdings ist es so, dass Männer normalerweise diesen Mondeisprung bei sich natürlich anders erleben müssen, denn sie haben ja keine Gebärmutter und sie haben auch in dem biologischen Sinne nicht tatsächlich einen Eisprung. Aber wenn ein Mann sehr sensibel ist und zugegebenermaßen auch unter der Voraussetzung, dass er weiß, wann der Mondeisprung bei ihm stattfindet, dann ist er durchaus in der Lage, ein entsprechendes „kribbelndes Gefühl“, also eine gewisse Erregtheit, eine gewisse Unruhe in sich festzustellen. Ich muss eindeutig dazu sagen, dass das nur bei sehr wenigen Männern der Fall ist. Und auch nur dann von einem Mann nachträglich auf Hinweis festzustellen ist, wenn er auch weiß, wann der Mondeisprung bei ihm stattfindet. Wenn er das nicht weiß, dann wird dieses Gefühl, was eigentlich sehr, sehr fein nur in Erscheinung tritt, im normalen alltäglichen Leben nicht als etwas Besonderes bemerken. Oder gar auf die Idee kommen: Moment mal, das Gefühl kenne ich doch vom letzten Monat und vom vorletzten Moment und vom vorvorletzten Monat. Das wird so mit Sicherheit nicht sein. Aber man kann sicher auf der anderen Seite sagen, dass eine gewisse Bereitschaft, ein Kind zu zeugen, um diesen Zeitpunkt herum, also um diese ein bis zwei Tage, auch bei einem Mann durchaus erhöht sein kann.

Wenn Sie diese Methode des Mondeisprungzyklus kombinieren mit zum Beispiel der Tatsache, dass der biologische Menstruationszyklus, der bei jeder Frau dennoch im Monat einmal stattfindet, dann haben Sie eine Kombination dieser beiden Zyklen, die Ihnen für den Fall, dass so etwas für Sie infrage kommt, eine enorme Sicherheit gibt in Bezug auf Familien- oder Geburtenplanung. Man sollte immer diese beiden Zyklen getrennt, aber dennoch zusammen betrachten, und auf keinen Fall davon ausgehen, dass der Mondeisprungzyklus ein sekundärer oder ein unwichtigerer Zyklus ist. Er hat mindestens den gleichen Stellenwert wie der normale biologische Menstruationszyklus.

Über die Pille für die Frau, wurde in den letzten Jahrzehnten viel gesagt, viel geforscht. Es gibt sehr unterschiedliche Ansichten darüber, ob das nun zuträglich ist oder nicht. Tatsache bleibt aber, dass die Pille einen Vorgang im Körper der Frau erzeugt, der im Grunde genommen nicht natürlich ist. Durch die Zuführung der Hormone kommt es dazu, dass eine Ovulation ausgelöst wird, beziehungsweise in dem Falle unterdrückt wird. Weil der Eileiter vollkommen ruhiggestellt wird und seine eigentliche Aufgabe zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr erfüllen kann. Das bedeutet, dass im Grunde genommen zwar körpereigene Substanzen zugeführt werden, aber zu einem Zeitpunkt, wo das vom Körper selber gar nicht beabsichtigt gewesen ist. Und das ist auf Dauer einfach ein Eingriff in den weiblichen Körper, beziehungsweise auch letztlich in die weibliche Psyche, der nicht unterschätzt werden darf, auch aus rein astrologischer oder psychologischer Sicht. In der Forschung hat sich die Pharmaindustrie zum Teil darauf konzentriert, auch Pillen auf den Markt zu werfen, die bestimmte zusätzliche Nebenwirkungen, zum Teil auch psychosomatischer Art, soweit wie möglich reduzieren. Aber das bedeutet trotzdem nicht, dass man davon ausgehen sollte, dass das ein letzten Endes gutes Verfahren ist. Daher habe ich persönlich immer sehr große Hochachtung vor Frauen, die die Pille nicht nehmen und die dann Verhütung, soweit es denn angesagt ist, in anderer Form bevorzugen, beziehungsweise wenn sich der Mann auch um derartiges kümmert.

Letztlich sei noch darauf hingewiesen, dass eine Frau normalerweise einige Zeit braucht, um den Mondeisprung, der sich auch sehr oft in einer zeitlichen Verschiebung zum normalen Menstruationszyklus ergibt, zu bemerken. Sie muss eine gewisse Sensibilität für die körperlichen Vorgänge in ihr entwickeln, was den modernen Menschen im Prinzip erheblich schwerer fällt als den Menschen, die zu früheren Zeiten gelebt haben. In früheren Zeiten, als es beispielsweise noch keine künstlichen Lichtquellen gab, da war es so, dass die Frauen, die oft einfach unter freiem Himmel gelebt haben, ihren Eisprung in den allermeisten Fällen direkt bei Vollmond gehabt haben - also wenn die Sonne in Opposition zum Mond stand - und dass die Regelblutung bei Neumond, also bei der Konjunktion von Sonne und Mond, eingesetzt hat. So etwas ist natürlich heute gar nicht mehr denkbar in einer sogenannten zivilisierten Gesellschaft, dass alle Frauen ihren biologischen Zyklus ausschließlich nach dem Verhältnis von Sonne und Mond richten. Aber es würde auf jeden Fall bedeutet haben, dass die Frauen damals den biologischen Zyklus in Übereinstimmung mit dem Mondeisprungzyklus gehabt haben. Daher eine in dem Sinne sehr natürliche Einstimmung ihres weiblichen Körpers auf die natürlichen oder auch sogar kosmischen Gegebenheiten. In dem Sinne – schade, dass es das heutzutage nicht mehr gibt.

 

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